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Gewöhnlicher Natternkopf (Échium vulgáre)    Zur Druckansicht   
Alternative Bezeichnungen: Drachenwurz, Stachelblume, Bettelmann, Blauer Heinrich
Gattung: Échium
Familie: Boragináceae (Rauhblattgewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Häufigkeit: Sehr häufig


 

Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Gewöhnliche Natternkopf ist in Europa und Teilen Westasiens in einer Höhe von bis zu 1800 Metern zu finden. Er wächst bevorzugt auf trockenen bis halbtrockenen, steinigen Böden an Wegrändern, auf Schuttplätzen und Ödland.

Erscheinung:
Die Pflanze besitzt steife Borsten an Stängel und Blättern.

Blüte:
Die Blüten sind zunächst männlich und werden später weiblich. Die Staubblätter und Griffel ragen aus der Blüte heraus und dienen den Insekten als Landeplatz. Die Bestäubung erfolgt vor allem durch Bienen, Schwebfliegen und Falter.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Spaltfrüchte, die bei Reife in 4 Klausen zerfallen. Bei der Aussaat ist zu beachten, dass der Natternkopf zu den Kalt- und Dunkelkeimern gehört.


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Ecosia-Bildersuche
Typ der Pflanze:Zwei-Jährig
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 100 cm
Eigenschaften:Heilpflanze
 Schnecken resistent
 Bienen-/Hummel-Weide
 Schmetterlings-Weide
 Vogel-Weide
 Insb. Bienenweide

Licht-Verhältnisse:Sonnig
Boden:Trocken, Mäßig feucht
 Mager

Aussaat:Okt - Apr
Blüte:Mai - Sep
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/Samenzeit:    Jul - Okt
Fruchtform:Schließfrucht: Spaltfrucht

Blattform:Länglich schmal
Blattrand:Glatt, Ganzrandig
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Wund-Infektion, Nagelbett-Entzündung, Gelenk-Entzündung, Gelenk-Rheumatismus, Prellung, Verstauchung, Muskel-Zerrung, Quetschung, Entzündung

Äußerlich angewendet fördert ein Breiumschlag aus Wurzeln und Pflanzensaft die Wundheilung und hilft bei Furunkeln, Abszessen sowie bei Verletzungen des Bewegungsapparates.
Ein Tee aus frischem oder getrocknetem Kraut des Natternkopfes kann bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen verwendet werden und hilft auch bei Kopfschmerzen. Von einer übermäßigen inneren Anwendung wird jedoch aufgrund einer leicht lebertoxischen Wirkung abgeraten.