Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 21.02.2021
Raps (Brássica nápus)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Ölraps
Gattung: Brássica
Familie: Crucíferae (Kreuzblütler)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Raps ist eine aus dem östlichen Mittelmeerraum stammende Kulturpflanze, die mittlerweile weltweit verbreitet ist. Er ist ein Hybrid aus den beiden Arten Rübsen (Brássica rápa) und Gemüsekohl (Brássica olerácea). Die Pflanze wächst bevorzugt auf tiefgründigen, frischen, nährstoffreichen Lehmböden. Die Wurzeln reichen tief ins Erdreich.

Erscheinung:
Raps wächst als zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sich eine grundständige Blattrosette. Die Blätter besitzen lange Blattstiele und sind fiederblattartig gelappt. Erst im zweiten Jahr entwickelt sich eine verzweigte Sprossachse mit den Blütenständen. Die sich im oberen Abschnitt des Stängels befindenden Blätter sind ungestielt und eher länglich.

Blüte:
Der traubige Blütenstand besitzt bis zu 60 leuchtend gelbe Blüten. Die Blühdauer einer Pflanze beträgt 3-5 Wochen. Eine Einzelblüte blüht hingegen nur wenige Tage. Rapsblüten haben ein reichhaltiges Nektar- und Pollenangebot und sind daher eine sehr gute Bienenweide.

Vermehrung:
Nach der Bestäubung bilden sich Schotenfrüchte, die zahlreiche dunkelbraune Samen enthalten.
Man unterscheidet zwischen Sommer- und Winterraps. Winterraps wird im Herbst gesät und im darauffolgenden Frühsommer geerntet. Sommerraps hingegen blüht erst im Herbst.

Verwendung der Pflanze

Die Samenkörner der Pflanze haben einen sehr hohen Ölgehalt. Daher wird Raps zur Öl-Gewinnung und als Futterpflanze angebaut. Winterraps ist die in Europa am häufigsten angebaute Ölfruchtart. Die Pressrückstände der Ölgewinnung sind ein hochwertiges Tierfutter.

Typ der Pflanze:Zwei-Jährig
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 150 cm
Eigenschaften:Tiefwurzler
 Bienen-/Hummel-Weide
 Grün-Dünger
 Insb. Honigbienen-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig
Boden:Mäßig feucht
 Nährreich

Aussaat:Aug - Sep
Blüte:Apr - Sep
Blütenstand:Traube
Blütenform:4 Kronblätter
Pollen / Nektar:Sehr viel / Sehr viel
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Jul - Nov
Fruchtform:Öffnungsfrucht: Schote

Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Nahrungspflanze für folgende Insektenarten

Anzahl Schmetterlinge: 3
Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 33
Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
Anzahl Käfer: 0
Anzahl Schnabelkerfe: 0

Hautflügler, z.B. Wildbienen

Acker-Schmalbiene
(Lasioglossum pauxillum)
Acker-Schmalbiene, Lasioglossum pauxillumAcker-Schmalbiene
(Lasioglossum pauxillum)

© Dick Belgers, Wikimedia Commons
Braunfühler-Schmalbiene
(Lasioglossum fulvicorne)
Braunfühler-Schmalbiene, Lasioglossum fulvicorneBraunfühler-Schmalbiene
(Lasioglossum fulvicorne)

© James Lindsey, Wikimedia Commons
Breitkopf-Schmalbiene
(Lasioglossum laticeps)
Breitkopf-Schmalbiene, Lasioglossum laticepsBreitkopf-Schmalbiene
(Lasioglossum laticeps)

© Dick Belgers, Wikimedia Commons
Dickkopf-Furchenbiene
(Halictus maculatus)
Dickkopf-Furchenbiene, Halictus maculatusDickkopf-Furchenbiene
(Halictus maculatus)

© James Lindsey, Wikimedia Commons
Feldweg-Schmalbiene
(Lasioglossum malachurum)
Feldweg-Schmalbiene, Lasioglossum malachurumFeldweg-Schmalbiene
(Lasioglossum malachurum)

© Gideon Pisanty, Wikimedia Commons
Gewöhnliche Goldfurchenbiene
(Halictus tumulorum)
Gewöhnliche Goldfurchenbiene, Halictus tumulorumGewöhnliche Goldfurchenbiene
(Halictus tumulorum)

© Aiwok, Wikimedia Commons
Polierte Schmalbiene
(Lasioglossum politum)
Kein Bild verfügbar
Rotbeinige Furchenbiene
(Halictus rubicundus)
Rotbeinige Furchenbiene, Halictus rubicundusRotbeinige Furchenbiene
(Halictus rubicundus)

© Teppo Mutanen, Wikimedia Commons
Sand-Goldfurchenbiene
(Halictus leucaheneus)
Kein Bild verfügbar
Gemeine Furchenbiene
(Lasioglossum calceatum)
Gemeine Furchenbiene, Lasioglossum calceatumGemeine Furchenbiene
(Lasioglossum calceatum)

© gailhampshire, Wikimedia Commons
Verkannte Goldfurchenbiene
(Halictus confusus)
Kein Bild verfügbar
Alfkens Zwergsandbiene
(Andrena alfkenella)
Kein Bild verfügbar
Westliche Zangensandbiene
(Andrena angustior)
Westliche Zangensandbiene, Andrena angustiorWestliche Zangensandbiene
(Andrena angustior)

© James Lindsey at Ecology of Commanster, Wikimedia Commons
Bärtige Sandbiene
(Andrena Barbilabris)
Bärtige Sandbiene, Andrena BarbilabrisBärtige Sandbiene
(Andrena Barbilabris)

© James Lindsey at Ecology of Commanster, Wikimedia Commons
Andrena minutuloides
Kein Bild verfügbar
Blauschillernde Sandbiene
(Andrena agilissima)
Blauschillernde Sandbiene, Andrena agilissimaBlauschillernde Sandbiene
(Andrena agilissima)

© Pedroserafin, Wikimedia Commons
Erzfarbene Sandbiene
(Andrena nigroaenea)
Erzfarbene Sandbiene, Andrena nigroaeneaErzfarbene Sandbiene
(Andrena nigroaenea)

© gailhampshire, Wikimedia Commons
Flaum-Sandbiene
(Andrena nitida)
Flaum-Sandbiene, Andrena nitidaFlaum-Sandbiene
(Andrena nitida)

© Aiwok, Wikimedia Commons
Graue Sandbiene
(Andrena cineraria)
Graue Sandbiene, Andrena cinerariaGraue Sandbiene
(Andrena cineraria)

© Ramona Körner
Rotbeinige Rippensandbiene
(Andrena tibialis)
Rotbeinige Rippensandbiene, Andrena tibialisRotbeinige Rippensandbiene
(Andrena tibialis)

© Line Sabroe from Denmark, Wikimedia Commons
Rotbeinige Körbchen-Sandbiene
(Andrena dorsata)
Rotbeinige Körbchen-Sandbiene, Andrena dorsataRotbeinige Körbchen-Sandbiene
(Andrena dorsata)

© gailhampshire, Wikimedia Commons
Rote Ehrenpreis-Sandbiene
(Andrena labiata)
Rote Ehrenpreis-Sandbiene, Andrena labiataRote Ehrenpreis-Sandbiene
(Andrena labiata)

© Dick Belgers, Wikimedia Commons
Rotpelzige Sandbiene
(Andrena fulva)
Rotpelzige Sandbiene, Andrena fulvaRotpelzige Sandbiene
(Andrena fulva)

© Pauln, Wikimedia Commons
Rotfransen-Erdbiene
(Andrena haemorrhoa)
Rotfransen-Erdbiene, Andrena haemorrhoaRotfransen-Erdbiene
(Andrena haemorrhoa)

© Fritz Geller-Grimm, Wikimedia Commons
Gemeine Sandbiene
(Andrena flavipes)
Gemeine Sandbiene, Andrena flavipesGemeine Sandbiene
(Andrena flavipes)

© Fritz Geller-Grimm, Wikimedia Commons
Schottische Erdbiene
(Andrena scotica)
Schottische Erdbiene, Andrena scoticaSchottische Erdbiene
(Andrena scotica)

© gailhampshire, Wikimedia Commons
Zweizellige Sandbiene
(Andrena lagopus)
Kein Bild verfügbar
Gewöhnliche Zwergsandbiene
(Andrena minutula)
Gewöhnliche Zwergsandbiene, Andrena minutulaGewöhnliche Zwergsandbiene
(Andrena minutula)

© Aiwok, Wikimedia Commons
Gehörnte Mauerbiene
(Osmia cornuta)
Gehörnte Mauerbiene, Osmia cornutaGehörnte Mauerbiene
(Osmia cornuta)
Rostrote Mauerbiene
(Osmia bicornis)
Rostrote Mauerbiene, Osmia bicornisRostrote Mauerbiene
(Osmia bicornis)

© André Karwath, Wikimedia Commons
Gemeine Pelzbiene
(Anthophora plumipes)
Gemeine Pelzbiene, Anthophora plumipesGemeine Pelzbiene
(Anthophora plumipes)
Waldhummel
(Bombus sylvarum)
Waldhummel, Bombus sylvarumWaldhummel
(Bombus sylvarum)
Westliche Honigbiene
(Apis mellifera)
Westliche Honigbiene, Apis melliferaWestliche Honigbiene
(Apis mellifera)

Schmetterlinge

Aurorafalter
(Anthocharis cardamines)
Aurorafalter, Anthocharis cardaminesAurorafalter
(Anthocharis cardamines)
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Kleiner Kohlweißling, Pieris rapaeKleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)

© Olaf Leillinger, Wikimedia Commons
Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)
Großer Kohlweißling, Pieris brassicaeGroßer Kohlweißling
(Pieris brassicae)