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Letzte Änderung: 24.01.2021
Sand-Goldfurchenbiene (Halictus leucaheneus)  
Weitere Bezeichnungen: Sandrasen-Furchenbiene
Unterklasse: Pterygota (Fluginsekten)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Familie: Schmal- und Furchenbienen (Halictidae)
Gattung: Furchenbienen (Halictus)
Heimat: Europa, Asien
Vorkommen: Mäßig häufig
Gefährdung (Rote Liste): Gefährdet (3)

Allgemeine Informationen

Schmal- und Furchenbienen (Halictidae)

Halictidae ist eine Bienen-Familie, die weltweit mit über 4400 Arten vertreten ist. In den gemäßigten Zonen sind ihre Individuen häufig anzutreffen. Zu ihren Kennzeichen gehört, dass sie kurze Zungen und charakteristische Mundwerkzeuge besitzen. Teilweise werden sie auch als Schweißbienen bezeichnet, da einige kleinere Arten durch Schweiß angelockt werden.

Furchenbienen (Halictus)

In Europa gibt es etwa 85 Arten dieser Bienengattung. Furchenbienen sind überwiegend klein, schlank und durch eine bräunlich bis schwarze Grundfärbung gekennzeichnet. Alle Weibchen dieser Gattung besitzen eine charakteristische kahle Längsfurche in der Behaarung des letzten Hinterleibssegments. Die Tergite sind mit hellen Haarbinden versehen.
Die Vorderflügel besitzen eine auffällig gebogene Basalader sowie drei Cubitalzellen.
Ihre Nester legen Furchenbienen in der Regel im Boden in mehreren ovalen Zellen an. Die Brutzellen werden mit einem wasserabweisenden Sekret ausgekleidet. Außerdem werden neben den Zellen Hohlräume geschaffen, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen.
Die im Sommer erscheinenden Weibchen überwintern und legen im folgenden Jahr das Nest an. Alte Weibchen und Männchen sterben im Herbst. Die Paarung erfolgt im Sommer.

Sand-Goldfurchenbiene (Halictus leucaheneus)

Die Sand-Goldfurchenbiene ist von Europa über Kleinasien bis Ostasien beheimatet und lebt auf Trockenrasen, in Sandgebieten wie z.B. Dünen, Sandgruben und Sandheiden sowie auf Brachflächen. Ihr Nest legt sie an vegetationsarmen Stellen in ebenem oder leicht geneigtem Boden an.
Die Flugzeit beginnt im April (Weibchen) bzw. Juli (Männchen) und endet im September.
Bezug zu folgenden Pflanzen

Merkmale

Die Sand-Goldfurchenbiene gehört zu den kleineren Wildbienenarten und erreicht eine maximale Körperlänge von 7-8 mm. Ihr Körper glänzt grünlich bronzefarben und ist weißlich behaart. Die cremefarbenen Tergitbinden sind auffallend breit. Weibchen besitzen einen hochgezogenen Scheitel, der seitlich eingedrückt ist. Die Männchen besitzen einen länglichen Kopf mit vorstehendem Clypeus und hochgezogenem Scheitel. Die Fühlerglieder sind etwa zweimal so lang wie breit.
Max. Größe (♀): 8 mm
Max. Größe (♂): 8 mm

Lebensweise

Allgemeine Eigenschaften:
Solitär lebend
Nistplatz: In ebenem Erdboden nistend, In geneigtem Erdboden (z.B. in Böschungen) nistend
Die Sand-Goldfurchenbiene lebt polylektisch und ist nicht auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert.
Flugzeit: Apr - Sep

Bezug zu folgenden Pflanzen

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© Kristian Peters -- Fabelfroh, Wikimedia CommonsCC-BY-SA-3.0
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Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)

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Familie: Crucíferae (Kreuzblütler)
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Familie: Ericáceae (Heidekrautgewächse)

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