Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 25.06.2020
Europäische Stechpalme (Ílex aquifólium)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Gemeine Stechpalme, Holly, Hülse, Hulstbaum, Walddistel
Gattung: Ílex
Familie: Aquifoliáceae (Stechpalmengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien, Nord-Afrika / Orient
Häufigkeit: Sehr selten


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Europäische Stechpalme ist im Mittelmeerraum, im atlantischen Europa und in Mitteleuropa heimisch. Außerdem ist sie in Nordafrika, im Kaukasus und im Nordiran zu finden. Die Stechpalme wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und kalkarmen, lockeren sandigen Lehmböden in Mischwäldern, die genügend Schatten spenden.

Erscheinung:
Stechpalmen können bis zu 300 Jahre alt werden. Sie können als Strauch oder Baum wachsen.

Vermehrung:
Die Früchte reifen ab Oktober. Die erbsenförmigen Früchte sind zunächst grün, werden dann gelb und sind im reifen Zustand rot glänzend. Die Früchte wachsen lediglich an den weiblichen Pflanzen. Sie verbleiben zumeist den Winter über an der Pflanze. Erst nachdem sie mehrmals Frost bekommen haben, werden sie weich und für Vögel genießbar.

Wissenswertes

Die Blätter und Früchte der Stechpalme sind stark giftig. Bei Vögeln sind die Beeren hingegen ein beliebtes Winterfutter. Sie nutzen die Stechpalme im Winter auch gern als Schlafplatz.

Typ der Pflanze:Baum
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 15 m
Eigenschaften:Immergrün
 Giftig
 Stark giftig
 Bienen-/Hummel-Weide
 Vogel-Weide

Licht-Verhältnisse:Halb-Schatten, Schatten
Boden:Mäßig feucht, Feucht
 Nährreich

Blüte:Mai - Jun
Blütenstand:Dolde
Blütenform:4 Kronblätter
Geschlecht:Ein-Geschlechtig, Zwei-Häusig
Frucht-/ Samenzeit:    Okt - Apr
Fruchtform:Schließfrucht: Steinfrucht

Blattform:Eiförmig, Elliptisch
Blattrand:Gezähnt
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Nahrungspflanze für folgende Insektenarten

Anzahl Schmetterlinge: 1
Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 11
Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0

Hautflügler, z.B. Wildbienen

Bärtige Sandbiene
(Andrena Barbilabris)
Bärtige Sandbiene, Andrena BarbilabrisBärtige Sandbiene
(Andrena Barbilabris)

© James Lindsey at Ecology of Commanster, Wikimedia Commons
Erzfarbene Sandbiene
(Andrena nigroaenea)
Erzfarbene Sandbiene, Andrena nigroaeneaErzfarbene Sandbiene
(Andrena nigroaenea)

© gailhampshire, Wikimedia Commons
Flaum-Sandbiene
(Andrena nitida)
Flaum-Sandbiene, Andrena nitidaFlaum-Sandbiene
(Andrena nitida)

© Aiwok, Wikimedia Commons
Goldbeinige Sandbiene
(Andrena chrysosceles)
Goldbeinige Sandbiene, Andrena chrysoscelesGoldbeinige Sandbiene
(Andrena chrysosceles)

© Dick Belgers, Wikimedia Commons
Rotpelzige Sandbiene
(Andrena fulva)
Rotpelzige Sandbiene, Andrena fulvaRotpelzige Sandbiene
(Andrena fulva)

© Pauln, Wikimedia Commons
Rotfransen-Erdbiene
(Andrena haemorrhoa)
Rotfransen-Erdbiene, Andrena haemorrhoaRotfransen-Erdbiene
(Andrena haemorrhoa)

© Fritz Geller-Grimm, Wikimedia Commons
Schlehen-Lockensandbiene
(Andrena helvola)
Schlehen-Lockensandbiene, Andrena helvolaSchlehen-Lockensandbiene
(Andrena helvola)

© Line Sabroe, Wikimedia Commons
Frühlings-Seidenbiene
(Colletes cunicularius)
Frühlings-Seidenbiene, Colletes cuniculariusFrühlings-Seidenbiene
(Colletes cunicularius)
Gehörnte Mauerbiene
(Osmia cornuta)
Gehörnte Mauerbiene, Osmia cornutaGehörnte Mauerbiene
(Osmia cornuta)
Rostrote Mauerbiene
(Osmia bicornis)
Rostrote Mauerbiene, Osmia bicornisRostrote Mauerbiene
(Osmia bicornis)

© André Karwath, Wikimedia Commons
Westliche Honigbiene
(Apis mellifera)
Westliche Honigbiene, Apis melliferaWestliche Honigbiene
(Apis mellifera)

Schmetterlinge

Faulbaum-Bläuling
(Celastrina argiolus)
Faulbaum-Bläuling, Celastrina argiolusFaulbaum-Bläuling
(Celastrina argiolus)

© Andreas Eichler, Wikimedia Commons