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Spitz-Wegerich (Plantágo lanceoláta)    Zur Druckansicht   
Alternative Bezeichnungen: Spießkraut, Rippenkraut, Schlangenzunge, Wundwegerich, Lanzettförmiger Wegetritt
Gattung: Plantágo
Familie: Plantagináceae (Wegerichgewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Sehr häufig


 

Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Spitz-Wegerich ist in Europa heimisch. Er wächst auf Wiesen und Ödland, an Weg- und Feldrändern und bevorzugt neutrale bis basische Böden.

Erscheinung:
Die Wurzel ist stark verzweigt und reicht bis zu 60cm tief ins Erdreich.

Blüte:
Der Blütenstand ist ährenförmig und besteht aus zahlreichen kleinen, unscheinbaren Blüten. Die untersten Blüten blühen zuerst. Auffallend sind die heraushängenden Staubblätter, von denen jede Blüte vier besitzt.

Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Samen (Lichtkeimer), die klebrig sind oder vegetativ durch Wurzelsprosse.

Verwendung der Pflanze:

Die Blätter der Pflanze sind essbar und haben einen leicht bitteren Geschmack. Sie sollten daher möglichst mit anderen Kräutern kombiniert werden. Verwendet werden sollten junge Blätter, die wie Spinat zubereitet werden können.

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Ecosia-Bildersuche
Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Rosettenartig
Wuchshöhe:max. 50 cm
Eigenschaften:Essbar
 Tiefwurzler
 Heilpflanze
 Schnecken resistent
 Bienen-/Hummel-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Trocken, Mäßig feucht
 Basisch, Nährreich

Blüte:Apr - Okt
Blütenstand:Ähre
Blütenform:4 Kronblätter
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/Samenzeit:    Aug - Nov
Fruchtform:Öffnungsfrucht: Kapselfrucht

Blattform:Länglich schmal
Blattrand:Glatt, Ganzrandig
Blattadern:Blatt-Nerven parallel


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Zahnfleisch-Entzündung, Mundschleimhaut-Entzündung, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Magenschleimhaut-Entzündung, Magen-Geschwür, Verdauungsbeschwerden, Darmbeschwerden, Stuhl-Verstopfung, Furunkel, Wund-Infektion, Nagelbett-Entzündung, Haut-Verbrennung, Sonnenbrand, Insekten-Stiche, Neurodermitis, Husten, Heiserkeit, Bronchitis, Asthma, Atemwegs-Beschwerden, Infekt, Quetschung, Verschlackung, Entzündung, Abwehrschwäche, Stoffwechsel-Störung

Die Blätter der Pflanze helfen als Tee bei Mund- und Rachenschleimhaut-Entzündungen sowie bei trockenem Husten, Bronchitis oder Asthma. Sie wirken Reiz mildernd, Husten lösend, Blut reinigend und entzündungshemmend. Die Pflanze ist ein natürliches Antibiotikum.
Außerdem helfen die Blätter bei Insektenstichen, wenn sie als Brei aufgetragen werden. Dazu können die Blätter einfach zerkaut werden. Auch bei sonstigen Entzündungen der Haut, Neurodermitis, leichten Verbrennungen, Furunkeln, Hämorrhoiden oder kleineren offenen Wunden kann der Brei oder Pflanzensaft die Beschwerden lindern und die Wundheilung beschleunigen.
Desweiteren fördert Spitzwegerich die Verdauung und regt den Stoffwechsel an. Er hilft zudem bei Verdauungsbeschwerden wie Darmentzündungen und Magenschmerzen.

Vitalstoffe


Vitamine Enthaltene Menge in 100g Durchschnitt aller Pflanzen Empfohlene Tages-Menge
Vitamin C (Ascorbinsäure)Menge unbekanntØ 63.642 mg100 mg

Sonstige Inhaltsstoffe
Gerbstoffe, Schleimstoffe