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Letzte Änderung: 15.12.2018
Purpur-Sonnenhut (Echinácea purpúrea)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Roter Scheinsonnenhut, Purpurfarbener Igelkopf
Gattung: Echinácea
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Nord-Amerika
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Purpur-Sonnenhut ist in Nordamerika beheimatet und wächst dort in lichten Wäldern, in Prärien oder in felsigen Gegenden. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, humose, nährstoffreiche Böden in möglichst sonniger und geschützter Lage.

Erscheinung:
Die aufrecht wachsende Pflanze besitzt im Gegensatz zu den anderen Sonnenhutarten ein faseriges Wurzelsystem. Der runde Stängel ist mit feinen, borstigen Haaren besetzt. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und kurz gestielt. Sie sind länglich schmal bis elliptisch geformt und besitzen einen zumeist gesägten Blattrand.

Blüte:
Die Blüten erscheinen endständig in körbchenförmigen Blütenständen. Die Körbchen enthalten am Rand rosa- bis purpurfarbene Zungenblüten und in der Mitte gelblich-orangefarbene Röhrenblüten. Sie werden häufig von Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlingen besucht.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich zumeist kahle, gräulich-farbene Achänen. Die Samen zählen zu den Kaltkeimern. Vegetativ kann die Pflanze durch Teilung der Wurzel vermehrt werden.

Wissenswertes

Bei den indigenen Völkern Nordamerikas ist der Sonnenhut eine traditionelle Heilpflanze.
Im Winter dienen die Samen zahlreichen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle.

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Bild: Mit freundl. Unterstützung von Zachau's Pflanzenwelt

Ecosia-Bildersuche

Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 120 cm
Eigenschaften:Heilpflanze
 Bienen-/Hummel-Weide
 Schmetterlings-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig
Boden:Mäßig feucht
 Nährreich, Humos

Aussaat:Apr - Mai
Blüte:Jul - Sep
Blütenstand:Körbchen
Pollen / Nektar:Mäßig / Mäßig
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Sep - Okt
Fruchtform:Schließfrucht: Achäne

Blattform:Länglich schmal, Eiförmig, Elliptisch
Blattrand:Gesägt
Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Haut-Ausschlag, Furunkel, Wund-Infektion, Erkältung, Atemwegs-Beschwerden, Entzündung, Abwehrschwäche

Die Pflanze stärkt das Immunsystem, indem sie die Bildung von weißen Blutkörperchen anreget. Sie dient der Vorbeugung von Erkältungskrankheiten sowie von Atemwegsbeschwerden.
Äußerlich angewendet wirkt Sonnenhut antibakteriell und Schmerz lindernd. Er hilft bei der Wundheilung, bei Hautentzündungen sowie bei Furunkeln und Geschwüren.

Anwendung
Verwendbare Pflanzenteile:
Blätter, Blüten

Das frische Kraut kann als Tee zubereitet oder als Presssaft getrunken werden. Getrocknetes Kraut kann ebenfalls als Tee verwendet werden.
Des weiteren lässt sich aus dem Kraut eine Tinktur herstellen, indem es mit Doppelkorn oder Weingeist übergossen und verschlossen für etwa 5-6 Wochen stehengelassen wird.

Vitalstoffe


Sonstige Inhaltsstoffe
Ätherische Öle


Nahrungspflanze für folgende Insektenarten
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