Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 26.11.2021
Aprikose (Prúnus armeníaca)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Marille
Gattung: Prúnus
Familie: Rosáceae (Rosengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Asien
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Aprikose hat ihren Ursprung im asiatischen Raum. Die Quellenangaben sind hier unterschiedlich und schwanken zwischen Armenien, China und Indien. Heutzutage werden Aprikosen hauptsächlich im Mittelmeergebiet und in Mitteleuropa angebaut. Die Pflanzen vertragen Hitze und Trockenheit sowie sandige Böden. Der bevorzugte Boden ist jedoch durchlässig, tiefgründig, nährstoffreich, lehmig und humos. Der Standort sollte Schutz vor Frost und zu viel Regen bieten.

Erscheinung:
Der Baum kann Höhen von bis zu 10 Meter erreichen. Die Krone ist rundlich. Die Laubblätter der Aprikose sind breit eiförmig bis rundlich und am Ende zugespitzt. Der Blattrand ist gesägt.

Blüte:
Die Blüten sind blassrosa bis weiß und erscheinen noch bevor sich die Blätter bilden. Sie wachsen zumeist als Einzelblüten. Aus ihnen ragen bis zu 30 Staubblätter heraus. Die Blüten sind eine Bienenweide.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich kugelige Steinfrüchte (Aprikosen), die hellgelb bis orangerot gefärbt sind.

Verwendung der Pflanze

Aprikosenfrüchte sind reich an wichtigen Nährstoffen. Sie unterstützen den Energiestoffwechsel, das Immunsystem und sind gut für Zähne und Knochen. Die Früchte können roh gegessen oder zu Marmelade, Marillenessig oder Schnaps weiterverarbeitet werden.
Die Kerne mancher Aprikosensorten schmecken süß, ähnlich wie Mandeln. Die Kerne der meisten Sorten sind jedoch bitter und sollten nicht verzehrt werden.

Typ der Pflanze:Baum
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 10 m
Eigenschaften:Essbar
 Bienen-/Hummel-Weide
 Insb. Honigbienen-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig
Boden:Trocken, Mäßig feucht
 Nährreich, Humos

Blüte:Mär - Apr
Blütenstand:Einzelblüte
Blütenform:5 Kronblätter
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Mai - Sep
Fruchtform:Schließfrucht: Steinfrucht

Blattform:Eiförmig, Elliptisch
Blattrand:Gesägt
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Nahrungspflanze für folgende Insektenarten

Anzahl Schmetterlinge: 1
Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 2
Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
Anzahl Käfer: 0
Anzahl Schnabelkerfe: 0

Hautflügler, z.B. Wildbienen

Gehörnte Mauerbiene
(Osmia cornuta)
Gehörnte Mauerbiene, Osmia cornutaGehörnte Mauerbiene
(Osmia cornuta)
Westliche Honigbiene
(Apis mellifera)
Westliche Honigbiene, Apis melliferaWestliche Honigbiene
(Apis mellifera)

Schmetterlinge

Segelfalter
(Iphiclides podalirius)
Segelfalter, Iphiclides podaliriusSegelfalter
(Iphiclides podalirius)

© Stefan.lefnaer, Wikimedia Commons