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Gemeiner Augentrost (Euphrásia rostkoviána)    Zur Druckansicht   
Alternative Bezeichnungen: Großblütiger Augentrost, Augendank, Wiesenwolf
Gattung: Euphrásia
Familie: Scrophulariáceae (Rachenblütler)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Häufig


 

Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Gemeine Augentrost ist in Mittel-, West- und Südeuropa beheimatet. Er wächst in lichten Wäldern sowie auf Weiderasen, Moor- und Magerwiesen in Höhen von bis zu 2300 Metern und bevorzugt kalkarme Böden.

Erscheinung:
Die Pflanze zählt zu den Halbschmarotzern. Sie entzieht den benachbarten Gräsern Mineralien und Nährstoffe aus den Wurzeln und hemmt dadurch deren Wachstum. Der Stängel ist stark verzweigt. Die Blätter sind ungestielt, gegenständig angeordnet und am Rand grob gesägt.

Blüte:
Die Blüten wachsen in traubigen Blütenständen. Sie sind weiß und häufig violett geadert. Auf den unteren Kronblättern befindet sich in der Regel ein gelbes Saftmal, das vermutlich als Staubblattattrappe dient und Insekten anlocken soll. Die Bestäubung erfolgt häufig durch Bienen und Schwebfliegen.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich 2-klappige Kapselfrüchte, die sich in trockenem Zustand öffnen und die Samen freigeben. Diese breiten sich dann zumeist als Körnchenflieger aus.


Gemeiner Augentrost, Großblütiger Augentrost, Augendank, Wiesenwolf, Euphrasia rostkoviana, Euphrasia officinalis

Bild: © Enrico Blasutto, Wikimedia Commons
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Typ der Pflanze:Ein-Jährig
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 25 cm
Eigenschaften:Heilpflanze

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht
 Mager

Blüte:Jun - Sep
Blütenstand:Traube
Blütenform:Zygomorph
Frucht-/Samenzeit:    Sep - Okt
Fruchtform:Öffnungsfrucht: Kapselfrucht

Blattform:Eiförmig, Elliptisch
Blattrand:Gesägt
Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Kopfschmerzen, Augenentzündung, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Husten, Heiserkeit

Aus dem getrockneten oder frischen Kraut kann ein Tee zubereitet werden, der äußerlich in Form von Umschlägen oder Kompressen angewendet bei Augenleiden (Augenschwäche, Bindehautentzündung, Lidrandentzündung, Gerstenkorn) sowie innerlich bei Heiserkeit, Husten, Magenschwäche, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen hilft.

Vitalstoffe


Sonstige Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe