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Letzte Änderung: 26.09.2018
Alpen-Pestwurz (Petasítes paradóxus)Zur Druckansicht
Gattung: Petasítes
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Alpen-Pestwurz ist in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas in Höhen von bis zu 2700 Metern zu finden. Sie wächst in lichten Wäldern, inmitten von Geröll oder zwischen Bachschotter und bevorzugt kalkhaltige, steinige, durchlässige Böden.

Erscheinung:
Die Pflanze zählt zu den Pionierpflanzen und trägt zum Verfestigen des Bodens bei. Sie besitzt eine tiefreichende und stark verzweigte Pfahlwurzel. Die Grundblätter der Pflanze erscheinen erst zum Ende der Blütezeit. Sie sind langgestielt, herzförmig und am Rand gezähnt. Ihre Blattspreite kann bis zu 20 cm breit werden. Die Blätter an den Stängeln hingegen sind länglich schmal, deutlich kleiner und violett überlaufen.

Blüte:
Die Blüten wachsen in traubigen Blütenständen. Diese enthalten zahlreiche Körbchen mit weiß-rötlichen Röhrenblüten. Zur Blütezeit erreichen die Stängel eine Höhe von etwa 30 cm. Danach strecken sie sich noch einmal und erreichen eine Höhe von bis zu 60 cm.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Achänen mit ca. 10 mm langer weißer Haarkrone.


Alpen-Pestwurz, , Petasites paradoxus

Bild: © Tigerente, Wikimedia Commons

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Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Rosettenartig
Wuchshöhe:max. 60 cm
Eigenschaften:Tiefwurzler

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht, Feucht
 Basisch

Blüte:Mär - Jun
Blütenstand:Traube
Frucht-/ Samenzeit:    Jun - Aug
Fruchtform:Schließfrucht: Achäne

Blattform:Herzförmig
Blattrand:Gezähnt
Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven