Pfennigkraut
Lysimáchia nummulária
Alternative Bezeichnungen: Münzkraut, Pfennig-GilbweiderichGattung: Lysimáchia
Familie: Primuláceae (Primelgewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Nordamerika, Asien
Wuchsform: Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 10 cm
Blüte:
Mai - Jul
Eigenschaften:
Immergrün, HeilpflanzeStandort:
Halb-Schatten, SchattenBoden:
Mäßig feucht, Feucht, Basisch, NährreichAllgemeine Informationen
Das Pfennigkraut ist im gemäßigten Europa, Nordamerika und Asien zu finden. Es wächst an Ufern, auf Feuchtwiesen, in lichten Wäldern, in Auenwäldern oder an Wegrändern und bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, basische Böden.Aussehen
Die Pflanze ist bodendeckend. Sie kann große Teppiche bilden. Die Stängel bilden an den Knoten im unteren Teil Wurzeln.
Die leuchtend gelben Blüten entspringen als Einzelblüten den Blattachseln. Sie werden von Insekten bestäubt, sind jedoch häufig steril, so dass kaum Kapselfrüchte gebildet werden.
Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich vegetativ durch überirdisch kriechende Ausläufer.
Heilwirkungen
Stichwörter:
Magenbeschwerden, Magenschleimhaut-Entzündung, Darmbeschwerden, Durchfall, Wund-Infektion, Haut-Ausschlag, Haut-Ekzem, Husten, Gelenk-Entzündung, Gelenk-Rheumatismus, Gicht
Pfennigkraut hilft bei Husten, Magen-Darm-Erkrankungen sowie bei Durchfall. Dazu wird das Kraut getrocknet und als Tee getrunken, der bitter schmeckt.
Äußerlich kann ein Umschlag aus frischen, zerstoßenen Blättern bei schlecht heilenden Wunden, Ekzemen, Geschwüren und Hautausschlägen helfen. Außerdem kann dieser Brei bei Entzündungen der Gelenke sowie bei Gicht verwendet werden.
Vitalstoffe
Sonstige InhaltsstoffeFlavonoide, Gerbstoffe
