Rote Heckenkirsche
Lonícera xylósteum
Alternative Bezeichnungen: Gewöhnliche HeckenkirscheGattung: Lonícera
Familie: Caprifoliáceae (Geißblattgewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Bild: © Sporti, Wikimedia Commons
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 300 cm
Blüte: 
Mai - Jun
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
GiftigBienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Nacht-Weide
Standort:
Halb-Schatten, SchattenBoden:
Mäßig feucht, Basisch, Nährreich, HumosAllgemeine Informationen
Die Rote Heckenkirsche ist in Mitteleuropa sowie im westlichen Asien beheimatet und wächst in Laub- oder Mischwäldern sowie an Waldrändern und in Gebüschen. Der Strauch bevorzugt mäßig feuchte, humose, nährstoffreiche, kalkhaltige Böden in halbschattiger bis schattiger Lage.Aussehen
Der aufrecht und stark verzweigt wachsende Strauch besitzt flache Wurzeln. Seine Zweige sind hohl und gräulich-braun gefärbt. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind elliptisch geformt und beidseitig flaumig behaart. Der Blattrand ist glatt bis leicht gekerbt und teils etwas gewellt.
Die Blüten erscheinen paarweise mit gemeinsamem Stiel aus den Blattachseln. Sie sind gelblich-weiß gefärbt und in Ober- und Unterlippe unterteilt. Die Oberlippe ist vierfach geteilt. Die Staubblätter ragen deutlich aus den Blüten heraus. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie z.B. Waldhummeln.
Vermehrung
Nach der Befruchtung bilden sich glänzend rote Beeren, die bei Vögeln eine beliebte Nahrungsquelle sind. Die Keimung der Samen gelingt besser, wenn sie verdaut wurden und eine Kälteperiode durchlaufen haben. Vegetativ kann die Pflanze durch Stecklinge im Herbst vermehrt werden.
Verwendung
Die Pflanze ist sehr robust und wird daher oft zur Bepflanzung von Hängen, Straßenrändern oder Parkanlagen verwendet.
Das Holz ist sehr hart, haltbar und widerstandsfähig.
Gut zu wissen
Die Beeren sind für Menschen giftig und können nach dem Verzehr zu Übelkeit, Schwindel und Herzrasen führen.
Die Blätter der Pflanze sind eine wichtige Nahrungsquelle für Raupen von Schmetterlingen (z.B. Schönbär) und Schwärmern (z.B. Hummelschwärmer).
