Gänseblümchen

Béllis perénnis

Weitere Bezeichnungen: Maßliebchen, Augenblümchen, Gansnagerl, Regenblume, Tausendschön
Gattung: Béllis
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa

Gänseblümchen

Pflanzen-Typ: Staude

Wuchsform: Rosettenartig

Wuchshöhe: max. 15 cm

Blüte: Feb - Nov
Fruchtreife: Mai - Okt

Eigenschaften:

Essbar, Heilpflanze

Standort:

Sonnig

Boden:

Mäßig feucht, Nährreich

Allgemeine Informationen

Das Gänseblümchen ist weit verbreitet und wächst vornehmlich auf Weiden, an Wegrändern und auf Rasenflächen in Gärten und Parks. Die Pflanze bevorzugt frische, nährstoffreiche Lehm- und Tonböden.

Aussehen

Die Blüten setzen sich aus zahlreichen gelben Röhrenblüten in der Mitte (zwittrig) und weißen bis rosafarbenen Zugenblüten am Rand (weiblich) in einem Körbchen zusammen. Sie neigen sich der Sonne entgegen und öffnen sich nur bei schönem sonnigen Wetter. Die Blüten werden von Käfern, Schmetterlingen und Fliegen besucht.

Vermehrung

Nach der Bestäubung bilden sich Achänen (Nussfrüchte), die durch Regen, Wind oder Tiere verbreitet werden. Auch vegetative Vermehrung durch Ausläufer ist möglich.

Verwendung

Die jungen Blättchen, Knospen und Blüten der Pflanze sind essbar. Sie können Salaten und anderen Gerichten beigemischt werden und besitzen einen leicht nussigen Geschmack. Da sich die Blüte bei Regen und zum Abend hin schließt, sollte sie bei Sonnenschein geerntet werden.

Heilwirkungen

Stichwörter:
Magenbeschwerden, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Darmbeschwerden, Stuhl-Verstopfung, Nieren-Beschwerden, Leber-Beschwerden, Haut-Ausschlag, Schuppenflechte, Wund-Infektion, Insekten-Stiche, Husten, Erkältung, Grippaler Infekt, Gelenk-Rheumatismus, Verschlackung, Stoffwechsel-Störung, Wasseransammlung


Gänseblümchen wirken entwässernd, besitzen eine Blut reinigende Wirkung und regen den Appetit und Stoffwechsel an. Sie können bei rheumatischen Beschwerden helfen sowie zur Heilung von Erkältungskrankheiten, Beschwerden im Magen- und Darmbereich sowie der Leber beitragen.
Äußerlich hilft die Pflanze bei Hautkrankheiten und kann die Wundheilung unterstützen. Der Saft der zerriebenen Pflanze lindert zudem den Juckreiz nach Insektenstichen.

Vitalstoffe

Sonstige Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Schleimstoffe