Bienentrachtpflanzen

Pflanzen, die von Frühjahr bis Herbst besonders gern von Honigbienen angeflogen werden

Vorwort

Den Honigbienen und den meisten anderen Insekten geht es schlecht. Eine Hauptursache dafür ist Nahrungsmangel, neben dem weit verbreiteten Einsatz von Herbiziden und Insektiziden sowie dem Verlust von Lebensraum.

Die westliche Honigbiene (Apis mellifera) ist nur eine von über 2000 in Europa heimischen Bienenarten. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen und benötigt ab dem zeitigen Frühjahr bis hin zum späten Herbst Nahrung. Während die Honigbiene im Frühjahr unter anderem aufgrund der Obstblüte reichlich Nektar und Pollen findet, mangelt es vor allem im Sommer und Herbst an Nahrung.

Die Honigbiene nutzt ein breites Blütenspektrum als Nahrungsquelle. Das Besondere bei der Honigbiene ist ihre temporäre Blütenstetigkeit. D.h. sie fliegt möglichst Blüten gleicher Pflanzenarten an, wodurch deren erfolgreiche Bestäubung wahrscheinlicher wird. Außerdem besitzt die Honigbiene mittels Tanzsprache ein ausgeklügeltes System zur Kommunikation der Lage von ergiebigen Nahrungsquellen. Ihr Flugradius kann mehr als 10 km betragen.

Dieses Buch enthält eine Auswahl an Nahrungspflanzen für Honigbienen und soll dabei helfen, den Bienen während ihrer gesamten Flugzeit ausreichend Nahrung bereitzustellen. Die Reihenfolge der Pflanzen in diesem Buch entspricht in etwa ihrer Blühzeit. Bei der Pflanzenauswahl sollte allgemein beachtet werden, dass Honigbienen nur einen kurzen Rüssel besitzen. Nektar, der z.B. tief in der Blüte verborgen ist, ist für Honigbienen nur schwer erreichbar. Auch viele gezüchtete Pflanzen, bei denen das Aussehen im Vordergrund steht und bei deren Blüten der Nektar und Pollen durch Blütenblätter verdeckt oder kaum vorhanden ist, sind für Bienen und andere Insekten wertlos. Häufig kann es auch vorkommen, dass sehr gute Bienentrachtpflanzen kaum angeflogen werden. Das muss dann allerdings nicht an den Pflanzen liegen, sondern die Ursache dafür kann sein, dass sich zu dem Zeitpunkt in der Nähe eine ergiebigere Nahrungsquelle befindet.

Henry Sonnet

Kontakt: henry@smagy.de

Pflanzen

Christrose

(Helléborus níger)
Alternative Bezeichnungen:
Schwarze Nieswurz, Schneerose, Weihnachtsrose
Pflanzen-Familie:
Ranunculáceae (Hahnenfußgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Dez - Apr, Farbe: Weiß, Rot, Grün
Pollen/Nektar: Viel/Mäßig
Fruchtreife: Mai - Jun
Eigenschaften:
Immergrün, Giftig, Stark giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Christrose ist in den Alpen sowie im nördlichen Balkan in einer Höhe von bis zu 1900 Metern beheimatet. Sie wächst bevorzugt auf steinigen, kalkhaltigen, humosen Böden an Hängen oder in lichten Wäldern.
Gut zu wissen
Alle Pflanzenteile sind hoch giftig, insbesondere der Wurzelstock.

Kleines Schneeglöckchen

(Galánthus nivális)
Alternative Bezeichnungen:
Gewöhnliches Schneeglöckchen
Pflanzen-Familie:
Amaryllidáceae (Narzissengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 18 cm
Standort: Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Feb - Mär, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Apr - Mai
Eigenschaften:
Giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide


Allgemeine Informationen
Das Kleine Schneeglöckchen ist in Europa sowie in Teilen Asiens beheimatet. Es wächst in Auenwäldern oder in Laubmischwäldern und bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte, tiefgründige, lockere, nährstoffreiche, kalkhaltige, humose Ton- oder Lehmböden in halbschattiger Lage.
Gut zu wissen
Das Schneeglöckchen ist eine der ersten Pflanzen, die im Vorfrühling den Insekten Nahrung bieten. Die Pflanze schafft es, durch eigene Wärmeproduktion den Schnee in unmittelbarer Nähe zu schmelzen und versorgt sich dadurch unter anderem mit Wasser.

Schneeheide

(Eríca cárnea)
Alternative Bezeichnungen:
Winterheide, Frühlingsheidekraut, Erika
Pflanzen-Familie:
Ericáceae (Heidekrautgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht, Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Humos
Aussaat: Feb - Apr
Blüte: Jan - Apr, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Sehr viel
Fruchtreife: Mai - Jun
Eigenschaften:
Immergrün
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide

© Leo Michels (Eigenes Werk, www.imagines-plantarum.de), Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Schneeheide ist vor allem in den Gebirgen West-, Mittel- und Südosteuropas sowie in Marokko in Höhen von bis zu 2700 Metern beheimatet. Sie wächst in Nadelwäldern, in Moorgebieten und in Zwergstrauchheiden und bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, humose, mäßig nährstoffreiche, leicht kalkhaltige Böden an halbschattigen bis sonnigen Orten. Die Schneeheide bildet eine Symbiose mit einem Wurzelpilz, auf den sie angewiesen ist.
Gut zu wissen
Die Blätter der Pflanze sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Wanzen- und Schmetterlingsraupenarten.

Kleiner Winterling

(Eránthis hyemális)
Alternative Bezeichnungen:
Südeuropäischer Winterling
Pflanzen-Familie:
Ranunculáceae (Hahnenfußgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 15 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Feucht
Blüte: Feb - Apr, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Mäßig
Fruchtreife: Apr - Mai
Eigenschaften:
Giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Ursprünglich stammt der Kleine Winterling aus Südosteuropa und der Türkei. Er wächst auf frischen Böden, die nicht austrocknen dürfen, am liebsten unter Sträuchern und Laubbäumen.

Frühlings-Krokus

(Crócus vérnus ssp. albiflórus)
Alternative Bezeichnungen:
Weißer Krokus, Alpen-Krokus, Frühlings-Safran
Pflanzen-Familie:
Iridáceae (Schwertliliengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 15 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Feb - Mai, Farbe: Weiß, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Mai - Jun
Eigenschaften:
Giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide


Allgemeine Informationen
Es gibt zahlreiche Krokusarten, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, Kleinasien und Persien stammen. Der Frühlings-Krokus ist auf Wiesen und Weiden der Alpen oder Pyrenäen zu finden und bevorzugt feuchte, humose, nährstoffreiche Böden.

Huflattich

(Tussilágo fárfara)
Alternative Bezeichnungen:
Märzenblümchen, Pfannenkraut, Brustlattich
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht
Blüte: Feb - Mai, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Mäßig
Fruchtreife: Mär - Mai
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Huflattich ist in Europa, Nordafrika und in Teilen Asiens heimisch. Er ist sehr anspruchslos und wächst auf wechselfeuchten, lehmigen oder tonhaltigen Böden an Straßenböschungen, in Sandgruben oder Steinbrüchen. Außerdem kann man Huflattich an Bach- und Flussufern finden.
Gut zu wissen
Die Pflanze dient zahlreichen Schmetterlingsarten als Nahrung.
Verwendung:
Die Blätter des Huflattich können als Salat-Beilage verwendet werden. Die Blüten wirken als Tee genossen Reiz lindernd.
Da die Pflanze Spuren von Pyrrolizidinalkaloiden enthält, sollte sie nur in Maßen gegessen werden. In größeren Mengen kann sie die Leber schädigen oder Krebs erregen.

Kornel-Kirsche

(Córnus mas)
Alternative Bezeichnungen:
Hornstrauch, Dirlitze, Korneliuskirsche, Herlitze, Hirlnuss, Gelber Hartriegel
Pflanzen-Familie:
Cornáceae (Hartriegelgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 6 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager, Humos
Blüte: Feb - Apr, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Kornelkirsche ist in weiten Teilen Europas zu finden, dort jedoch vermehrt in den südlichen wärmeren Ländern. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus. Sie ist trotz ihres Names nicht mit der Kirsche verwandt.
Die Kornelkirsche wächst zumeist mehrstämmig an sonnigen Standorten in lichten Wäldern, an Waldrändern, in Hecken sowie in Auenwäldern außerhalb der Überschwemmungsbereiche. Sie wächst sehr langsam und bevorzugt kalkhaltige Böden, die eher trocken sind. Sie verträgt keine Staunässe. Ansonsten ist die Pflanze recht anspruchslos und genügsam, was Nährstoffe betrifft.
Gut zu wissen
Die Früchte sind eine beliebte Nahrungsquelle für Vögel und andere Tiere. Allerdings trägt die Pflanze erst im Alter von 8 bis 10 Jahren Früchte.
Verwendung:
Kornelkirschen (Kornellen) sind essbar und schmecken leicht säuerlich. Sie können roh gegessen werden oder zur Herstellung von Marmeladen, Fruchtsäften oder Likören verwendet werden. Geerntet werden sollten sie erst, wenn sie eine dunkel- bis schwarzrote Färbung angenommen haben und fast schon überreif sind.
Das Holz der Kornelkirsche ist sehr schwer und zählt zu den härtesten Hölzern Europas.
Durch ihr intensives und weit verzweigtes Wurzelsystem hilft die Kornelkirsche der Bodenerosion entgegenzuwirken.

Gewöhnliche Vogelmiere

(Stellária média)
Alternative Bezeichnungen:
Vogel-Sternmiere, Feld-Sternmiere, Hühnerdarm, Hühnerbiss, Mäusedarm, Vögerlkraut
Pflanzen-Familie:
Caryophylláceae (Nelkengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Halb-Schatten, Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich
Blüte: Jan - Nov, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Kaum/Mäßig
Fruchtreife: Mär - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide


Allgemeine Informationen
Die Gewöhnliche Vogelmiere ist weltweit zu finden. Sie wächst auf Feldern, Wiesen, Ödflächen, an Wegrändern oder in der Nähe von Flüssen und bevorzugt eher feuchte, nährstoffreiche, stickstoffhaltige Böden.
Gut zu wissen
Wie der Name schon vermuten lässt, werden das Kraut und die Samen der Vogelmiere gern von Vögeln gefressen.
Die Pflanze ist außerdem sehr nützlich, da sie durch ihre großflächige Ausbreitung den Boden vor Austrocknung, Kälte und Erosion schützt.
Verwendung:
Sämtliche Teile der Pflanze sind essbar und können z.B. als Salat-Beilage oder für Smoothies verwendet werden. Die Pflanze schmeckt frisch und würzig-mild und erinnert ein wenig an Mais.

Sal-Weide

(Sálix cáprea)
Alternative Bezeichnungen:
Palm-Weide
Pflanzen-Familie:
Salicáceae (Weidengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 10 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich
Aussaat: Jun - Jul
Blüte: Mär - Apr, Farbe: Weiß, Grün
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Mai - Jun
Eigenschaften:
Heilpflanze, Färberpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide

© Eggmoon, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Sal-Weide ist in Europa und Asien beheimatet und wächst an Weg- und Feldrändern, auf Ruderalflächen, in lichten Heide- und Laubwäldern sowie in Gewässernähe. Der Baum bevorzugt mäßig feuchte, nährstoffreiche, steinige Lehmböden an leicht schattigen bis sonnigen Standorten. Er gehört zu den Pionierpflanzen und wird durchschnittlich 60 Jahre alt.
Gut zu wissen
Neben der Eiche zählt die Sal-Weide zu den wichtigsten heimischen Futterpflanzen für Insekten. Die Raupen zahlreicher Schmetterlingsarten ernähren sich von ihr. Aber auch verschiedene Käferarten ernähren sich z.B. von den Blättern oder dem Saft des Baumes.
Verwendung:
Die Rinde der Sal-Weide ist sehr gerbstoffreich und kann zum Rotfärben von Wolle, zum Gerben von Leder und als Teerbeigabe verwendet werden.
Das Holz des Baumes ist sehr hart und eignet sich zur Herstellung von Pfählen sowie von Besen- und Schaufelstielen.
Aus jungen Zweigen lassen sich z.B. Korbmöbel flechten.

Gewöhnlicher Löwenzahn

(Taráxacum officinále)
Alternative Bezeichnungen:
Wiesen-Löwenzahn, Kuhblume, Butterblume, Pusteblume
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Mär - Mai
Blüte: Mär - Okt, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Sehr viel/Viel
Fruchtreife: Apr - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Gewöhnliche Löwenzahn stammt ursprünglich aus dem westlichen Asien und aus Europa, ist inzwischen jedoch auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitet. Die Pflanze ist zumeist auf Wiesen, an Feldrändern und Wegen, aber auch in lichten Wäldern zu finden. Sie bevorzugt mäßig feuchte, tiefgründige, nährstoffreiche Böden in halbschattiger bis sonniger Lage.
Verwendung:
Wurzeln, Blätter, Knospen und Blüten sind roh und gekocht essbar. Die Blätter haben einen bitteren Geschmack (junge Blätter vor der Blüte sind weniger bitter). Je später die Wurzeln im Winter geerntet werden, desto weniger Bitterstoffe enthalten sie. Die Blüten besitzen einen süßlichen Geschmack und können zu Sirup, Honig oder Gelee verarbeitet werden.

Gewöhnliche Mahonie

(Mahónia aquifólium)
Alternative Bezeichnungen:
Stechdornblättrige Mahonie
Pflanzen-Familie:
Berberidáceae (Sauerdorngewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Humos
Blüte: Mär - Jun, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Mäßig
Fruchtreife: Aug - Nov
Eigenschaften:
Immergrün, Giftig, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide




Allgemeine Informationen
Ursprünglich stammt die Mahonie aus dem westlichen Nordamerika, wo sie von den Indianern schon seit langem als Heilpflanze verwendet wird. In Oregon (USA) ist sie die offizielle Staatsblume.
Verwendung:
Die Pflanze ist giftig, bis auf die Beeren, die sehr sauer schmecken und reich an Vitamin C sind. Den Verzehr größerer Mengen roher Früchte sollte man meiden, da sie zu Erbrechen, Durchfall und Fieber führen können.
Die kräftige Gelbfärbung der Innenseite der Rinde kann zur Färbung von Wolle verwendet werden.

Silber-Weide

(Sálix álba)
Pflanzen-Familie:
Salicáceae (Weidengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 35 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Basisch, Nährreich
Aussaat: Jul - Aug
Blüte: Apr - Mai, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Jun - Jul
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide


Allgemeine Informationen
Die Silber-Weide ist ein Baum, der in Europa, in Nordafrika und in Zentralasien beheimatet ist. Er wächst in Uferbereichen von Bächen, Flüssen und Seen sowie in Auwäldern und Überschwemmungsgebieten und bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte, durchlässige, nährstoff- und basenreiche, sandig-kiesige Tonböden. Der Baum zählt zu den Pionierpflanzen.
Gut zu wissen
Weiden sind nicht nur eine hervorragende Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen, sie dienen auch zahlreichen Schmetterlingsraupen als wichtige Nahrung.
Auch Biber mögen die Rinde des Baumes, der zum Baum des Jahres 1999 gewählt wurde.
Verwendung:
In Überschwemmungsgebieten trägt die Silber-Weide zur Uferbefestigung bei. Sie schützt zudem vor Bodenerosion und verbessert den Boden.
Die Zweige sind sehr biegsam und können zum Korbflechten verwendet werden. Zu diesem Zweck werden Weiden zu so genannten Kopfweiden herangezogen. Jungbäume werden dazu auf eine Höhe von 1 bis 3 Meter gekürzt und müssen daraufhin regelmäßig beschnitten werden.

Gewöhnliche Schlehe

(Prúnus spinósa)
Alternative Bezeichnungen:
Schlehdorn, Schwarzdorn, Ackerpflaume, Eisbeere, Heckendorn
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 300 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Aussaat: Nov - Mär
Blüte: Mär - Apr, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Mäßig
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Gewöhnliche Schlehe ist in weiten Teilen Europas, in Nordafrika sowie in Gebieten von Vorderasien bis zum Kaukasus beheimatet. Sie wächst an Weg- und Waldrändern, in Hecken oder an felsigen Hängen und bevorzugt nährstoffreiche, eher kalkhaltige, steinige Böden an sonnigen Standorten.
Verwendung:
Die Früchte schmecken sehr herb und bitter. Erst durch Frosteinwirkung wird der Geschmack ein wenig milder. Die Steine sind jedoch giftig und dürfen nicht gegessen werden. Unreife Früchte können ähnlich wie Oliven eingelegt werden. Aus reifen Früchten lässt sich Fruchtsaft, Likör, Obstwein oder Marmelade herstellen.
Das Holz der Schlehe ist sehr hart und wird z.B. zum Schnitzen oder zur Herstellung von Spazierstöcken verwendet.

Spitz-Ahorn

(Ácer platanoídes)
Alternative Bezeichnungen:
Spitzblättriger Ahorn
Pflanzen-Familie:
Aceráceae (Ahorngewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 m
Standort: Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch
Aussaat: Okt - Mär
Blüte: Apr - Mai, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Der Spitz-Ahorn ist in weiten Teilen Europas und Kleinasiens beheimatet. Er wächst vorwiegend in Laubmischwäldern oder an Waldrändern und bevorzugt tiefgründige, mäßig feuchte, kalkhaltige Böden in halbschattiger Lage.
Verwendung:
Das Holz des Baumes wird z.B. zur Herstellung von Stühlen und Tischen, von Musikinstrumenten und Holzspielzeug oder als Parkettholz verwendet. Es ist mäßig hart, elastisch, druckfest und in trockenem Zustand auch dauerhaft.
Der im Frühjahr durch Überdruck fließende Saft wird vor allem in Nordamerika angezapft, um ihn als Ahornsirup zu essen.
Aufgrund seines weit auslaufenden Wurzelsystems ist der Baum gut als Bodenschutz und für die Bodenstabilisierung geeignet.

Rosmarin

(Rosmarínus officinális)
Alternative Bezeichnungen:
Antonkraut, Weihrauchkraut, Brautkraut, Tau des Meeres
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager, Humos
Blüte: Apr - Jun, Farbe: Weiß, Lila, Blau
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Immergrün, Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide



Allgemeine Informationen
Rosmarin ist ursprünglich im westlichen und zentralen Mittelmeerraum beheimatet. Die Pflanze bevorzugt nährstoffarme, humusreiche, trockene, durchlässige, kalkreiche Böden an sonnigen Standorten und gedeiht am besten in Gebieten mit trockenen und heißen Sommern sowie milden und feuchten Wintern. Sie ist nur bedingt winterhart.
Verwendung:
Rosmarin ist ein beliebtes aromatisches Küchengewürz. Es schmeckt harzig und leicht bitter.
Aufgrund des angenehmen, intensiven Geruchs wird die Pflanze in der Parfümherstellung verwendet.

Raps

(Brássica nápus)
Alternative Bezeichnungen:
Ölraps
Pflanzen-Familie:
Crucíferae (Kreuzblütler)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Aug - Sep
Blüte: Apr - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Jul - Nov
Eigenschaften:
Tiefwurzler
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Raps ist eine aus dem östlichen Mittelmeerraum stammende Kulturpflanze, die mittlerweile weltweit verbreitet ist. Er ist ein Hybrid aus den beiden Arten Rübsen (Brássica rápa) und Gemüsekohl (Brássica olerácea). Die Pflanze wächst bevorzugt auf tiefgründigen, frischen, nährstoffreichen Lehmböden. Die Wurzeln reichen tief ins Erdreich.
Verwendung:
Die Samenkörner der Pflanze haben einen sehr hohen Ölgehalt. Daher wird Raps zur Öl-Gewinnung und als Futterpflanze angebaut. Winterraps ist die in Europa am häufigsten angebaute Ölfruchtart. Die Pressrückstände der Ölgewinnung sind ein hochwertiges Tierfutter.

Stachelbeere

(Ríbes úva-críspa)
Pflanzen-Familie:
Saxifragáceae (Steinbrechgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Apr - Mai, Farbe: Weiß, Rot, Grün
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Jul - Aug
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Stachelbeere ist in Mitteleuropa und Teilen Asiens recht häufig zu finden. Sie wächst bevorzugt auf mäßig feuchten bis feuchten, nährstoffreichen, lockeren, kalkhaltigen Lehmböden in mäßig sonniger und windgeschützter Lage, verträgt jedoch auch Schatten. Die Pflanze kommt in Hecken, Auen und Laubwäldern vor.
Verwendung:
Die Früchte sind essbar und schmecken recht sauer. Sie sollten nur in reifer Form gegessen werden. Der Verzehr größerer Mengen unreifer Früchte kann durchaus tödlich enden.

Vogel-Kirsche

(Prúnus ávium)
Alternative Bezeichnungen:
Süß-Kirsche, Wild-Kirsche, Wald-Kirsche, Hirschbeere, Knorpel-Kirsche, Herz-Kirsche
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 20 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich, Humos
Blüte: Apr - Mai, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Jun - Jul
Eigenschaften:
Essbar
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Vogel-Kirsche ist in weiten Teilen Mitteleuropas, im Mittelmeergebiet sowie im südlichen Mittelasien beheimatet. Sie ist jedoch auch in Nordamerika, Nordafrika oder Vorderindien zu finden. Die Wildform wächst in Laub- und Nadelmischwäldern, an Waldrändern, oder in Hecken und bevorzugt frische, mittel- bis tiefgründige, nährstoff- bis basenreiche Lehm- oder Mullböden. Sie mag Wärme und ist ein Halbschattengewächs.
Verwendung:
Süß-Kirschen werden als Obst angebaut und schmecken erfrischend saftig und süß. Sie verfügen über zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.
Kirschbaumholz ist ein relativ hartes und schweres Holz und wird häufig im Möbelbau verwendet.

Kultur-Apfel

(Málus doméstica)
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 15 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich
Blüte: Apr - Jun, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Kulturapfel ist eine besondere Zuchtform, die vermutlich durch Kreuzung mit dem Holzapfel und anderen Wildformen entstanden ist. Ursprünglich stammt der Apfel mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Asien. Heute gibt es zahlreiche Züchtungen, die in Sommer-, Herbst- und Winterapfelsorten unterschieden werden.
Die Pflanze wächst auf mäßig nährstoffreichen, feuchten, aber wasserdurchlässigen Böden.
Gut zu wissen
Das Holz des Apfelbaumes ist hart und schwer und zählt zu den Edelhölzern.
Verwendung:
Der Apfel ist eine gesunde Frucht, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist.
Neben dem Rohverzehr werden Äpfel auch zu Mus, Fruchtsäften und Apfelwein verarbeitet. Zusammen mit Honig kann Apfelsaft auch zu Met vergoren werden.

Birnbaum

(Pýrus commúnis)
Alternative Bezeichnungen:
Kultur-Birne
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 20 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Apr - Mai, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Przykuta, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Kultur-Birne ist eine alte hybridogene Kulturpflanze, die aus mehreren in Europa und Westasien verbreiteten Wildarten entstanden ist. Der Baum bevorzugt einen eher trocken-warmen und sonnigen Standort auf basenreichen, tiefgründigen, nährstoffreichen Lehmböden. Birnbäume können bis zu 150 Jahre alt werden.
Verwendung:
Die Früchte des Birnbaums sind saftig und schmecken süß. Hinsichtlich ihrer Nutzungsform werden sie in Tafel-, Koch- oder Mostsorten unterteilt.
Eine Weiterverarbeitung der Früchte zu Trockenfrüchten, Sirup, Marmelade, Saft oder Obstbrand ist ebenfalls verbreitet.
Das dauerhafte Holz ist ein beliebtes Tischlerholz und wird z.B. im Musikinstrumentenbau verwendet.

Gemeine Rosskastanie

(Aesculus hippocástanum)
Alternative Bezeichnungen:
Gewöhnliche Rosskastanie, Weiße Rosskastanie
Pflanzen-Familie:
Hippocastanáceae (Rosskastaniengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 m
Standort: Halb-Schatten, Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Apr - Mai, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Gemeine Rosskastanie ist auf dem Balkan, in Indien und in Zentralasien heimisch. Sie ist jedoch auch in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie wächst an schattigen bis halb-schattigen Standorten auf frischen bis feuchten, tiefgründigen, basen- sowie stickstoffreichen Böden.
Gut zu wissen
Die Früchte sind für den Menschen ungenießbar.
Verwendung:
Klein geschnittene Kastanien, die mit kochendem Wasser übergossen werden, ergeben seifiges Wasser, das zum Waschen von Körper und Kleidungsstücken verwendet werden kann.

Bärlauch

(Állium ursínum)
Alternative Bezeichnungen:
Bären-Lauch, Wilder Knoblauch, Wald-Knoblauch, Hexenknofel, Zigeunerlauch, Knoblauchspinat
Pflanzen-Familie:
Liliáceae (Liliengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 50 cm
Standort: Halb-Schatten, Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Apr - Jun, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Kaum/Mäßig
Fruchtreife: Jun - Jul
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Bärlauch ist in Europa und Teilen Asiens heimisch. Er wächst in Auen- und Laubwäldern, unter Sträuchern und Hecken oder an Bächen und bevorzugt feuchte, humose, kalk- und nährstoffreiche Böden.
Verwendung:
Die Blätter sollten am besten frisch gegessen werden, da ihr Geschmack so noch am intensivsten ist. Sie sollten noch vor Beginn der Blüte geerntet werden. Die Zwiebeln können Ölen eine angenehm aromatische Würznote verleihen.
Für Pferde, Hasen, Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen ist Bärlauch giftig.

Blaubeere

(Vaccínium myrtíllus)
Alternative Bezeichnungen:
Heidelbeere, Schwarzbeere, Staudelbeere, Waldbeere
Pflanzen-Familie:
Ericáceae (Heidekrautgewächse)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 50 cm
Standort: Halb-Schatten
Boden: Feucht, Sauer, Mager, Humos
Blüte: Apr - Jun, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Blaubeere ist in ganz Europa, Nordafrika, Nordamerika und im nördlichen Asien beheimatet. Sie wächst auf sauren, humosen, nährstoffarmen, kalkfreien, sandigen oder torfigen Böden in Laub- und Nadelwäldern sowie in Heidelandschaften und Moorgebieten. Die Blaubeere nimmt Wurzelpilze (Mykorrhiza) bei der Aufnahme von Nährstoffen zur Hilfe.
Gut zu wissen
Die Pflanze dient zahlreichen Tierarten als wichtige Futterpflanze.
Verwendung:
Die wohlschmeckenden Beeren der Pflanze sind reich an Vitaminen und sonstigen Nährstoffen. Sie können getrocknet oder frisch gegessen werden.

Elsbeere

(Sórbus torminális)
Alternative Bezeichnungen:
Ruhrbaum, Schöne Else, Ruhrbirne, Schweizer Birnbaum
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch
Blüte: Mai - Jun, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Rosenzweig, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Elsbeere ist hauptsächlich in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Vermutlich stammt sie ursprünglich aus dem Kaukasus. Sie wächst an Waldrändern, in lichten Wäldern oder auf Hängen mit südlicher Ausrichtung und bevorzugt mäßig trockene, zumeist kalkhaltige, durchlässige, tiefgründige Böden in sonniger Lage. Ansonsten ist der Baum recht anspruchslos, jedoch konkurrenzschwach.
Verwendung:
Das Holz der Elsbeere zählt auf dem Holzmarkt zu den teuersten und wurde im Jahre 1900 zum schönsten Holz der Welt gewählt. Es ist bei Schreinern und Drechslern gefragt, aber auch im Musikinstrumentenbau und weist eine hohe Belastbarkeit, Elastizität und Festigkeit auf.
Die Früchte sind essbar und reich an Vitamin C. Das Fruchtfleisch ist körnig und schmeckt süßlich-sauer. Sie können zu Kompott, Marmelade, Gelee, Fruchtsaft oder Schnaps verarbeitet werden.

Speierling

(Sórbus doméstica)
Alternative Bezeichnungen:
Sperberbaum, Spierapfel, Sorbenbaum, Sperbe
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 25 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Mai - Jun, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Der Speierling ist in Mittel- und Südeuropa sowie in Nordafrika und Kleinasien zu finden. Der Baum wächst vor allem in Eichen-Hainbuchen-Wäldern und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, kalkhaltige, nährstoffreiche, steinige Lehmböden in warmer und geschützter Lage. Er ist ein ausgesprochener Einzelgänger und sehr konkurrenzschwach. Die seltene Baumart wächst sehr langsam und kann ein Alter von bis zu 400 Jahren erreichen.
Gut zu wissen
Die Früchte werden gern von Vögeln und Säugetieren wie z.B. Nagetieren, Rehen, Wildschweinen und Füchsen gefressen.
Verwendung:
Die Früchte des Baumes sind essbar, enthalten jedoch reichlich Gerbstoffe und wirken beim Verzehr zusammenziehend und hinterlassen ein pelziges Gefühl. Früchte, die einige Wochen nachgereift sind, schmecken etwas milder.
Unreife Früchte werden teils als Zutat bei der Herstellung von Apfelwein genutzt. Dieser Speierling-Apfelwein wird dadurch etwas herber im Geschmack.
Der Speierling bildet ein wertvolles, sehr schweres, zähes, elastisches, hartes Holz. Es wird für den Bau von Werkzeugen, Musikinstrumenten und Möbeln sowie beim Schnitzen und Drechseln verwendet.

Echter Salbei

(Sálvia officinális)
Alternative Bezeichnungen:
Garten-Salbei, Heilsalbei, Schmale Sofie, Zahnblatt
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 70 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Blüte: Mai - Jul, Farbe: Weiß, Lila
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Eigenschaften:
Immergrün, Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Nacht-Weide



Allgemeine Informationen
Der Echte Salbei stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Die Pflanze bevorzugt einen warmen Standort mit kalkreichem, steinigem und trockenem Boden.
Gut zu wissen
Sämtliche Pflanzenteile besitzen einen stark aromatischen Duft.
Verwendung:
Salbei ist nahezu ein Allheilmittel. Aber auch ein wohlschmeckendes Gewürzmittel für Speisen. Es sollte jedoch erst zum Schluss hinzugegeben werden, da es beim Erwärmen sein Aroma verliert. Salbei riecht aromatisch und schmeckt würzig und leicht bitter.

Echte Brombeere

(Rúbus fruticósus)
Alternative Bezeichnungen:
Hundsbeere, Braunbeere
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Kletterpflanze
Wuchshöhe: max. 250 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Humos
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Immergrün, Essbar, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Brombeere ist in den gemäßigten Zonen von Europa, Nordafrika, Vorderasien und Nordamerika verbreitet. Sie ist in lichten Wäldern, an Wald- und Wegrändern und in Gebüschen zu finden und bevorzugt kalk- und stickstoffreiche Böden. Sie ist ansonsten recht anspruchslos.
Gut zu wissen
Brombeerhecken bieten vielen Vögeln (z.B. Rotkehlchen, Zaunkönig) Rückzugsräume. Die Blätter sind eine beliebte Nahrungsquelle für Schmetterlingsraupen.
Verwendung:
Die Früchte sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können frisch gegessen oder für die Zubereitung von Marmelade, Gelee oder Säften verwendet werden.
Aus den getrockneten Blättern kann Tee zubereitet werden.

Gewöhnliche Robinie

(Robínia pseudoacácia)
Alternative Bezeichnungen:
Falsche Akazie, Silberregen, Scheinakazie
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 25 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht
Blüte: Mai - Jun, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Giftig, Stark giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Gewöhnliche Robinie ist ursprünglich im atlantischen Nordamerika beheimatet. Mittlerweile ist sie jedoch auch in Europa, Nordafrika sowie in West- und Ostasien zu finden. Der Baum zählt zu den Pionierpflanzen in Laubmischwäldern und trägt zur Waldregeneration nach Waldbränden oder Kahlschlägen bei. Er festigt den Boden und reichert ihn mit Stickstoff an. Ansonsten ist der Baum recht anspruchslos und wächst bevorzugt auf mäßig nährstoffreichen Sand- und Lehmböden.
Gut zu wissen
Die Robinie ist stark giftig. Vor allem die Rinde und die Früchte können nach einem Verzehr tödlich wirken.
Verwendung:
Das Holz der Robinie ist sehr widerstandsfähig, biegsam, fest und äußerst hart. Es wird vor allem im Schiff- und Möbelbau verwendet und dient als Alternative zu Tropenhölzern.

Saat-Esparsette

(Onóbrychis viciifólia)
Alternative Bezeichnungen:
Hahnenkamm, Futter-Esparsette
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 90 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager
Aussaat: Mär - Mai
Blüte: Mai - Jul, Farbe: Rot, Lila
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Tiefwurzler
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Saat-Esparsette ist in Süd-Ost-Europa sowie im westlichen Asien (z.B. Sibirien) beheimatet. Sie wächst in Steppengebieten, auf Halbtrocken- und Magerrasen, an Wegrändern oder in lichten Gebüschen und bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, magere, kalkhaltige, tiefgründige Lehmböden in warmer und sonniger Lage.
Verwendung:
Esparsette ist für Pferde ein vollwertiger Haferersatz und wird aufgrund des hohen Vitamin- und Eiweißgehalts auch als Gesundheu bezeichnet.
Neben dem Anbau als Viehfutter wird die Pflanze auch häufig zur Bodenverbesserung gepflanzt.

Weißklee

(Trifólium répens)
Alternative Bezeichnungen:
Kriech-Klee
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich
Blüte: Mai - Okt, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Sehr viel
Fruchtreife: Jun - Nov
Eigenschaften:
Heilpflanze
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Weißklee ist in Europa, Nordafrika, Südwest- sowie Zentralasien zu finden. Er wächst auf Weiden, an Wegrändern, auf Ödflächen oder an Feldrändern und bevorzugt frische, nährstoffreiche, lehmige Böden. Eine kurz gehaltene Grasnarbe befördert das Wachstum.
Verwendung:
In der Landwirtschaft wird Weißklee häufig als Futterpflanze angebaut.
Außerdem reichert die Pflanze den Boden mit Stickstoff an.

Eingriffliger Weißdorn

(Crataegus monógyna)
Alternative Bezeichnungen:
Hagedorn, Winter-Kirsche, Mehlfässchen-Strauch, Einkern-Weißdorn
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 10 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch
Blüte: Mai - Jun, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Eingrifflige Weißdorn ist in Mitteleuropa und Vorderasien verbreitet. Er wächst an Hecken, in Gebüschen und an Wald- und Wegrändern und bevorzugt kalkhaltige, eher trockene Böden an lichten Standorten. Die Pflanze zählt zu den Pioniergehölzen und kommt mit kargen, nährstoffarmen Böden zurecht.
Gut zu wissen
Für zahlreiche Vogelarten sind die Früchte im Winter eine wichtige Nahrungsquelle. Im Frühjahr dienen die schwer zugänglichen Gebüsche als idealer Brutplatz.

Gewöhnlicher Natternkopf

(Échium vulgáre)
Alternative Bezeichnungen:
Drachenwurz, Stachelblume, Bettelmann, Blauer Heinrich
Pflanzen-Familie:
Boragináceae (Rauhblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Aussaat: Okt - Apr
Blüte: Mai - Sep, Farbe: Lila, Blau
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Heilpflanze, Schnecken resistent, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Der Gewöhnliche Natternkopf ist in Europa und Teilen Westasiens in einer Höhe von bis zu 1800 Metern zu finden. Er wächst bevorzugt auf trockenen bis halbtrockenen, steinigen Böden an Wegrändern, auf Schuttplätzen und Ödland.

Jakobsleiter

(Polemónium caerúleum)
Alternative Bezeichnungen:
Blaue Himmelsleiter, Sperrkraut
Pflanzen-Familie:
Polemoniáceae (Sperrkrautgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Blau
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Jul - Aug
Eigenschaften:
Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Jakobsleiter ist in Mitteleuropa (vor allem in den Bergen) beheimatet und wächst auf feuchten Wiesen, in felsigen Gegenden oder auf Kalkgestein und bevorzugt eher feuchte, nährstoffreiche Böden in sonniger Lage.

Acker-Senf

(Sinápis arvénsis)
Alternative Bezeichnungen:
Wilder Senf, Brauner Senf, Ackerkohl
Pflanzen-Familie:
Crucíferae (Kreuzblütler)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 60 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Mai - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Acker-Senf ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Mittlerweile ist er jedoch in ganz Europa verbreitet. Er wächst auf Feldern, auf Brachland oder an Wegrändern und bevorzugt nährstoff- und basenreiche, lehmige Böden.
Gut zu wissen
Die Pflanze verbreitet über ihre scharfen Senföle einen stechenden Geruch, der sie vor Fressfeinden und Pilzbefall schützt. Bei Kohlweißlingen ist sie jedoch beliebt.
Verwendung:
Die Blätter der Pflanze schmecken scharf würzig und können als Gewürz verwendet werden. Nach längerem Kochen können sie als Gemüse verzehrt werden.
Die Blütenknospen lassen sich ähnlich wie Brokkoli zubereiten.
Die schwarzen Samen können zu Senf verarbeitet werden. Man kann sie auch keimen lassen und als Sprossen essen.

Klatsch-Mohn

(Papáver rhoeas)
Pflanzen-Familie:
Papaveráceae (Mohngewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 90 cm
Standort: Sonnig
Boden: Basisch, Nährreich
Aussaat: Mär - Mai
Blüte: Mai - Jul, Farbe: Rot
Pollen/Nektar: Sehr viel/Nicht vorhanden
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Giftig, Heilpflanze, Schnecken resistent, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Klatschmohn ist im europäisch-asiatischen Raum sowie in Nordafrika zu finden und dort häufig am Rand von Getreidefeldern anzutreffen. Die Pflanze tritt jedoch auch auf Schuttplätzen oder an Straßenrändern auf.

Kornblume

(Centauréa cýanus)
Alternative Bezeichnungen:
Flockenblume
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 60 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Sep - Apr
Blüte: Mai - Sep, Farbe: Blau
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide


Allgemeine Informationen
Die Kornblume stammt aus dem Mittelmeergebiet und bevorzugt mediterranes Klima. Die Pflanze wächst inmitten und am Rand von Getreidefeldern, in Hecken oder auf Ödland. Sie gedeiht auf eher trockenen, nährstoffreichen Böden.

Gewöhnlicher Faulbaum

(Rhámnus frángula)
Alternative Bezeichnungen:
Amselbaum, Pulverholz, Schusterholz
Pflanzen-Familie:
Rhamnáceae (Kreuzdorngewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch, Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 5 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Sauer, Mager
Aussaat: Okt - Mai
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Giftig, Tiefwurzler, Heilpflanze, Färberpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© J.F. Gaffard Jeffdelonge at fr.wikipedia (photo by Jeffdelonge), Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Faulbaum ist in Europa, in Nordafrika (Marokko) sowie in Teilen Asiens (Westsibirien, Kaukasus) beheimatet. Er wächst in Auwäldern, an Waldrändern, in Mooren oder in Erlenbrüchen entlang von Gewässern und bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte, durchlässige, eher saure, nährstoffarme, tiefgründige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage. Die Pflanze kann ein Alter von mehr als 60 Jahren erreichen.
Gut zu wissen
Sämtliche Pflanzenteile sind giftig. Der Verzehr kann zu Magen- und Darmbeschwerden wie z.B. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.
Verwendung:
Das Holz des Faulbaums ist relativ weich. Das Splintholz ist hell-gelblich, das Kernholz dunkelgelb bis rötlich gefärbt. Es kann z.B. für Drechsel- oder Tischlerarbeiten verwendet werden. Außerdem lässt sich aus dem Holz hochwertige Holzkohle herstellen.
Die Rinde kann zusammen mit den Blättern und Früchten zum Färben von Wolle, Baumwolle oder Seide verwendet werden und verleiht je nach Zusammensetzung gelbliche Farbtöne.

Wald-Himbeere

(Rúbus idaeus)
Alternative Bezeichnungen:
Runzelbeere, Hindelbeere, Honigbeere
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Sauer, Nährreich
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Sehr viel
Fruchtreife: Jun - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Himbeere ist im gemäßigten und borealen Europa, in Nordamerika sowie in Nordasien beheimatet. Die Pflanze wächst bevorzugt im Halbschatten auf Waldlichtungen und an Waldrändern auf nährstoffreichen Lehmböden.
Verwendung:
Die Früchte schmecken fruchtig und sind erfrischend. Getrocknete Früchte und Blätter können Tee beigemischt werden.

Bocks-Johanniskraut

(Hypéricum hircínum)
Alternative Bezeichnungen:
Zitronen-Johanniskraut, Strauch-Johanniskraut
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 120 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Humos
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Gelb
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Das Bocks-Johanniskraut ist im Mittelmeergebiet beheimatet und wächst dort an Fluss- und Bachufern oder in Auwäldern. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte, durchlässige, humose Böden an halbschattigen bis sonnigen, warmen Standorten.
Verwendung:
Aus den Blättern kann ein angenehm schmeckender und entspannender Tee zubereitet werden.

Wiesenknöterich

(Polýgonum bistórta)
Alternative Bezeichnungen:
Schlangen-Knöterich, Hasenohr, Hirschzunge, Mooszäpfchen
Pflanzen-Familie:
Polygonáceae (Knöterichgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Hajotthu, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Wiesenknöterich ist in Europa weit verbreitet. Er wächst auf Feuchtwiesen, in Auenwäldern oder in Ufer-Bereichen und zeigt Feuchte an. Die Pflanze bevorzugt feuchte, humose, nährstoffreiche, stickstoffhaltige Böden.
Verwendung:
Frische, junge Blätter der Pflanze können als Salat-Beilage verwendet werden. Sie sollten jedoch in Maßen gegessen werden, da sie Oxalsäure enthalten.
Die Wurzeln können ab Herbst ebenfalls verzehrt werden, nachdem sie gekocht wurden. Aufgrund ihres hohen Stärkegehaltes können sie getrocknet auch als Mehl-Beigabe verwendet werden.

Acker-Rettich

(Ráphanus raphanístrum)
Alternative Bezeichnungen:
Hederich, Wilder Rettich
Pflanzen-Familie:
Crucíferae (Kreuzblütler)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 60 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Sauer, Nährreich
Blüte: Mai - Sep, Farbe: Weiß, Gelb
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide

© Joseolgon, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Acker-Rettich ist im Mittelmeergebiet beheimatet und wächst auf Feldern, an Feldrändern sowie auf Ruderalflächen. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte, eher saure, nährstoffreiche Lehmböden in halbschattiger bis sonniger Lage.
Verwendung:
Die Pflanze ist vielseitig verwendbar: die Blätter können als Salat, die Wurzel kann ähnlich dem Meerrettich und die Samen können zu Senf verarbeitet werden. Junge Schoten können roh gegessen werden. Die knospigen Blütenstände können ähnlich wie Brokkoli zubereitet oder ebenfalls roh gegessen werden.

Sommer-Linde

(Tília platyphýllos)
Alternative Bezeichnungen:
Bastholz, Früh-Linde, Großblättrige Linde
Pflanzen-Familie:
Tiliáceae (Lindengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 40 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Blüte: Jun - Jul, Farbe: Weiß, Gelb
Pollen/Nektar: Kaum/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Sommer-Linde ist in Mittel- und Südeuropa sowie in Westasien beheimatet. Sie wächst in Schlucht- und Bergwäldern, an Waldrändern oder auf Feldern und bevorzugt nährstoffreiche, tiefgründige, lehmige Böden in warmer, halbschattiger bis sonniger Lage. Linden können bis zu 1000 Jahre alt werden.
Verwendung:
Junge zarte Linden-Blätter können in Salaten verwendet werden, während Linden-Blüten als Aroma in Speisen oder als Lindenblüten-Tee Verwendung finden.
Das helle Holz der Linde kommt häufig in der Bildhauerei, der Schnitzerei und der Drechslerei zum Einsatz. Außerdem können die Fasern (Bast) des weichen Lindenholzes zur Herstellung von Seilen, Matten, Taschen und Kleidung verwendet werden.

Schnittlauch

(Állium schoenóprasum)
Alternative Bezeichnungen:
Graslauch, Binsenlauch
Pflanzen-Familie:
Liliáceae (Liliengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Schnecken resistent, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide



Allgemeine Informationen
Schnittlauch kommt inzwischen in ganz Europa vor und bevorzugt kalkhaltige, humose und feuchte Lehmböden.
Verwendung:
Die oberirdischen Röhrenblätter können mehrmals im Jahr geerntet werden. Sie gehören zu den sogenannten "Feinen Kräutern" und dienen als Küchengewürz für zahlreiche Gerichte. Aber auch die Blüten können gegessen werden.
Der intensive Geruch des Schnittlauchs vertreibt Schädlinge.

Mittelmeer-Feuerdorn

(Pyracántha coccínea)
Alternative Bezeichnungen:
Feuerstrauch, Feuriger Busch
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 4.5 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht
Blüte: Mai - Jun, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Immergrün, Essbar
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Mittelmeer-Feuerdorn ist in Südeuropa und Kleinasien beheimatet. Der Strauch wächst bevorzugt auf trockenen bis mäßig feuchten, durchlässigen, schweren Böden in möglichst sonnigen Lagen. Ansonsten ist er recht anspruchslos.
Gut zu wissen
Die Früchte dienen Vögeln als Nahrung. Aufgrund seines dichten Wuchses und der zahlreichen Dornen bietet der Strauch Vögeln zudem Schutz und Nistplätze.
Verwendung:
Die Früchte gelten als schwach giftig und sollten roh nicht gegessen werden. Sie können jedoch zu Marmelade verarbeitet werden, die dann bedenkenlos verzehrt werden kann. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, die Kerne zu entfernen.

Rainfarnblättriges Büschelschön

(Phacélia tanacetifólia)
Alternative Bezeichnungen:
Phazelia, Bienenfreund, Büschelblume
Pflanzen-Familie:
Hydrophylláceae (Wasserblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Lila, Blau
Pollen/Nektar: Viel/Sehr viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem westlichen Nordamerika, der östlichen USA und Südamerika. Sie ist nicht winterhart.
Gut zu wissen
Es ist bekannt, dass Buschelschön Hautallergien auslösen kann.
Verwendung:
Buschelschön ist eine schnell wachsende Pflanze, die sich als Silagefutter und zur Gründüngung eignet. Sie ist ein Bodenverbesserer, der durch ein weit verzweigtes Wurzelwerk den Boden auflockert.

Leindotter

(Camelína satíva)
Alternative Bezeichnungen:
Dotterlein
Pflanzen-Familie:
Crucíferae (Kreuzblütler)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 120 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Mai - Jul, Farbe: Weiß, Gelb
Pollen/Nektar: Nicht vorhanden/Sehr viel
Fruchtreife: Jun - Aug
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Fornax, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Leindotter ist eine alte Kulturpflanze, die in Europa sowie in Teilen Südostasiens beheimatet ist. Er wächst auf Feldern, auf Ruderalflächen oder an Wegrändern und bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, nährstoffreiche, humose Böden in sonniger Lage.
Verwendung:
Leindotter ist als Zwischenfrucht geeignet. Seine Vegetationsphase beträgt lediglich 120 Tage. Die Samen enthalten bis zu 40 Prozent Öl, das einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (insbesondere alpha-Linolensäure) besitzt. Die Samen können als Zutat für Brot und Getreidebrei verwendet werden.
Leindotter-Presskuchen lässt sich als wertvolles Tierfutter nutzen.
Leindotter-Öl kann zudem für die Herstellung von Lacken und Farben sowie für Kosmetikprodukte wie z.B. Cremes, Lotionen und Seife verwendet werden.

Gewöhnlicher Liguster

(Ligústrum vulgáre)
Alternative Bezeichnungen:
Gemeiner Liguster, Rainweide, Beinholz
Pflanzen-Familie:
Oleáceae (Ölbaumgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 5 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht
Aussaat: Okt - Mär
Blüte: Jun - Jul, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide




Allgemeine Informationen
Der Gewöhnliche Liguster ist in Mittel- und Südeuropa sowie in den Kaukasusländern heimisch. Er wächst in sonnigen oder halbschattigen Lagen und ist sehr anspruchslos.
Gut zu wissen
Viele Raupenarten nutzen den Strauch als Lebensraum, unter anderem der Namensgeber: der Ligusterschwärmer. Außerdem dienen die Früchte vielen verschiedenen Vogelarten und Nagetieren als Nahrung.
Hautkontakt mit den Blättern kann zu Reizungen führen (Liguster-Ekzem).
Verwendung:
Das Holz des Liguster ist sehr hart und eignet sich sehr gut für Drechsler- und Schnitzarbeiten sowie zur Herstellung von Werkzeuggriffen.
Die reifen Beeren können als Farbstoff verwendet werden, der einen tiefblauen Farbton hinterlässt. Auch die Blätter und Rinde eignen sich als Farbstoff.

Hunds-Rose

(Rósa canína)
Alternative Bezeichnungen:
Hecken-Rose, Juckbeere, Hetschi-Petschi, Hiffenstrauch, Hagebutte, Hagrose
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 4 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Humos
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide




Allgemeine Informationen
Die Hunds-Rose kommt in ganz Europa mit Ausnahme der nördlichsten Regionen, im Nordwesten Afrikas und in Vorderasien vor. Sie wächst an Straßen- und Wegrändern, in Gebüschen oder an Waldrändern und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, humose oder steinige Lehm- und Sandböden, die basisch oder leicht sauer sein können.
Gut zu wissen
Die in der Scheinfrucht enthaltenen Nüsse sind mit feinen Härchen besetzt, die Juckreiz oder allergische Reaktionen auslösen können. Sie sollten daher vor dem Verzehr entfernt werden.
Verwendung:
Hagebutten können für Marmelade, Saucen, Tee, Likör oder Wein verwendet werden.
Die Pflanze wird außerdem als Bodenfestiger an Hängen und Böschungen sowie als Pioniergehölz verwendet.
Die Früchte dienen zahlreichen Tierarten als vitaminreiche Nahrungsquelle.

Wiesen-Witwenblume

(Knautia arvénsis)
Alternative Bezeichnungen:
Acker-Witwenblume, Wiesen-Skabiose, Knautie, Krätzkraut, Grindkraut
Pflanzen-Familie:
Dipsacáceae (Kardengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Lila, Blau
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Wiesen-Witwenblume ist in Europa und Asien in Höhenlagen von bis zu 1500 Metern beheimatet. Sie wächst auf Fettwiesen, an Weg- und Waldrändern oder auf Feldern und bevorzugt nährstoffreiche, durchlässige, kalkhaltige Böden.
Verwendung:
Zarte frische Blätter können als Salatbeilage verwendet werden.

Zweifarbige Flockenblume

(Centauréa dealbáta)
Alternative Bezeichnungen:
Rote Flockenblume
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jun - Jul, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Fruchtreife: Jul - Aug
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Zweifarbige Flockenblume ist im Kaukasus beheimatet und dort auf Bergwiesen oder an Felshängen in Höhen von bis zu 2400 Metern zu finden. Sie wächst bevorzugt auf mäßig feuchten, durchlässigen sandig-lehmigen Böden an halbschattigen bis sonnigen Standorten.

Esskastanie

(Castánea satíva)
Alternative Bezeichnungen:
Marone, Edelkastanie
Pflanzen-Familie:
Fagáceae (Buchengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 35 m
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Sauer, Humos
Blüte: Jun - Jul, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Okt - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Esskastanie ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien zu finden. Ursprünglich ist sie vermutlich im Kaukasus beheimatet. In Deutschland wächst der Baum vorrangig in Weinanbaugebieten. Er benötigt eine gewisse Jahres-Wärmemenge und ist empfindlich gegenüber Spätfrost im Frühjahr. Der Baum bevorzugt ozeanische Klimabedingungen und saure, frische, lockere und tiefgründige Böden.
Verwendung:
Die Früchte (Maroni) sind essbar und reich an den Kohlenhydraten Stärke und Saccharose. Sie besitzen einen zart süßen, nussigen und etwas mehligen Geschmack. Maroni können entweder samt Schale geröstet oder gekocht und anschließend geschält werden.
Das Holz des Baumes ist leicht zu bearbeiten und weitgehend witterungs- und fäulnisbeständig. Es wird häufig zu Möbeln und Fenster- und Türrahmen verarbeitet, aber auch zu Gartenzäunen, Weidepfosten oder Weinfässern.
Die Borke kann zum Gerben von Leder verwendet werden.

Götterbaum

(Ailánthus altíssima)
Alternative Bezeichnungen:
Himmelsbaum, Bitteresche, Drüsiger Götterbaum
Pflanzen-Familie:
Simaroubáceae (Bittereschengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht
Blüte: Jun - Jul, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Ursprünglich stammt der Götterbaum aus China und dem nördlichen Vietnam. Mittlerweile ist der Baum, der selten älter als 100 Jahre wird, auch in Amerika, Europa, Afrika und Australien zu finden. Der Baum ist recht anspruchslos und verträgt volle Sonne sowie längere Trockenperioden. Der Boden sollte durchlässig und nicht zu nährreich sein. Der Baum ist sehr widerstandsfähig gegen verschmutzte Luft und Krankheiten. Empfindlich kann er auf extreme Kälte reagieren.
Verwendung:
In China wird der Götterbaum zur Verfütterung an Seidenraupen gezüchtet.

Gewöhnlicher Hornklee

(Lótus corniculátus)
Alternative Bezeichnungen:
Schoten-Klee
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch
Aussaat: Mär - Jun
Blüte: Mai - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Tiefwurzler, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Der Gewöhnliche Hornklee ist in weiten Teilen Europas und Asiens zu finden. Er wächst auf Wiesen, auf Weiden, an Wegrändern sowie in felsigem Gelände und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, tiefgründige, basische Lehmböden in warmer und sonniger Lage.
Gut zu wissen
Hornklee dient Raupen verschiedener Schmetterlingsarten als wichtige Nahrungsquelle. Die Raupen nehmen geringe Mengen der enthaltenen Blausäure auf und erhalten dadurch Schutz vor Fraßfeinden.
Verwendung:
Die Pflanze ist aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes eine gute Futterpflanze. Außerdem reichert sie den Boden mit Stickstoff an.

Schmalblättriges Weidenröschen

(Epilóbium angustifólium)
Alternative Bezeichnungen:
Wald-Weidenröschen, Stauden-Feuerkraut, Waldschlagweide, Waldschlagweidenröschen
Pflanzen-Familie:
Onagráceae (Nachtkerzengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 180 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide




Allgemeine Informationen
Das Schmalblättrige Weidenröschen ist auf der Nordhalbkugel weit verbreitet und in Höhen von bis zu 2500 Metern zu finden. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Nordamerika. Sie wächst auf Waldlichtungen, an Flussufern, auf Ruderalflächen oder an Böschungen und bevorzugt frische, kalkarme, nährstoffreiche Lehmböden. Die Pflanze zählt zu den Pionierpflanzen und kann sich sehr schnell ausbreiten, wenn der Platz vorhanden ist.
Verwendung:
Die jungen Triebe, Blüten und Blätter der Pflanze sind essbar und schmecken leicht säuerlich. Sie können als Salat oder Gemüse zubereitet werden. Die Stängel können ähnlich wie Spargel gegessen werden. Auch die Wurzel ist essbar und kann als Gemüse verzehrt werden. Geröstet kann sie zudem als Kaffeeersatz verwendet werden.
Getrocknet können die Blätter als Tee verwendet werden. In Russland ist fermentierter Weidenröschentee (Koptischer Tee) verbreitet, der im Geschmack dem schwarzen Tee ähnelt.
Aus den wolligartigen Samenständen können Kerzendochte geflochten oder Schnüre hergestellt werden. Gemischt mit Ziegenwolle lassen sie sich zudem zu Decken und Umhängen verarbeiten.

Zottige Wicke

(Vícia villósa)
Alternative Bezeichnungen:
Winter-Wicke, Sand-Wicke
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht, Kletterpflanze
Wuchshöhe: max. 180 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Humos
Aussaat: Aug - Okt
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß, Lila, Blau
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Tiefwurzler
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Zottige Wicke ist in Europa, Nordafrika und Westasien beheimatet. Sie wächst an Wegrändern, auf Ackerflächen, auf Ruderalflächen oder auf Wiesen und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, humose, sandig-lehmige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage. Sie ist sehr trocken-resistent.
Verwendung:
Die Zottige Wicke wird häufig als Futterpflanze angebaut oder als Gründüngung und Erosionsschutz verwendet.

Gemüse-Spargel

(Aspáragus officinális)
Alternative Bezeichnungen:
Gemeiner Spargel, Garten-Spargel
Pflanzen-Familie:
Liliáceae (Liliengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 0 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht
Blüte: Jun - Jul, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

Allgemeine Informationen
Spargel stammt ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa, Vorderasien, Nordafrika und dem westlichen Sibirien. Er wächst auf lockeren, sandigen, nicht zu feuchten, kalkhaltigen Böden, die nicht allzu nährstoffreich sein sollten.
Verwendung:
Spargel ist ein beliebtes Gemüse, dessen Ernte als sogenanntes "Spargel-Stechen" bezeichnet wird und bis Ende Juni andauert. Spargel sollte möglichst frisch gegessen werden.

Gewöhnlicher Blutweiderich

(Lýthrum salicária)
Alternative Bezeichnungen:
Blutkraut, Stolzer Heinrich
Pflanzen-Familie:
Lythráceae (Blutweiderichgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Feb - Mär
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Der Gewöhnliche Blutweiderich ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Australiens zu finden. Er ist häufig an Ufern, in Sümpfen, auf feuchten Wiesen oder in Gräben anzutreffen. Die Pflanze wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, kalkhaltigen, feuchten, humosen Lehm- und Tonböden an feuchten Standorten.
Gut zu wissen
Für verschiedene Raupen ist die Pflanze eine wichtige Nahrungsquelle.
Verwendung:
Junge Sprosse und Laubblätter können als Gemüse gegessen werden.
Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts wurde früher Leder mit Blutweiderichsaft gegerbt. Holz und Seile können damit imprägniert werden.

Inkarnat-Klee

(Trifólium incarnátum)
Alternative Bezeichnungen:
Blutklee, Rosenklee
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Aussaat: Apr - Mai
Blüte: Mai - Aug, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide


Allgemeine Informationen
Inkarnat-Klee ist ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet. Er ist jedoch auch in anderen Teilen Europas zu finden. Die Pflanze wächst auf Wiesen, auf Weiden oder an Feldrändern und bevorzugt durchlässige, mittlere bis leichte, kalkhaltige Böden in sonniger Lage.
Verwendung:
Inkarnat-Klee ist essbar und wird auch häufig als Futterpflanze angebaut.

Echter Thymian

(Thýmus vulgáris)
Alternative Bezeichnungen:
Römischer Quendel, Kuttelkraut
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Blüte: Mai - Okt, Farbe: Weiß, Lila
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Immergrün, Essbar, Heilpflanze, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Nacht-Weide



Allgemeine Informationen
Der Echte Thymian stammt aus dem westlichen Mittelmeerraum. Er wächst auf felsigen Hängen, an Wegrändern oder auf Trockenrasen und bevorzugt eher trockene, nährstoffarme, sandige Böden an sonnigen und warmen Standorten.
Gut zu wissen
Thymian verbreitet einen aromatischen Duft, um vornehmlich bestäubende Insekten anzulocken und Schädlinge abzuwehren.
Verwendung:
Die frisch geernteten oder getrockneten Blätter und Triebspitzen sind ein beliebtes Küchengwürz und gehören zu den "Kräutern der Provence".

Echter Koriander

(Coriándrum satívum)
Alternative Bezeichnungen:
Wanzenkraut, Chinesische Petersilie
Pflanzen-Familie:
Umbellíferae (Doldengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 90 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager
Aussaat: Mär - Mai
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Kaum/Sehr viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Koriander stammt ursprünglich aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum. Er wächst häufig auf Ödland an warmen und sonnigen Standorten und bevorzugt leichte, sandige, durchlässige, kalkhaltige Böden, hat aber ansonsten keine besonderen Ansprüche.
Verwendung:
Koriander ist eines der ältesten Küchenkräuter und häufig Bestandteil des Currypulvers.
Die Samen sollten möglichst frisch gemahlen werden, da sie ansonsten ihr herkömmliches Aroma schnell verlieren.
Das frische Kraut kann ähnlich wie Petersilie verwendet werden.

Dreispitzige Jungfernrebe

(Parthenocíssus tricuspidáta)
Alternative Bezeichnungen:
Dreilappige Jungfernrebe, Wilder Wein, Mauerkatze
Pflanzen-Familie:
Vitáceae (Weinrebengewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Kletterpflanze
Wuchshöhe: max. 20 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Humos
Aussaat: Jan - Mär
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Okt - Nov
Eigenschaften:
Fassadenbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© IKAl, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Dreispitzige Jungfernrebe ist in Ostasien (Japan, China, Korea) beheimatet und wächst dort in Auengebüschen oder in feuchten Bergmischwäldern. Die Pflanze wächst bevorzugt auf mäßig feuchten, durchlässigen, humosen, mäßig nährstoffreichen Böden in halbschattiger bis sonniger Lage. Sie ist recht anspruchslos und kann ein Alter von über 50 Jahren erreichen.
Gut zu wissen
Die Beeren sind eine beliebte Nahrungsquelle für Vögel (z.B. Stare). Außerdem dient das Laub als Versteck beim Nestbau.
Verwendung:
Die Pflanze kann zur großflächigen Fassadenbegrünung verwendet werden. Dabei kommt sie ohne Rankhilfen aus.

Zwiebel

(Állium cépa)
Alternative Bezeichnungen:
Schalotte, Bolle
Pflanzen-Familie:
Liliáceae (Liliengewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 90 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Feb - Mär
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Jul - Aug
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide


Allgemeine Informationen
Die Zwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen und wird bereits seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Es wird vermutet, dass sie ursprünglich aus Zentralasien stammt. Die Pflanze wächst bevorzugt auf humosen, nährstoffreichen, leichten bis mittelschweren, sandigen Lehmböden in sonniger, warmer Lage.
Gut zu wissen
Es gibt zahlreiche Zwiebel-Sorten, z.B. die "Rote Braunschweiger" (rotfleischig) oder die "Stuttgarter Riesen" (weißfleischig). Sorten mit gelber Schale besitzen den größten Anteil an Quercetin (Flavonoid mit hoher antioxidativer Wirkung).

Felsen-Fetthenne

(Sédum rupéstre)
Alternative Bezeichnungen:
Tripmadam, Felsen-Mauerpfeffer
Pflanzen-Familie:
Crassuláceae (Dickblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht, Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Gelb
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Felsen-Fetthenne ist in Mitteleuropa beheimatet und wächst auf Felsen, an Mauern oder auf felsigen Rasenflächen. Die Pflanze bevorzugt eher trockene, kalkarme, magere, sandig-steinige Böden in warmer, halbschattiger bis sonniger Lage und zählt zu den Pionierpflanzen.
Gut zu wissen
Die Felsen-Fetthenne ist eine Futterpflanze für Schmetterlinge wie z.B. den Apollofalter oder die Wolfsmilcheule.
Verwendung:
Frische, nicht blühende Stängel sind essbar und leicht säuerlich im Geschmack. Sie können als Salatbeilage oder für Suppen verwendet werden.

Echte Engelwurz

(Angélica archangélica)
Alternative Bezeichnungen:
Arznei-Engelwurz, Angelikawurzel, Engelskraut, Brustwurz
Pflanzen-Familie:
Umbellíferae (Doldengewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig, Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 250 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Sep - Nov
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Weiß, Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© H. Zell, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Echte Engelwurz ist in Nord- und Osteuropa sowie in Nordamerika, in Grönland und im nördlichen Asien zu finden. Sie wächst auf feuchten Wiesen, in Mooren oder in Uferbereichen und bevorzugt eher feuchte, durchlässige, tiefgründige, nährstoffreiche, humose Lehm- oder Tonböden in halbschattiger bis sonniger Lage.
Gut zu wissen
Die Pflanze ist schwach giftig. Frischer Pflanzensaft kann bei Hautkontakt Reizungen verursachen. Außerdem wirkt die Pflanze phototoxisch, d.h. die Haut kann nach der Einnahme der Pflanze bei Sonneneinstrahlung lichtempfindlicher reagieren (Rötung, Juckreiz, Schuppenbildung).
Es besteht Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Pflanzen wie z.B. dem Gefleckten Schierling.
Verwendung:
Die Wurzel kann als Gemüse zubereitet werden. Auch Blätter und Stängel sind essbar und schmecken fein aromatisch. Sie können als Zugabe für Suppen, Soßen oder Salate verwendet werden.
Die Samen und Wurzel dienen als Zutat für Magenliköre.

Weiße Melisse

(Népeta catária ssp. citriodóra)
Alternative Bezeichnungen:
Zitronen-Katzenminze
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 70 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Humos
Aussaat: Mär - Mai
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Weiße Melisse ist in Europa beheimatet und wächst bevorzugt auf mäßig feuchten, durchlässigen, humosen, mäßig nährstoffreichen, lehmigen Böden an halbschattigen bis sonnigen und warmen Standorten.
Verwendung:
Frische Blätter können als Salatbeilage oder für Desserts verwendet werden. Auch für die Zubereitung von Tee lässt sich die Pflanze verwenden. Selbst getrocknet behält sie ihr Aroma, das kurz vor der Blüte am intensivsten ist.

Winter-Zwiebel

(Állium fistulósum)
Alternative Bezeichnungen:
Winterhecken-Zwiebel, Sibirische Zwiebel, Lauchzwiebel, Frühlingszwiebel, Schnattra
Pflanzen-Familie:
Liliáceae (Liliengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Humos
Aussaat: Feb - Apr
Blüte: Jun - Aug, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Jul - Sep
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

Allgemeine Informationen
Die Winter-Zwiebel ist eine weit verbreitete Kulturpflanze, die vermutlich aus Sibirien und der Region um den Baikalsee stammt. Aber auch im Orient und in China ist sie zu finden und wird dort bereits seit langem angebaut. Die Pflanze wächst bevorzugt auf mäßig feuchten, durchlässigen, tiefgründigen, mäßig nährstoffreichen, humosen Böden in möglichst warmer und sonniger Lage.
Verwendung:
Die Winter-Zwiebel ist relativ mild im Geschmack. Die Blätter hingegen schmecken schärfer als beispielsweise Schnittlauch oder Speisezwiebeln. Sie können roh oder gekocht verzehrt werden. Die Samen lassen sich frisch geerntet als Gewürz verwenden.

Einjähriger Borretsch

(Borágo officinális)
Alternative Bezeichnungen:
Gurkenkraut, Blauhimmelstern, Liebäuglein, Wohlgemutsblume
Pflanzen-Familie:
Boragináceae (Rauhblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 70 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Mär - Mai
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Blau
Pollen/Nektar: Mäßig/Sehr viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide




Allgemeine Informationen
Borretsch ist im Mittelmeerraum beheimatet, mittlerweile jedoch auch in Mittel- und Osteuropa sowie in Nordamerika zu finden. Die Pflanze wächst an Wegrändern, auf feuchten Wiesen, an Bachrändern oder auf Ödland und bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte, durchlässige, humose, nährstoffreiche Böden an halbschattigen bis sonnigen Standorten. Ansonsten ist Borretsch recht anspruchslos.
Verwendung:
Die Blätter, Blüten und Samen der Pflanze können gegessen werden.
Die frischen Blätter und Blüten eignen sich als Salatbeilage und besitzen einen gurkenähnlichen, erfrischenden Geschmack. Aus den Samen kann Öl gewonnen werden.
Borretschkraut enthält kleine Mengen Pyrrolizidinalkaloide, die als krebserregend, lebertoxisch und genschädigend gelten. Daher sollte es nur gelegentlich und in Maßen verzehrt werden.

Weißer Senf

(Sinápis álba)
Alternative Bezeichnungen:
Gelbsenf, Echter Senf
Pflanzen-Familie:
Crucíferae (Kreuzblütler)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich, Humos
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide

© Abrahami, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Weiße Senf ist eine Kulturpflanze, die im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet ist. Sie wird weltweit angebaut und ist daher vorrangig auf Feldern anzutreffen. Verwildert kommt die Pflanze zerstreut auf Ruderalflächen oder an Feldrändern vor. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, kalkhaltige, nährstoffreiche, sandig-lehmige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage. Sie ist frostempfindlich.
Gut zu wissen
Alle Pflanzenteile sind schwach giftig. Ein übermäßiger Verzehr kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Auf der Haut können bei falscher Anwendung von Senfumschlägen Entzündungen auftreten.
Verwendung:
Aus reifen Samenkörnern wird milder Speisesenf hergestellt. Ganze Körner hemmen das Wachstum von Schimmel und Bakterien und werden daher häufig verwendet, um die Haltbarkeit von gesäuertem Gemüse zu verbessern. Der scharfe Geschmack entsteht erst nach dem Zermahlen der Körner und in Verbindung mit Flüssigkeit. Das Aroma verflüchtigt sich sehr schnell. Daher sollte Senf möglichst erst kurz vor dem Verzehr gemahlen werden.
Senf-Keimlinge und junge Blätter sind ebenfalls essbar. Sie sind scharf im Geschmack und können als Salatbeilage, Gewürz oder ähnlich wie Spinat verwendet werden.
Aus Senfsamen kann sowohl Speise- als auch Brennöl gewonnen werden. Vom Verzehr wird jedoch häufig abgeraten, da das Speiseöl neben ungesättigten Ölsäuren auch schädliche Fettsäuren enthält.
Weißer Senf ist eine sehr gute Gründüngungspflanze. Durch ihr stark verzweigtes und tief reichendes Wurzelsystem hilft die Pflanze bei Bodenverdichtungen und trägt zur Humusbildung bei.
Die Pflanze (ohne Früchte) bzw. vor der Blüte eignet sich als Futterpflanze für Tiere. Senf-Pressrückstände sollten nicht als Tierfutter verwendet werden. Die Verfütterung an Pferde kann z.B. tödlich enden.

Samthaarige Stinkesche

(Tetradium daniellii)
Alternative Bezeichnungen:
Bienenbaum, Honigesche, Tausendblütenstrauch
Pflanzen-Familie:
Rutáceae (Rautengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 20 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Humos
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Viel/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Jerzy Opiola, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Samthaarige Stinkesche ist im nördlichen China und in Korea beheimatet und wächst dort in Wäldern und an Waldrändern. Sie bevorzugt mäßig feuchte, tiefgründige, humose, nährstoffreiche Böden an halbschattigen und sonnigen Standorten.

Echtes Johanniskraut

(Hypéricum perfóratum)
Alternative Bezeichnungen:
Gewöhnliches Tüpfel-Johanniskraut, Durchlöchertes Johanniskraut, Tüpfel-Hartheu
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager, Humos
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Nicht vorhanden
Fruchtreife: Aug - Sep
Eigenschaften:
Heilpflanze, Schnecken resistent, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Das Echte Johanniskraut stammt aus Europa, Westasien und Nordafrika. Es wächst in Waldlichtungen, an Waldrändern, Wegen und Böschungen oder auf Magerwiesen. Die Pflanze bevorzugt generell mäßigwarme bis warme Standorte auf mäßig feuchten, mageren, kalkhaltigen und stickstoffarmen Böden.

Ysop

(Hyssópus officinális)
Alternative Bezeichnungen:
Heiliges Kraut, Bienenkraut, Eisenkraut, Josefskraut
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 60 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager
Aussaat: Apr - Jun
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Lila, Blau
Pollen/Nektar: Kaum/Sehr viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide



Allgemeine Informationen
Ysop ist in Kleinasien, im Mittelmeerraum sowie in Mittel- und Südosteuropa beheimatet und wächst auf Trockenwiesen, an Wegrändern, an Böschungen oder an felsigen Standorten. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige, durchlässige, nährstoffarme und eher trockene Böden in warmer und sonniger Lage.
Verwendung:
Ysop wird bereits seit dem Mittelalter als Gewürz und Heilmittel verwendet.
Frische, junge Blätter können als Salat- und Gemüsebeigabe verwendet werden. Auch getrocknete Blätter lassen sich als Gewürzmittel verwenden.
Außerdem kann die Pflanze als Zutat bei der Kräuterlikör-Herstellung dienen.
Bei Raupen und Schnecken ist die Pflanze weniger beliebt und kann daher zum Schutz anderer Pflanzen beitragen.

Duftresede

(Reséda odoráta)
Alternative Bezeichnungen:
Garten-Resede, Wohlriechende Resede
Pflanzen-Familie:
Resedáceae (Resedengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Apr - Mai
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb, Rot, Grün
Pollen/Nektar: Viel/Mäßig
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide




Allgemeine Informationen
Die Duftresede ist im Mittelmeergebiet beheimatet und wächst dort in Felsfluren oder auf Ruderalflächen. Sie bevorzugt nährstoffreiche, lehmige, durchlässige Böden an sonnigen und windgeschützten Standorten.

Acker-Kratzdistel

(Círsium arvénse)
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 120 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Nährreich
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Tiefwurzler
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Acker-Kratzdistel ist in Europa weit verbreitet. Sie wächst auf Äckern, an Feld- und Wegrändern, auf Ödflächen oder an Waldrändern. Die Pflanze bevorzugt nährstoffreiche, tiefgründige Böden. Sie gehört zu den Tiefwurzlern.

Echtes Mädesüß

(Filipéndula ulmária)
Alternative Bezeichnungen:
Wiesenwedel, Sumpfkraut, Brennkraut, Gänseleiter, Spierstaude
Pflanzen-Familie:
Rosáceae (Rosengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Feucht, Nährreich, Humos
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Weiß, Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Nicht vorhanden
Fruchtreife: Okt - Nov
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Christian Fischer, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Das Echte Mädesüß ist im mittleren und nördlichen Europa und Asien beheimatet und wächst an Bächen, auf Feuchtwiesen oder in Sumpf- und feuchten Waldrandgebieten. Die Pflanze bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, eher mäßig saure, sandige Lehm- und Tonböden oder Sumpfhumusböden.
Verwendung:
Vor allem die Blüten können zum Aromatisieren von Speisen oder für Tee verwendet werden.

Kohl-Distel

(Círsium oleráceum)
Alternative Bezeichnungen:
Kratzdistel, Pferdedistel, Gemüsedistel, Rohrdistel
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Jun - Okt, Farbe: Weiß, Gelb
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Nov
Eigenschaften:
Essbar
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Kohl-Distel ist in Europa heimisch und auch noch in West-Sibirien anzutreffen. Sie wächst auf feuchten Waldlichtungen, in Auenwäldern, an Bachufern oder auf Feuchtwiesen und bevorzugt basische, nährstoffreiche, feuchte Böden.
Verwendung:
Die Böden der Blütenköpfchen können wie Artischocken zubereitet werden. Die jungen und zarten Blätter können als Salat-Beilage dienen, während ältere Blätter gekocht ähnlich wie Spinat gegessen werden können.
Auch der Wurzelstock kann gegart gegessen werden.

Schwarzer Senf

(Brássica nígra)
Alternative Bezeichnungen:
Senf-Kohl
Pflanzen-Familie:
Crucíferae (Kreuzblütler)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Nährreich
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide

© H. Zell, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Schwarze Senf ist im östlichen Mittelmeerraum beheimatet. Er wächst an Flussufern, auf Ruderalflächen, an Wegrändern oder auf Feldern und bevorzugt eher feuchte, nährstoffreiche, warme Böden in sonniger Lage.
Verwendung:
Die Samen schmecken stechend scharf und werden zur Senfherstellung verwendet.
Die Sprossen und Blätter können als Gemüse zubereitet werden.

Buchweizen

(Fagopýrum esculéntum)
Alternative Bezeichnungen:
Heidekorn, Türkenkorn
Pflanzen-Familie:
Polygonáceae (Knöterichgewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Mager
Aussaat: Mai - Jun
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Viel/Sehr viel
Fruchtreife: Jul - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Buchweizen stammt ursprünglich aus Regionen, die von Zentral- bis Ostasien reichen. Er wächst bevorzugt auf Ruderalflächen, an Wegrändern sowie in Heide- und Moorlandschaften. Die Pflanze bevorzugt magere, lockere, sandige bis lehmige Böden in warmen und sonnigen Gegenden. Buchweizen ist eine sehr kurzlebige und frostempfindliche Pflanze, die sich in kurzen heißen Sommern wohl fühlt.
Verwendung:
Das gemahlene Mehl ist eiweiß- und stärkereich und besitzt wertvolle Mineralstoffe. Es kann zur Herstellung von Pfannkuchen oder als Buchweizenbrei zubereitet werden.

Durchwachsene Silphie

(Sílphium perfoliátum)
Alternative Bezeichnungen:
Becherpflanze
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 300 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Humos
Aussaat: Apr - Jun
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Durchwachsene Silphie ist ursprünglich in Nordamerika beheimatet. Sie stellt keine sonderlichen Ansprüche an den Boden und ist relativ tolerant gegenüber Trockenheit. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte, humose, durchlässige, kalkhaltige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage.
Verwendung:
Die Pflanze eignet sich hervorragend als Grünfutter für Haustiere wie z.B. Kaninchen, Schafe oder Ziegen. Außerdem wird sie als potenzielle Energiepflanze angesehen, da sie eine hohe Biomasse bildet. Dem Boden bietet die Pflanze zudem Erosionsschutz.

Färber-Hundskamille

(Ánthemis tinctória)
Alternative Bezeichnungen:
Färberkamille
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager
Aussaat: Aug - Sep
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Färberpflanze, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Färber-Hundskamille ist in Mittel-Europa heimisch. Sie wächst an Wegrändern, an Böschungen, auf Trockenrasen oder auf Ödland und bevorzugt eher trockene, kalkhaltige Steinböden. Die Pflanze zählt zu den Pionierpflanzen.
Gut zu wissen
Die Pflanze riecht beim Zerreiben stark aromatisch.
Verwendung:
Die Färberkamille ist eine Färberpflanze. Die Blütenkörbe können verwendet werden, um Wolle, Hanf oder Leinen mit einem kräftigen, warmen Gelbton zu färben.

Echter Steinklee

(Melilótus officinális)
Alternative Bezeichnungen:
Gelber Steinklee, Honigklee, Hummel-Klee, Mottenkraut, Tabaksklee
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig, Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager
Aussaat: Feb - Apr
Blüte: Jun - Sep, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Echte Steinklee ist in Mitteleuropa sowie in Teilen Asiens beheimatet. Er wächst an Wegrändern, auf Ruderalflächen, an Ufern oder in Steinbrüchen und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, kalkhaltige, steinige Böden an sonnigen Standorten. Der Echte Steinklee zählt zu den Pionierpflanzen.
Gut zu wissen
Die Pflanze verbreitet einen Cumarinduft, der Motten und Wühlmäuse fern hält.
Verwendung:
Beim Trocknen der Blätter und Blüten entfalten diese ihren intensiven Duft. Sie können, ähnlich wie Waldmeister, als Aroma für Käse, Limonaden, Liköre und Bowlen verwendet werden.
Aufgrund ihres weit reichenden und den Boden mit Stickstoff anreichernden Wurzelsystems wird die Pflanze häufig als Gründünger und zur Befestigung von Böschungen genutzt.

Feld-Thymian

(Thýmus pulegioídes)
Alternative Bezeichnungen:
Quendel, Breitblättriger Thymian, Arznei-Thymian, Hummelskraut, Wildes Pfefferkraut
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 25 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager, Humos
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jun - Okt, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Aug - Nov
Eigenschaften:
Immergrün, Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide



Allgemeine Informationen
Der Feld-Thymian ist in weiten Teilen Mittel-Europas sowie in temperaten Zonen Asiens beheimatet. Er wächst auf mageren Rasen und Weiden, an Böschungen oder in felsigen Gegenden und bevorzugt frische bis trockene, durchlässige, nährstoffarme, basenreiche, humose Sand-, Stein- oder Lehmböden in sonniger und warmer Lage.
Verwendung:
Die Stängel, Blätter und Blüten der Pflanze können als Gewürz bzw. Aroma vielseitig verwendet werden.

Stockrose

(Álcea rósea)
Alternative Bezeichnungen:
Stockmalve, Bauernrose
Pflanzen-Familie:
Malváceae (Malvengewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Aug - Okt
Blüte: Jun - Okt, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Aug - Nov
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Stockrose stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Zentralasien. Sie wächst bevorzugt an sonnigen, warmen, windgeschützten Standorten auf durchlässigen, nicht zu trockenen Böden.

Rainfarn

(Tanacétum vulgáre)
Alternative Bezeichnungen:
Soldatenknöpfe, Wurmkraut, Westenknöpfe
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 120 cm
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich, Humos
Blüte: Jun - Okt, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Eigenschaften:
Immergrün, Giftig, Dachbegrünung
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Rainfarn wächst zumeist in Gruppen an Wegrändern, auf Wiesen oder an Waldrändern.
Gut zu wissen
Die Pflanze ist giftig und kann bei Verzehr zu Erbrechen, Entzündungen von Magen und Darm bis hin zu Krämpfen, Herzrhythmusstörungen sowie Schädigungen von Niere und Leber führen. Außerdem können bei verstärktem Hautkontakt Reizungen der Haut auftreten.
Der stark würzige Geruch hält zahlreiche Insektenarten fern. Es gibt Berichte, dass Rainfarn im näheren Umfeld von Kartoffelpflanzen den Kartoffel-Käfer fern hält.

Gewöhnliche Goldrute

(Solidágo virgaurea)
Alternative Bezeichnungen:
Echte Goldrute
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht, Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 120 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager, Humos
Aussaat: Apr - Jun
Blüte: Jun - Okt, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze, Färberpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Isidre blanc, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Gewöhnliche Goldrute ist in Mittel- und Nordeuropa sowie in den gemäßigten Zonen Asiens und Nordamerikas zu finden. Sie wächst in lichten Wäldern, in Heidewäldern, an Wegrändern oder auf mageren Weiden und bevorzugt eher trockene, nährstoffarme, kalkhaltige, lehmig-sandige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage.
Verwendung:
Die Samen, Blüten und jungen Blätter sind essbar. Triebspitzen können als Salatbeilage verwendet werden. Die Blätter lassen sich ähnlich wie Spinat zubereiten.
Die Blüten der Gewöhnlichen Goldrute können zum Färben von Wolle verwendet werden. Sie verleihen eine bräunlich-gelbe Färbung.

Echter Lavendel

(Lavándula angustifólia)
Alternative Bezeichnungen:
Schmalblättriger Lavendel
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Halbstrauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Aussaat: Apr - Aug
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Lila, Blau
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Immergrün, Heilpflanze, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Lavendel stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. Er ist mittlerweile jedoch in ganz Süd- und Mitteleuropa anzutreffen. Er wächst auf trockenen bis mäßig feuchten, kalkhaltigen, eher nährstoffarmen Böden an warmen und sonnigen Standorten.
Verwendung:
Lavendel ist eine Tee- und Heilpflanze.
Aus den Blütenständen wird Lavendelöl hergestellt.
Junge Blätter und zarte Triebe können in der Küche zum Würzen von Gerichten verwendet werden.
Im Kleiderschrank werden Motten fern gehalten, wenn sich dort ein duftender Lavendelstrauß befindet.

Große Fetthenne

(Sédum teléphium subsp. máximum)
Alternative Bezeichnungen:
Große Waldfetthenne
Pflanzen-Familie:
Crassuláceae (Dickblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Okt - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze, Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Große Fetthenne ist in Europa sowie im westlichen Asien zu finden. Sie wächst an Wegrändern, auf Trockenrasenflächen oder in felsigem Gelände und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, sandig-steinige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage.
Gut zu wissen
Die Pflanze dient den Raupen des Apollofalters als wichtige Nahrungsquelle.
Verwendung:
Junge Blätter können vor der Blütezeit geerntet und als Salatbeilage roh gegessen werden. Auch die Wurzeln sind als Gemüse essbar, nachdem sie gekocht wurden.

Gewöhnlicher Wasserdost

(Eupatórium cannabínum)
Alternative Bezeichnungen:
Kunigundenkraut, Wasserhanf
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Heilpflanze, Schnecken resistent, Färberpflanze
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Gewöhnliche Wasserdost ist in Europa verbreitet und wächst in Waldlichtungen, an Waldrändern, auf feuchten Wiesen oder an Ufern von Bächen und bevorzugt feuchte, meist kalkhaltige, nährstoffreiche Böden.
Verwendung:
Wasserdost kann zum Gelbfärben von Stoffen verwendet werden.

Türkischer Drachenkopf

(Dracocéphalum moldávica)
Alternative Bezeichnungen:
Moldawische Melisse, Moldawien-Drachenkopf
Pflanzen-Familie:
Labiátae (Lippenblütler)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Humos
Aussaat: Apr - Mai
Blüte: Jul - Aug, Farbe: Lila, Blau
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Der Türkische Drachenkopf ist ursprünglich in Asien (z.B. Russland, China) in Höhen von bis zu 2700 Metern beheimatet. Er wächst in eher trockenen und steinigen Gegenden und bevorzugt durchlässige, kalkhaltige Böden in möglichst sonniger Lage.
Verwendung:
Das Kraut (Triebspitzen und Blätter) kann zum Ansetzen von Likören, zum Würzen von Desserts oder für die Zubereitung von Tee verwendet werden. Geerntet werden sollte es während der Blütezeit.

Ruthenische Kugeldistel

(Echínops rítro)
Alternative Bezeichnungen:
Griechische Kugeldistel
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jul - Aug, Farbe: Blau
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Tiefwurzler, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Ruthenische Kugeldistel ist in Ost- und Südeuropa sowie in Zentralasien beheimatet. Sie wächst auf steinigen Hängen, Schotterflächen oder Weiden. Die Pflanze bevorzugt warme sonnige Standorte auf trockenen bis mäßig feuchten, durchlässigen Böden. Sie ist tiefwurzelnd.

Gewöhnliche Schneebeere

(Symphoricárpos álbus)
Alternative Bezeichnungen:
Knallerbsenstrauch, Knallbeere
Pflanzen-Familie:
Caprifoliáceae (Geißblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 200 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Nährreich, Mager
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Weiß, Rot
Pollen/Nektar: Kaum/Viel
Fruchtreife: Aug - Okt
Eigenschaften:
Giftig
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Gewöhnliche Schneebeere ist in Nordamerika beheimatet. Dort wächst sie bevorzugt an Waldrändern oder Flussufern in warmen Gegenden auf feuchten, nährreichen, sandigen bis lehmigen Böden. Der Strauch wächst jedoch auch auf nährstoffarmen Böden und verträgt durchaus trockene Perioden.
Verwendung:
Indianer in Nordamerika aßen die Früchte frisch oder getrocknet (in größeren Mengen sind sie giftig) und nutzten sie zudem als Haarshampoo. Außerdem wurden Früchte und Blätter auf Wunden aufgetragen, nachdem sie zerstoßen wurden.
In Amerika ist die Schneebeere eine bedeutende Futterpflanze für verschiedene Tierarten wie Hirsche, Vögel und andere Kleinsäuger.

Gewöhnliche Waldrebe

(Clématis vitálba)
Alternative Bezeichnungen:
Gemeine Waldrebe, Teufelszwirn
Pflanzen-Familie:
Ranunculáceae (Hahnenfußgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Kletterpflanze
Wuchshöhe: max. 10 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Aussaat: Okt - Feb
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Nov - Dez
Eigenschaften:
Giftig, Fassadenbegrünung
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Gewöhnliche Waldrebe ist in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Sie wächst an Waldrändern, in Hecken und Gebüschen sowie auf Ödflächen und bevorzugt nährstoffreiche, kalkhaltige, frische, lockere Böden. Die Pflanze zählt zu den Pionierpflanzen.
Gut zu wissen
Der Pflanzensaft ist giftig und kann die Haut reizen und zu Blasenbildung führen.

Filzige Klette

(Árctium tomentósum)
Alternative Bezeichnungen:
Wollkopf-Klette
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig
Wuchsform: Aufrecht, Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Mäßig
Fruchtreife: Okt - Nov
Eigenschaften:
Essbar, Heilpflanze, Schnecken resistent
Stickstoff-Zeiger, Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Filzige Klette ist in Europa und im westlichen Asien beheimatet. Sie wächst an Wegrändern, auf Ruderalflächen oder an Ufern und bevorzugt mäßig feuchte, nährstoffreiche, kalkhaltige Böden an warmen und möglichst sonnigen Standorten.
Gut zu wissen
Die Fruchtstände der Klette bleiben den Winter über bestehen und dienen verschiedenen Vogelarten als Nahrung.
Verwendung:
Wurzeln und Blätter sind essbar und können als Gemüse zubereitet werden. Die Wurzeln werden dazu geschält und gekocht. Die jungen Blätter können ähnlich wie Spinat verarbeitet werden.

Silber-Distel

(Carlína acaulis)
Alternative Bezeichnungen:
Große Eberwurz, Wetterdistel
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 40 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Mager
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Sehr viel/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Silber-Distel ist in Mittel-, Süd- und Osteuropa in Höhenlagen von bis zu 2800 Metern verbreitet. Sie wächst auf Ödland, Magerrasen und Weiden oder an sonnigen Hängen und bevorzugt eher trockene, kalkhaltige, magere, steinige Böden an warmen und sonnigen Standorten. Die Silberdistel ist nicht sonderlich konkurrenzfähig und gedeiht am besten bei Beweidung.
Verwendung:
Der Blütenboden ist essbar und erinnert im Geschmack an Artischocke.
Junge frische Blätter können als Gemüse verarbeitet werden.
Die Pfahlwurzel, die als Heilmittel verwendet werden kann, ist hingegen giftig.

Gemeine Wegwarte

(Cichórium íntybus)
Alternative Bezeichnungen:
Sonnenkraut, Wilde Zichorie, Verfluchte Jungfer, Wegwächter
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 150 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Nährreich
Blüte: Jul - Okt, Farbe: Weiß, Blau
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide




Allgemeine Informationen
Die Gemeine Wegwarte ist in Europa, Westasien und Nordwestafrika heimisch. Sie wächst häufig an Wegrändern, auf Ödflächen, an Feldern oder auf Grasland. Sie gilt als Pionierpflanze und bevorzugt eher trockene, nährstoffreiche Böden an warmen und sonnigen Standorten.
Verwendung:
Die Blätter und Wurzel der Pflanze sind essbar und enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Die jungen Blätter können z.B. als Salat-Beilage verwendet werden und die Wurzel eignet sich zur Tee-Zubereitung.

Prächtige Fetthenne

(Sédum spectábile)
Pflanzen-Familie:
Crassuláceae (Dickblattgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 50 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Mager
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Pollen/Nektar: Mäßig/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Immergrün, Schnecken resistent
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Prächtige Fetthenne stammt aus Nordost-China und Korea. Sie wächst an felsigen, teils sandigen Standorten und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, sandig-lehmige Böden. Die Pflanze ist recht anspruchslos.

Japanischer Schnurbaum

(Styphnolobium japónicum)
Alternative Bezeichnungen:
Perlschnurbaum, Honigbaum, Sauerschotenbaum, Pagodenbaum
Pflanzen-Familie:
Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Baum
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 30 m
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Okt - Nov
Blüte: Jul - Sep, Farbe: Weiß
Pollen/Nektar: Mäßig/Sehr viel
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Giftig, Stark giftig, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide

© Luis Fernández García, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Der Japanische Schnurbaum ist in Ost-Asien beheimatet und wächst dort in Steppen oder Trockenwäldern. Der Baum bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, sandig-lehmige, mäßig nährstoffreiche Böden an warmen und halbschattigen bis sonnigen Standorten.
Gut zu wissen
Fast alle Pflanzenteile sind stark giftig, insbesondere die Rinde und die Früchte. Vergiftungserscheinungen reichen von Übelkeit und Erbrechen über krampfartige Magenschmerzen und Durchfall bis hin zu Lähmungen, Atemnot, Verringerung der roten Blutkörperchen und Tod (bei regelmäßiger Einnahme).
Verwendung:
In der chinesischen Küche werden die Blüten zusammen mit Eiern und Mehl als Omelette zubereitet.
Das wertvolle Holz kann für den Bau von Möbeln und als Parkett verwendet werden.

Gewöhnliche Sonnenblume

(Heliánthus ánnuus)
Alternative Bezeichnungen:
Riesensonnenblume
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Ein-Jährig
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 300 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich, Humos
Aussaat: Apr - Mai
Blüte: Jul - Okt, Farbe: Gelb, Braun
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Essbar, Tiefwurzler, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Grün-Dünger, Vogel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Sonnenblume stammt aus Mexiko und dem Südwesten der USA. Sie wächst bevorzugt auf tiefgründigen, humus- und nährstoffreichen Böden an sonnigen warmen Standorten.
Verwendung:
Aus den Samen der Sonnenblume wird Sonnenblumenöl gewonnen, das reich an Linolsäure ist, einer ungesättigten Fettsäure, die besonders wertvoll für den menschlichen Körper ist. Das Öl besitzt zudem die Fähigkeit, Gifte im menschlichen Organismus zu binden. Sonnenblumen werden auch häufig zur Entgiftung kontaminierter Böden angebaut.
Auch unverarbeitete oder geröstete Sonnenblumenkerne sind ein beliebter Snack.
Die Pressrückstände bei der Ölgewinnung (Ölkuchen) werden als Viehfutter verwendet.
Außerdem sind die Samen ein beliebtes Vogelfutter.

Großblütige Königskerze

(Verbáscum densiflórum)
Pflanzen-Familie:
Scrophulariáceae (Rachenblütler)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig
Wuchsform: Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 250 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch, Nährreich
Blüte: Jul - Okt, Farbe: Gelb
Pollen/Nektar: Viel/Kaum
Fruchtreife: Sep - Nov
Eigenschaften:
Immergrün, Heilpflanze
Bienen-/Hummel-Weide



Allgemeine Informationen
Die Großblütige Königskerze ist in Mittel-, Ost- und Südeuropa sowie in Nordamerika zu finden. Sie wächst auf Ödflächen, an Wegrändern, an Böschungen, an Ufern von Gewässern oder in Waldschlägen und bevorzugt mäßig trockene bis frische, nährstoffreiche, zumeist kalkhaltige, steinige Böden an sonnigen Standorten.

Rote Kerzenspiere

(Astílbe chinénsis var. taquétii)
Alternative Bezeichnungen:
Hohe Kerzen-Spiere, Chinesische Prachtspiere
Pflanzen-Familie:
Saxifragáceae (Steinbrechgewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht, Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 120 cm
Standort: Halb-Schatten, Schatten
Boden: Mäßig feucht, Feucht, Humos
Blüte: Aug - Sep, Farbe: Rot, Lila
Fruchtreife: Sep - Okt
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Insb. Honig-Bienenweide



Allgemeine Informationen
Die Rote Kerzenspiere ist im östlichen Asien beheimatet und wächst in feuchten Wäldern oder in Waldlichtungen sowie in der Nähe von Fließgewässern. Die Pflanze bevorzugt feuchte, durchlässige, humose Lehmböden in halbschattiger bis schattiger Lage.

Gelbe Skabiose

(Scabiósa ochroleuca)
Alternative Bezeichnungen:
Krätzkraut
Pflanzen-Familie:
Dipsacáceae (Kardengewächse)
Pflanzen-Typ: Zwei-Jährig, Staude
Wuchsform: Aufrecht, Rosettenartig
Wuchshöhe: max. 80 cm
Standort: Sonnig, Halb-Schatten
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Basisch
Aussaat: Feb - Apr
Blüte: Jul - Okt, Farbe: Weiß, Gelb
Pollen/Nektar: Kaum/Mäßig
Fruchtreife: Aug - Nov
Eigenschaften:
Dachbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Gelbe Skabiose ist im südöstlichen und östlichen Europa sowie im westlichen Asien beheimatet. Sie wächst auf Trockenrasen, an Wegrändern oder an Böschungen und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, kalkhaltige, sandig-lehmige Böden in halbschattiger bis sonniger Lage.

Besenheide

(Callúna vulgáris)
Alternative Bezeichnungen:
Heidekraut, Sommerheide, Herbstheide
Pflanzen-Familie:
Ericáceae (Heidekrautgewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Aufrecht
Wuchshöhe: max. 100 cm
Standort: Sonnig
Boden: Trocken, Mäßig feucht, Sauer, Mager, Humos
Aussaat: Mär - Apr
Blüte: Aug - Okt, Farbe: Weiß, Rot, Lila
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Mär - Apr
Eigenschaften:
Immergrün, Tiefwurzler, Heilpflanze, Färberpflanze
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide, Nacht-Weide

© Udo Schmidt from Deutschland, Wikimedia Commons
Allgemeine Informationen
Die Besenheide ist in Mittel- und Nordeuropa sowie im westlichen Asien in Höhen von bis zu 2700 Metern beheimatet. Sie ist eine typische Pflanzenart der Heidelandschaft, aber auch auf mageren Weiden, in lichten Wäldern oder in Mooren zu finden. Die Pflanze wächst bevorzugt auf trockenen bis mäßig feuchten, durchlässigen, nährstoffarmen, sauren, humosen, sandig-torfigen Böden in sonniger, teils halbschattiger Lage. Sie kann ein Alter von etwa 40 Jahren erreichen.
Verwendung:
Die Triebe der Pflanze können als Besen oder aufgrund ihrer Witterungsbeständigkeit als Dachbedeckung (Heidefirst) verwendet werden.
Heidekraut ist auch eine Färberpflanze. Gelbe und grüne Farbtöne lassen sich mit ihr erzielen (grün durch Hinzugabe von Eisensulfat).

Gewöhnlicher Efeu

(Hédera hélix)
Alternative Bezeichnungen:
Gemeiner Efeu
Pflanzen-Familie:
Araliáceae (Efeugewächse)
Pflanzen-Typ: Strauch
Wuchsform: Kletterpflanze
Wuchshöhe: max. 20 m
Standort: Halb-Schatten, Schatten
Aussaat: Jan - Mär
Blüte: Aug - Nov, Farbe: Gelb, Grün
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Jan - Apr
Eigenschaften:
Immergrün, Giftig, Stark giftig, Heilpflanze, Fassadenbegrünung
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Efeu ist in ganz Europa verbreitet.
Gut zu wissen
Die gesamte Pflanze ist giftig. Vergiftungserscheinungen sind unter anderem Brennen im Rachen, Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, erhöhter Puls sowie Krämpfe. Der Verzehr großer Mengen kann zu Schock und Atemstillstand führen. Frische Blätter und deren Saft können allergische Reaktionen der Haut verursachen.

Glattblatt-Aster

(Áster nóvi-bélgii)
Alternative Bezeichnungen:
Neubelgische Aster
Pflanzen-Familie:
Compósitae (Korbblütengewächse)
Pflanzen-Typ: Staude
Wuchsform: Aufrecht, Kriechpflanze
Wuchshöhe: max. 180 cm
Standort: Sonnig
Boden: Mäßig feucht, Nährreich
Aussaat: Apr - Mai
Blüte: Sep - Okt, Farbe: Weiß, Rot, Lila, Blau
Pollen/Nektar: Viel/Viel
Fruchtreife: Okt - Nov
Eigenschaften:
Bienen-/Hummel-Weide, Schmetterlings-Weide, Insb. Honig-Bienenweide




Allgemeine Informationen
Die Glattblatt-Aster ist im östlichen Nordamerika beheimatet und wächst dort an Fluss- und Bachufern oder auf Ruderalflächen. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, humose, nährstoffreiche, sandig-lehmige Böden an warmen und sonnigen Standorten.