Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 14.08.2022
Weiße Zaunrübe (Bryónia álba)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Schwarzbeerige Zaunrübe, Gichtrübe, Teufelsrübe, Faselrübe, Faulrübe, Heckenrübe
Gattung: Bryónia
Familie: Cucurbitáceae (Kürbisgewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Selten


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Weiße Zaunrübe stammt ursprünglich aus Südeuropa. Sie ist jedoch auch im nördlichen Europa zu finden. Die Pflanze wächst bevorzugt in Hecken, Gebüschen und an Waldrändern auf feuchten, nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden. Sie benötigt warme Lagen und ist frostempfindlich.

Erscheinung:
Die Weiße Zaunrübe ist eine schnell wachsende Kletterpflanze, die eine rübenartige, verdickte Wurzel besitzt, die über 2 kg schwer werden kann. Der Stängel ist rauhaarig.
Die Blätter sind fünflappig geteilt und handförmig. Der mittlere Blattabschnitt ist deutlich größer als die seitlichen Abschnitte.

Blüte:
Die männlichen und weiblichen Blüten befinden sich auf derselben Pflanze (monözisch).

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich kleine erbsengroße, runde, schwarze Beerenfrüchte, die giftig sind.

Wissenswertes

Der Verzehr von 15 Beeren kann tödlich sein. Auch alle anderen Teile der Pflanze sind stark giftig.

Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Kletterpflanze
Wuchshöhe:max. 4 m
Eigenschaften:Giftig
 Stark giftig
 Bienen-/Hummel-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht, Feucht
 Nährreich

Blüte: Mai - Aug
Blütenstand:Traube
Blütenform:5 Kronblätter
Pollen / Nektar:Mäßig / Kaum
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Sep
Fruchttyp:Schließfrucht: Beere

Blattform:Handförmig geteilt
Blattrand:Gebuchtet
Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


Ähnliche Pflanzen
Rotfrüchtige Zaunrübe
(Bryónia crética subsp. dioíca)
Rotfrüchtige ZaunrübeRotfrüchtige Zaunrübe
(Bryónia crética subsp. dioíca)
Familie: Cucurbitáceae (Kürbisgewächse)

Nutzen für folgende Insektenarten

Anzahl Schmetterlinge: 0
Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 6
Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 1
Anzahl Käfer: 0
Anzahl Schnabelkerfe: 0

Hautflügler, z.B. Wildbienen

Baumhummel
(Bombus hypnorum)
Baumhummel, Bombus hypnorumBaumhummel
(Bombus hypnorum)

© André Karwath, Wikimedia Commons
Dunkle Erdhummel
(Bombus terrestris)
Dunkle Erdhummel, Bombus terrestrisDunkle Erdhummel
(Bombus terrestris)
Mauer-Maskenbiene
(Hylaeus hyalinatus)
Mauer-Maskenbiene, Hylaeus hyalinatusMauer-Maskenbiene
(Hylaeus hyalinatus)

© André van Dam, über Waarneming.nl, Wikimedia Commons
Kleine Gartenblattschneiderbiene
(Megachile centuncularis)
Kleine Gartenblattschneiderbiene, Megachile centuncularisKleine Gartenblattschneiderbiene
(Megachile centuncularis)

© Bernhard Plank (SiLencer), Wikimedia Commons
Zaunrüben-Sandbiene
(Andrena florea)
Zaunrüben-Sandbiene, Andrena floreaZaunrüben-Sandbiene
(Andrena florea)

© Aiwok, Wikimedia Commons
Zweifleck-Erdbiene
(Andrena bimaculata)
Zweifleck-Erdbiene, Andrena bimaculataZweifleck-Erdbiene
(Andrena bimaculata)

© Aiwok, Wikimedia Commons

Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen

Hainschwebfliege
(Episyrphus balteatus)
Hainschwebfliege, Episyrphus balteatusHainschwebfliege
(Episyrphus balteatus)