Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 10.05.2021
Weidenblättriger Alant (Ínula salicína)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Weiden-Alant
Gattung: Ínula
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Häufigkeit: Selten


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Weidenblättrige Alant ist in Europa sowie in Teilen Asiens beheimatet. Die Pflanze wächst auf Moorwiesen, auf Halbtrockenrasen, an Wegrändern oder auf Ruderalflächen und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, humose, basenreiche, mäßig nährstoffreiche Böden in halbschattiger bis sonniger Lage.

Erscheinung:
Die Pflanze zählt zu den Halbrosettenpflanzen und breitet sich durch Wurzel bildende Ausläufer aus. Der aufrechte, runde, kahle Stängel ist lediglich im oberen Bereich verzweigt. Die wechselständig am Stängel sitzenden Laubblätter sind länglich schmal geformt und besitzen netzartige Blattnerven. Der Blattrand ist ganz und kann zerstreut flaumig behaart sein.

Blüte:
Die Körbchenblüten erscheinen endständig einzeln oder in schirmtraubigen Blütenständen. Sie enthalten gelbe Zungen- und Röhrenblüten. Die Blüten sind von mehrreihig angeordneten, zerstreut kurz bewimperten Hüllblättern umgeben, wobei die äußeren Hüllblätter abstehen und kürzer sind als die inneren. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie z.B. Wildbienen. Während der Blütezeit sind häufig bereits reife Fruchtstände ausgebildet.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Achänen mit langem Pappus. Vegetativ verbreitet sich die Pflanze durch ihr kriechendes Wurzelsystem.


Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Kriechpflanze, Rosettenartig
Wuchshöhe:max. 80 cm
Eigenschaften:Bienen-/Hummel-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Trocken, Mäßig feucht
 Basisch, Humos

Aussaat:Mär - Mai
Blüte:Jun - Okt
Blütenstand:Einzelblüte, Traube, Körbchen
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Nov
Fruchtform:Schließfrucht: Achäne

Blattform:Länglich schmal
Blattrand:Glatt, Ganzrandig, Gezähnt, Behaart
Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


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Nahrungspflanze für folgende Insektenarten

Anzahl Schmetterlinge: 1
Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 6
Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
Anzahl Käfer: 0
Anzahl Schnabelkerfe: 0

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