Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 20.04.2024
Gewöhnliche Waldrebe (Clématis vitálba)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Gemeine Waldrebe, Teufelszwirn
Gattung: Clématis
Familie: Ranunculáceae (Hahnenfußgewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Gewöhnliche Waldrebe ist in Mittel- und Südeuropa verbreitet. Sie wächst an Waldrändern, in Hecken und Gebüschen sowie auf Ödflächen und bevorzugt nährstoffreiche, kalkhaltige, frische, lockere Böden. Die Pflanze zählt zu den Pionierpflanzen.

Erscheinung:
Die Sprossachse kann einen Durchmesser von bis zu 6 cm erreichen. An Bäumen kann sie bis zu 10 Meter emporklettern.

Blüte:
Bei den Blüten handelt es sich um sogenannte Pinselblumen, die durch ihre langen abstehenden Staubgefäße auffallen. Sie stehen in rispenartigen Blütenständen und besitzen einen unangenehmen Geruch. Der Duft lockt Zweiflügler (z.B. Bienen) und Käfer an.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich zahlreiche Nüsschen mit lang behaarten Griffeln. Von Vögeln werden sie gelegentlich beim Nestbau verwendet. Die Samen zählen zu den Kältekeimern.

Wissenswertes

Der Pflanzensaft ist giftig und kann die Haut reizen und zu Blasenbildung führen.

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    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Strauch
    Wuchsform:Kletterpflanze
    Wuchshöhe:max. 10 m
    Eigenschaften:Giftig
     Fassadenbegrünung
     Pionierpflanze
     Stickstoff-Zeiger
     Bienen-/Hummel-Weide
     Insb. Honigbienen-Weide

    Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
    Boden:Mäßig feucht
     Basisch, Nährreich

    Aussaat:Okt - Feb
    Blüte: Jul - Sep
    Blütenstand:Rispe
    Pollen / Nektar:Mäßig / Mäßig
    Frucht-/ Samenzeit:    Nov - Dez
    Fruchttyp:Schließfrucht: Nuss

    Blattform:Herzförmig
    Blattrand:Glatt, Ganzrandig
    Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


    Nutzen für folgende Insektenarten

    Anzahl Schmetterlinge: 1
    Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 4
    Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
    Anzahl Käfer: 0
    Anzahl Schnabelkerfe: 0
    Anzahl Heuschrecken: 0

    Hautflügler, z.B. Wildbienen

    Dunkelgrüne Schmalbiene
    (Lasioglossum morio)
    Dunkelgrüne Schmalbiene, Lasioglossum morioDunkelgrüne Schmalbiene
    (Lasioglossum morio)

    © gailhampshire from Cradley, Malvern, U.K.
    Feldweg-Schmalbiene
    (Lasioglossum malachurum)
    Feldweg-Schmalbiene, Lasioglossum malachurumFeldweg-Schmalbiene
    (Lasioglossum malachurum)

    © Gideon Pisanty, Wikimedia Commons
    Gemeine Furchenbiene
    (Lasioglossum calceatum)
    Gemeine Furchenbiene, Lasioglossum calceatumGemeine Furchenbiene
    (Lasioglossum calceatum)

    © gailhampshire, Wikimedia Commons
    Westliche Honigbiene
    (Apis mellifera)
    Westliche Honigbiene, Apis melliferaWestliche Honigbiene
    (Apis mellifera)

    Schmetterlinge

    Eckflügel-Kleinspanner
    (Scopula nigropunctata)
    Eckflügel-Kleinspanner, Scopula nigropunctataEckflügel-Kleinspanner
    (Scopula nigropunctata)

    © Hsuepfle, Wikimedia Commons