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Letzte Änderung: 12.08.2018
Schmetterlingsflieder (Buddléja davídii)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Gewöhnlicher Sommerflieder, Schmetterlingsstrauch, Fliederspeer
Gattung: Buddléja
Familie: Buddlejáceae (Sommerfliedergewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima, Tropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Asien
Häufigkeit: Sehr häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Schmetterlingsflieder ist in China und Tibet beheimatet und wächst dort als Gebüsch in Höhen von bis zu 2600 Metern. Die Pflanze bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, kalkhaltige, mineralische Böden in warmer und halbschattiger bis sonniger Lage. Sie ist ansonsten jedoch anspruchslos. Junge Pflanzen sind frostempfindlich und sollten im Winter geschützt werden.

Erscheinung:
Der aufrecht wachsende Strauch bildet häufig mehrere Stämme und besitzt vierkantige Zweige, die filzig behaart sind. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind länglich schmal und am Ende zugespitzt. Der Blattrand ist fein gekerbt bis gesägt. Die Blattoberseite ist dunkelgrün gefärbt, während die Blattunterseite graufilzig ist.

Blüte:
Die Blüten erscheinen endständig an einjährigem Holz in rispigen Blütenständen, die bis zu 30 cm lang werden können. Sie duften angenehm nach Honig und sind violett bis purpur gefärbt. Je nach Sorte können die Blüten jedoch auch weiß, rosa oder blau sein. Die vier Kronblätter sind zu einer langen Röhre miteinander verwachsen und dort gelb gefärbt. Die Staubblätter und Stempel sind in der Blütenröhre verborgen. Die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch langrüsselige Insekten wie z.B. Schmetterlinge und Hummeln, bei denen die Pflanze aufgrund ihres Nektarreichtums sehr beliebt ist.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich braune Kapselfrüchte. Pro Frucht kann die Pflanze bis zu 100 Samen produzieren (pro Pflanze ca. 3 Mio. Samen). Die Samen zählen zu den Ballonfliegern und werden in erster Linie durch den Wind verbreitet. Vegetativ kann die Pflanze im Frühjahr und Sommer durch Stecklinge (einjährige Triebe) vermehrt werden.

Wissenswertes

Die Pflanze gilt außerhalb ihrer asiatischen Heimat als invasiv und ist in der Lage, sich bei geeigneten Boden- und Klimabedingungen selbständig zu vermehren.

Typ der Pflanze:Strauch
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 4 m
Eigenschaften:Giftig
 Bienen-/Hummel-Weide
 Schmetterlings-Weide
 Nacht-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Trocken, Mäßig feucht
 Basisch

Blüte:Jul - Sep
Blütenstand:Rispe
Blütenform:4 Kronblätter
Pollen / Nektar:Mäßig / Mäßig
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Okt - Nov
Fruchtform:Öffnungsfrucht: Kapselfrucht

Blattform:Länglich schmal
Blattrand:Gesägt, Gekerbt
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Nahrungspflanze für folgende Insektenarten
Admiral
(Vanessa atalanta)
Admiral, Vanessa atalantaAdmiral
(Vanessa atalanta)
C-Falter
(Polygonia c-album)
C-Falter, Polygonia c-albumC-Falter
(Polygonia c-album)

© Andreas Eichler, Wikimedia Commons
Distelfalter
(Vanessa cardui)
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(Vanessa cardui)

© Jörg Hempel, Wikimedia Commons
Große Blaue Holzbiene
(Xylocopa violacea)
Große Blaue Holzbiene, Xylocopa violaceaGroße Blaue Holzbiene
(Xylocopa violacea)

© Thomas Bresson, Wikimedia Commons
Hummelschwärmer
(Hemaris fuciformis)
Hummelschwärmer, Hemaris fuciformisHummelschwärmer
(Hemaris fuciformis)

© jean-pierre Hamon, Wikimedia Commons
Kaisermantel
(Argynnis paphia)
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© Andreas Eichler, Wikimedia Commons
Tagpfauenauge
(Aglais io)
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Taubenschwänzchen
(Macroglossum stellatarum)
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© Jerzy Strzelecki, Wikimedia Commons
Wald-Pelzbiene
(Anthophora furcata)
Wald-Pelzbiene, Anthophora furcataWald-Pelzbiene
(Anthophora furcata)

© Andreas Haselböck, www.naturspaziergang.de
Weißbinden-Nelkeneule
(Hadena compta)
Weißbinden-Nelkeneule, Hadena comptaWeißbinden-Nelkeneule
(Hadena compta)

© Fvlamoen, Wikimedia Commons
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)
Zitronenfalter, Gonepteryx rhamniZitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)

© Charlesjsharp, Wikimedia Commons