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Letzte Änderung: 20.07.2018
Garten-Ringelblume (Caléndula officinális)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Goldblume
Gattung: Caléndula
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Ringelblume stammt vermutlich aus dem Mittelmeerraum. Sie wächst bevorzugt auf frischen, nährstoffreichen Böden in sonniger bis halbschattiger Lage.

Erscheinung:
Der Stängel der Ringelblume ist kantig und flaumig behaart. Er ist in der Regel aufrecht, kann jedoch auch niederliegend sein. Die Pfahlwurzel ragt etwa 20 cm tief ins Erdreich.

Blüte:
Die Blüten blühen goldgelb bis orange und jeweils etwa 4 bis 5 Tage lang. Die Pflanze hat jedoch eine recht lange Blühdauer, da sich immer wieder neue Blüten bilden. Es handelt sich um Blütenkörbe, die am Rand weibliche, fruchtbare Zungenblüten enthalten und im Inneren zwittrige Röhrenblüten.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich einsamige Achänen. Die Ringelblume kann Kahn-, Ringel- und Hakenfrüchte bilden. Diese werden durch den Wind, durch Ameisen oder durch Anhaften an anderen Tieren verbreitet.

Wissenswertes

Die Ringelblume trägt zur Bodenverbesserung bei, indem sie den Boden lockert und Nährstoffe bindet.

Typ der Pflanze:Ein-Jährig
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 60 cm
Eigenschaften:Heilpflanze
 Schnecken resistent
 Bienen-/Hummel-Weide
 Grün-Dünger

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht
 Nährreich

Aussaat:Apr - Mai
Blüte:Jun - Okt
Blütenstand:Körbchen
Pollen / Nektar:Mäßig / Mäßig
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Nov
Fruchtform:Schließfrucht: Achäne

Blattform:Länglich schmal
Blattgröße (LxB):ca. 12 x 3 cm
Blattrand:Glatt, Ganzrandig
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel-Zustände, Krampfadern, Magenbeschwerden, Erbrechen, Reiz-Magen, Magenschleimhaut-Entzündung, Magen-Geschwür, Verdauungsbeschwerden, Gallen-Beschwerden, Leber-Beschwerden, Akne, Haut-Ekzem, Haut-Ausschlag, Haut-Pilz, Wund-Infektion, Nagelbett-Entzündung, Haut-Verbrennung, Sonnenbrand, Warzen, Infekt, Nervosität, Erregungszustände, Schlafstörungen, Bluterguss, Prellung, Verstauchung, Quetschung, Menstruations-Störungen, Verschlackung, Entzündung

Die Ringelblume wird bereits seit dem 12. Jh. als Heilpflanze angebaut. Verwendet werden vorrangig die Blüten.
Innerlich kann sie als Tee oder Tinktur eingenommen werden. Sie wirkt Blut reinigend, zusammenziehend, leicht abführend, lindert Verdauungsbeschwerden und Übelkeit, hilft bei Magengeschwüren und stärkt den Kreislauf sowie Leber und Galle. Außerdem hilft der Tee oder die Tinktur bei Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Einschlafstörungen.
Äußerlich angewendet wirkt die Pflanze abschwellend, entzündungshemmend, antibakteriell und pilzhemmend. Sie kann bei Verletzungen der Haut wie z.B. bei Brandwunden, Sonnenbrand, sonstigen schlecht heilenden Wunden, Hautentzündungen oder Ekzemen verwendet werden. Auch bei Krampfadern, Quetschungen, Furunkeln und Verstauchungen hilft sie.
Warzen können mit frischen, zerstoßenen Blättern behandelt werden.

Vitalstoffe


Sonstige Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide


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