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Letzte Änderung: 21.11.2018
Rainfarn (Tanacétum vulgáre)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Soldatenknöpfe, Wurmkraut, Westenknöpfe
Gattung: Tanacétum
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Häufigkeit: Sehr häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Rainfarn wächst zumeist in Gruppen an Wegrändern, auf Wiesen oder an Waldrändern.

Vermehrung:
Die Pflanze vermehrt sich vornehmlich durch unterirdische Ausläufer, aus denen im Frühjahr meist mehrere Stengel sprießen.

Wissenswertes

Die Pflanze ist giftig und kann bei Verzehr zu Erbrechen, Entzündungen von Magen und Darm bis hin zu Krämpfen, Herzrhythmusstörungen sowie Schädigungen von Niere und Leber führen. Außerdem können bei verstärktem Hautkontakt Reizungen der Haut auftreten.
Der stark würzige Geruch hält zahlreiche Insektenarten fern. Es gibt Berichte, dass Rainfarn im näheren Umfeld von Kartoffelpflanzen den Kartoffel-Käfer fern hält.

Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 120 cm
Eigenschaften:Immergrün
 Giftig
 Stickstoff-Zeiger
 Bienen-/Hummel-Weide
 Schmetterlings-Weide
 Insb. Honig-Bienenweide

Boden:Mäßig feucht
 Basisch, Nährreich, Humos

Blüte:Jun - Okt
Blütenstand:Dolden-Rispe
Pollen / Nektar:Mäßig / Mäßig
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)

Blattform:Zusammengesetzt: Gefiedert
Blattrand:Gezähnt


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