Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 19.06.2024
Pfirsich-Baum (Prúnus pérsica var. pérsica)Zur Druckansicht
Gattung: Prúnus
Familie: Rosáceae (Rosengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Asien
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Ursprünglich wurde mit der Züchtung des Pfirsich-Baums in China begonnen. Von dort gelangte er dann über Persien und Griechenland nach Mitteleuropa. Er bevorzugt durchlässige, humose Böden bei mildem, warmem Klima. Spätfrost im Frühjahr kann zum Verlust der Blüten und damit zum Ernteausfall im Sommer führen.

Erscheinung:
Beim Pfirsich handelt es sich um einen buschig wirkenden Obstbaum mit grau-brauner Rinde. Seine Zweige sind gerade und kahl. Junge Zweige sind auf der Sonnenseite rot und auf der von der Sonne abgewandten Seite grün. Die Knospen sind behaart. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und elliptisch bis lanzettlich geformt. Der Blattrand ist fein gesägt.

Blüte:
Die Einzelblüten besitzen fünf rosafarbene Kronblätter. Sie sind kurz gestielt. Ihre Kelchblätter sind außen wollig behaart.

Vermehrung:
Im Sommer bilden sich meist kugelige Steinfrüchte, die häufig mit einer samtigen Behaarung bedeckt sind. Der enthaltene Steinkern hat eine dicke Schale, tiefe Furchen und ist sehr hart.

Verwendung der Pflanze

Die Früchte des Pfirsich-Baums können roh gegessen werden. Sie sind saftig und aromatisch im Geschmack.
Früher wurde die gummiähnliche Ausscheidung der Frucht als Klebstoff verwendet.

  • 1 / 1

    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Baum
    Wuchsform:Aufrecht
    Wuchshöhe:max. 8 m
    Eigenschaften:Essbar

    Licht-Verhältnisse:Sonnig
    Boden:Mäßig feucht
     Humos

    Blüte: Mär - Apr
    Blütenstand:Einzelblüte
    Blütenform:5 Kronblätter
    Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
    Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Sep
    Fruchttyp:Schließfrucht: Steinfrucht

    Blattform:Länglich schmal
    Blattrand:Gesägt
    Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven

    Pflanzen-Inhaltsstoffe


    Vitamine Enthaltene Menge in 100g Durchschnitt aller Pflanzen Empfohlene Tages-Menge
    Vitamin A (Retinal, Retinol, Retinsäuren)0.015 mgØ 0.431 mg0.9 mg
    Vitamin B1 (Thiamin)0.03 mgØ 0.165 mg1.2 mg
    Vitamin B2 (Riboflavin)0.05 mgØ 0.102 mg1.5 mg
    Vitamin B5 (Pantothensäure)0.14 mgØ 0.46 mg6 mg
    Vitamin B6 (Pyridoxin)0.03 mgØ 0.188 mg1.7 mg
    Vitamin B7 (Biotin)1.9 µgØ 5.147 µg60 µg
    Vitamin B9 (Folsäure)3 µgØ 39.332 µg200 µg
    Vitamin C (Ascorbinsäure)9.5 mgØ 59.484 mg100 mg
    Vitamin E (Tocopherol)0.97 mgØ 2.73 mg12 mg

    Mineralstoffe Enthaltene Menge in 100g Durchschnitt aller Pflanzen Empfohlene Tages-Menge
    Calcium8 mgØ 59.664 mg1000 mg
    Eisen0.48 mgØ 2.331 mg13 mg
    Fluor0.021 mgØ 0.048 mg2.5 mg
    Jod1 µgØ 3.559 µg200 µg
    Kalium0.205 gØ 0.345 g3 g
    Magnesium9 mgØ 56.478 mg350 mg
    Natrium1.4 mgØ 15.513 mg2000 mg
    Phosphor23 mgØ 115.596 mg800 mg
    Selen1.2 µgØ 4.171 µg60 µg
    Zink0.145 mgØ 0.881 mg13 mg

    Weitere Vitalstoffe Enthaltene Menge in 100g Durchschnitt aller Pflanzen Empfohlene Tages-Menge
    Proteine0.8 gØ 5.221 g55 g
    Kohlenhydrate9.4 gØ 17.091 g300 g
    Ballaststoffe1.92 gØ 4.853 g30 g



    Nutzen für folgende Insektenarten

    Anzahl Schmetterlinge: 1
    Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 3
    Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
    Anzahl Käfer: 0
    Anzahl Schnabelkerfe: 0
    Anzahl Heuschrecken: 0

    Hautflügler, z.B. Wildbienen

    Gehörnte Mauerbiene
    (Osmia cornuta)
    Gehörnte Mauerbiene, Osmia cornutaGehörnte Mauerbiene
    (Osmia cornuta)
    Rotfransen-Erdbiene
    (Andrena haemorrhoa)
    Rotfransen-Erdbiene, Andrena haemorrhoaRotfransen-Erdbiene
    (Andrena haemorrhoa)
    Schlehen-Lockensandbiene
    (Andrena helvola)
    Schlehen-Lockensandbiene, Andrena helvolaSchlehen-Lockensandbiene
    (Andrena helvola)

    © Line Sabroe, Wikimedia Commons

    Schmetterlinge

    Segelfalter
    (Iphiclides podalirius)
    Segelfalter, Iphiclides podaliriusSegelfalter
    (Iphiclides podalirius)

    © Stefan.lefnaer, Wikimedia Commons