Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 20.05.2024
Mehlige Königskerze (Verbáscum lychnítis)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Heide-Königskerze, Heidefackel-Königskerze
Gattung: Verbáscum
Familie: Scrophulariáceae (Rachenblütler)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Häufigkeit: Sehr selten


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Mehlige Königskerze ist in Europa sowie im westlichen Asien in Höhen von bis zu 1400 Metern beheimatet. Sie wächst an Wegrändern, auf Trocken- und Halbtrockenrasen oder auf Ruderalflächen und bevorzugt trockene bis mäßig feuchte, durchlässige, tiefgründige, nährstoffreiche, kalkhaltige, steinig-sandige Böden in möglichst warmer und sonniger Lage.

Erscheinung:
Die aufrecht wachsende Pflanze bildet tief reichende Wurzeln und erscheint zunächst als grundständige Rosette, die sich aus zahlreichen länglichen, elliptisch geformten Laubblättern zusammensetzt. Der Blattrand ist gekerbt bis grob gezähnt. Der kantige Stängel ist filzig behaart und verzweigt.

Blüte:
Die Blüten erscheinen in Knäueln oder in traubenförmigen Blütenständen. Sie besitzen fünf weißlich-gelbe Kronblätter, die an der Basis miteinander verwachsen sind. Die aus den Blüten herausragenden Staubfäden sind auffallend wollig behaart. Der fünf-zipfelige Kelch ist rau behaart.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Kapselfrüchte, die zahlreiche kantige Samen enthalten.

Verwendung der Pflanze

Die Blüten sind essbar und können als Tee zubereitet oder als Dekoration verwendet werden.

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    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Zwei-Jährig
    Wuchsform:Aufrecht, Rosettenartig
    Wuchshöhe:max. 150 cm

    Licht-Verhältnisse:Sonnig
    Boden:Trocken, Mäßig feucht
     Nährreich

    Aussaat:Mär - Mai
    Blüte: Jun - Aug
    Blütenstand:Traube
    Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
    Frucht-/ Samenzeit:    Jul - Sep
    Fruchttyp:Öffnungsfrucht: Kapselfrucht

    Blattform:Länglich schmal, Eiförmig, Elliptisch
    Blattrand:Gekerbt, Gezähnt
    Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


    Nutzen für folgende Insektenarten

    Anzahl Schmetterlinge: 0
    Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 1
    Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
    Anzahl Käfer: 0
    Anzahl Schnabelkerfe: 0
    Anzahl Heuschrecken: 0

    Hautflügler, z.B. Wildbienen

    Spargel-Schmalbiene
    (Lasioglossum sexnotatum)
    Spargel-Schmalbiene, Lasioglossum sexnotatumSpargel-Schmalbiene
    (Lasioglossum sexnotatum)

    © Paul van de laak, GBIF