Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 04.10.2021
Lampionblume (Phýsalis alkekéngi)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Judaskirsche, Wilde Blasenkirsche
Gattung: Phýsalis
Familie: Solanáceae (Nachtschattengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Lampionblume ist in Südosteuropa und Westasien beheimatet. Die Pflanze ist recht anspruchslos, bevorzugt jedoch lockere, leicht kalkhaltige und nährstoffreiche, feuchte, etwas lehmige Böden.

Blüte:
Die Blüten sind eher unscheinbar und hängen nach unten.

Vermehrung:
Nach deren Befruchtung vergrößern sich die Kelchblätter und bilden letztendlich die typische zunächst grüne, später rote Ballonform. Im Inneren entwickelt sich eine rote Beere, die wiederum eine Vielzahl an kleinen gelblich-orangen Samen enthält.
Die Lampionblume vermehrt sich durch ihre Samen, breitet sich jedoch auch durch ihr kriechendes Rhizom aus. Außerdem kann sie durch Teilung und Wurzelschnittlinge vermehrt werden.


Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Aufrecht
Wuchshöhe:max. 80 cm
Eigenschaften:Giftig

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht
 Nährreich, Humos

Blüte:Jun - Aug
Blütenstand:Einzelblüte
Blütenform:Glocke
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Okt
Fruchtform:Schließfrucht: Beere

Blattform:Eiförmig, Elliptisch
Blattgröße (LxB):ca. 10 x 7 cm
Blattrand:Glatt, Ganzrandig
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven