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Letzte Änderung: 14.12.2018
Kapuziner-Kresse (Tropaeolum május)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Große Kapuzinerkresse
Gattung: Tropaeolum
Familie: Tropaeoláceae (Kapuzinerkressengewächse)
Klimazone(n): Subtropisches Klima, Tropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Süd-Amerika, Mittel-Amerika / Karibik
Häufigkeit: Häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Ursprünglich stammt die Kapuziner-Kresse aus Mittel- und Südamerika. Die Pflanze an sich ist ausdauernd, würde jedoch in den gemäßigten Klimazonen den Winter kaum überstehen, da sie frostempfindlich ist. Sie wächst bevorzugt auf humosen, nicht zu nährstoffreichen Böden. In der Sonne werden mehr Blüten gebildet als an schattigen Standorten.

Erscheinung:
Ihre kreisrunden Blätter sind Wasser abweisend, so dass Wasser zusammen mit Staub- und Schmutzpartikeln abperlt.

Vermehrung:
Pro Blüte werden nach der Bestäubung 2-3 Samen gebildet, die bei Reife zu Boden fallen.

Verwendung der Pflanze

Die jungen Blätter der Kapuziner-Kresse können als Salatbeigabe bzw. zum Verzieren von Gerichten verwendet werden. Die geschlossenen Knospen können als Kapernersatz genutzt werden.
Die Pflanze vertreibt Gurkenkäfer und mexikanische Bohnenkäfer. In Mischkulturen hemmt sie den Befall durch Ameisen, Raupen und Schnecken. Sie wirkt anziehend auf Blattläuse und Kohlweißlinge, so dass diese sich von anderen Pflanzen fernhalten.

Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Kriechpflanze
Wuchshöhe:max. 60 cm
Eigenschaften:Essbar
 Heilpflanze
 Schnecken resistent
 Bienen-/Hummel-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht
 Mager, Humos

Blüte:Jul - Okt
Blütenstand:Einzelblüte
Blütenform:Zygomorph
Pollen / Nektar:Mäßig / Mäßig
Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Okt
Fruchtform:Schließfrucht: Spaltfrucht

Blattform:Kreisförmig, Rund
Blattrand:Glatt, Ganzrandig
Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Appetitlosigkeit, Stuhl-Verstopfung, Nierensteine, Blasen-Beschwerden, Schuppenflechte, Haut-Pilz, Wund-Infektion, Husten, Erkältung, Grippaler Infekt, Bronchitis, Atemwegs-Beschwerden, Infekt, Prellung, Muskel-Zerrung, Verschlackung, Entzündung, Abwehrschwäche, Schmerzen

Die in der Pflanze enthaltenen Stoffe (z.B. Senföle) wirken antibakteriell, antiviral und Pilz hemmend. Dadurch kann Kapuzinerkresse bei Hals- und Rachenentzündungen helfen. Frisch verzehrt wirkt sie zudem Appetit anregend und verdauungsfördernd. Sie stärkt die körpereigene Abwehr und wirkt Schleim lösend. Daher hilft sie bei Erkältung, Husten und Bronchitis. Außerdem wirkt sie Blut reinigend, Harn treibend und kann so die Heilung von Harnwegserkrankungen (z.B. Blasenentzündung) unterstützen.
Äußerlich angewendet fördert die Pflanze die Durchblutung und hilft bei Muskelschmerzen und Prellungen. Sie unterstützt zudem die Wundheilung. Ein Aufguss der Blätter hilft bei Schuppen, wenn die Haare damit gespült werden.

Anwendung
Verwendbare Pflanzenteile:
Blätter, Blüten

Vitalstoffe


Vitamine Enthaltene Menge in 100g Durchschnitt aller Pflanzen Empfohlene Tages-Menge
Vitamin C (Ascorbinsäure)Menge unbekanntØ 62.737 mg100 mg

Sonstige Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Flavonoide


Nahrungspflanze für folgende Insektenarten
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