Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 20.04.2024
Kanadische Goldrute (Solidágo canadénsis)Zur Druckansicht
Gattung: Solidágo
Familie: Compósitae (Korbblütengewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Nordamerika
Häufigkeit: Häufig


Könnte ein Springbrunnen chromgelbe Garben in funkelnden Bögen eines Chrysanthemen-Feuerwerks werfen, so wäre das die Kanadische Goldrute. Jeder etwa einen Meter hohe Stängel ist eine Fontäne mit winzigen goldenen Korbblüten, elegant als Einzelstück, überwältigend in der Masse. (aus Robin Wall Kimmerer: "Geflochtenes Süßgras")

Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Kanadische Goldrute stammt ursprünglich aus Nordamerika. Inzwischen ist sie in ganz Europa verbreitet. Sie wächst bevorzugt auf tiefgründigen Sand-, Ton- und Lehmböden und ist häufig auf Trockenrasen, Schutt- und Ödflächen anzutreffen, aber auch in Auenwäldern und an Gewässerrändern.

Blüte:
Die Pflanze bildet zahlreiche Rispenzweige, auf denen gelbe Blütenkörbchen wachsen. Diese enthalten sowohl Zungen- als auch Röhrenblüten. Sie werden von Fliegen, Schwebfliegen und Faltern bestäubt.

Vermehrung:
Die Vermehrung erfolgt durch Samen sowie unterirdische Ausläufer.


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    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Staude
    Wuchsform:Aufrecht
    Wuchshöhe:max. 200 cm
    Eigenschaften:Heilpflanze
     Bienen-/Hummel-Weide
     Insb. Honigbienen-Weide

    Licht-Verhältnisse:Sonnig
    Boden:Trocken, Mäßig feucht

    Blüte: Aug - Okt
    Blütenstand:Rispe
    Pollen / Nektar:Mäßig / Viel
    Frucht-/ Samenzeit:    Okt - Nov
    Fruchttyp:Schließfrucht: Achäne

    Blattform:Länglich schmal
    Blattrand:Gesägt
    Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven

    Heilwirkungen der Pflanze

    Stichwörter:
    Nieren-Beschwerden, Nierensteine, Blasen-Beschwerden, Insekten-Stiche, Entzündung

    Die Goldrute kann als Tee getrunken werden. Sie wirkt stark harntreibend und wird daher bei Nieren- und Blasenbeschwerden sowie bei Harnwegserkrankungen und Harnsteinen verwendet.
    Zerstampft kann sie auf Insektenstiche aufgetragen werden, um diese zu lindern.
    Die Pflanze wirkt zudem entzündungshemmend.

    Nutzen für folgende Insektenarten

    Anzahl Schmetterlinge: 4
    Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 19
    Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 1
    Anzahl Käfer: 0
    Anzahl Schnabelkerfe: 0
    Anzahl Heuschrecken: 0

    Schmetterlinge

    Admiral
    (Vanessa atalanta)
    Admiral, Vanessa atalantaAdmiral
    (Vanessa atalanta)
    C-Falter
    (Polygonia c-album)
    C-Falter, Polygonia c-albumC-Falter
    (Polygonia c-album)

    © Andreas Eichler, Wikimedia Commons
    Tagpfauenauge
    (Aglais io)
    Tagpfauenauge, Aglais ioTagpfauenauge
    (Aglais io)
    Blauer Eichen-Zipfelfalter
    (Favonius quercus)
    Blauer Eichen-Zipfelfalter, Favonius quercusBlauer Eichen-Zipfelfalter
    (Favonius quercus)

    © I, Svdmolen, Wikimedia Commons

    Hautflügler, z.B. Wildbienen

    Auen-Blutbiene
    (Sphecodes albilabris)
    Auen-Blutbiene, Sphecodes albilabrisAuen-Blutbiene
    (Sphecodes albilabris)
    Braunfühler-Schmalbiene
    (Lasioglossum fulvicorne)
    Braunfühler-Schmalbiene, Lasioglossum fulvicorneBraunfühler-Schmalbiene
    (Lasioglossum fulvicorne)

    © James Lindsey, Wikimedia Commons
    Breitkopf-Schmalbiene
    (Lasioglossum laticeps)
    Breitkopf-Schmalbiene, Lasioglossum laticepsBreitkopf-Schmalbiene
    (Lasioglossum laticeps)

    © Dick Belgers, Wikimedia Commons
    Dickkopf-Furchenbiene
    (Halictus maculatus)
    Dickkopf-Furchenbiene, Halictus maculatusDickkopf-Furchenbiene
    (Halictus maculatus)

    © James Lindsey, Wikimedia Commons
    Dunkelgrüne Schmalbiene
    (Lasioglossum morio)
    Dunkelgrüne Schmalbiene, Lasioglossum morioDunkelgrüne Schmalbiene
    (Lasioglossum morio)

    © gailhampshire from Cradley, Malvern, U.K.
    Gewöhnliche Furchenbiene
    (Halictus simplex)
    Gewöhnliche Furchenbiene, Halictus simplexGewöhnliche Furchenbiene
    (Halictus simplex)

    © Pjt56, Wikimedia Commons
    Gewöhnliche Goldfurchenbiene
    (Halictus tumulorum)
    Gewöhnliche Goldfurchenbiene, Halictus tumulorumGewöhnliche Goldfurchenbiene
    (Halictus tumulorum)

    © Aiwok, Wikimedia Commons
    Rotbeinige Furchenbiene
    (Halictus rubicundus)
    Rotbeinige Furchenbiene, Halictus rubicundusRotbeinige Furchenbiene
    (Halictus rubicundus)

    © Teppo Mutanen, Wikimedia Commons
    Beulen-Maskenbiene
    (Hylaeus difformis)
    Kein Bild verfügbar
    Efeu-Seidenbiene
    (Colletes hederae)
    Efeu-Seidenbiene, Colletes hederaeEfeu-Seidenbiene
    (Colletes hederae)

    © Wofl, Wikimedia Commons
    Kurzfühler-Maskenbiene
    (Hylaeus brevicornis)
    Kurzfühler-Maskenbiene, Hylaeus brevicornisKurzfühler-Maskenbiene
    (Hylaeus brevicornis)

    © Dick Belgers, Wikimedia Commons
    Gewöhnliche Maskenbiene
    (Hylaeus communis)
    Gewöhnliche Maskenbiene, Hylaeus communisGewöhnliche Maskenbiene
    (Hylaeus communis)

    © James Lindsey at Ecology of Commanster, Wikimedia Commons
    Mauer-Maskenbiene
    (Hylaeus hyalinatus)
    Mauer-Maskenbiene, Hylaeus hyalinatusMauer-Maskenbiene
    (Hylaeus hyalinatus)

    © André van Dam, über Waarneming.nl, Wikimedia Commons
    Rainfarn-Maskenbiene
    (Hylaeus nigritus)
    Rainfarn-Maskenbiene, Hylaeus nigritusRainfarn-Maskenbiene
    (Hylaeus nigritus)

    © Sarefo, Wikimedia Commons
    Verkannte Maskenbiene
    (Hylaeus confusus)
    Verkannte Maskenbiene, Hylaeus confususVerkannte Maskenbiene
    (Hylaeus confusus)

    © James Lindsey at Ecology of Commanster, Wikimedia Commons
    Kerbel-Zwergsandbiene
    (Andrena anthrisci)
    Kein Bild verfügbar
    Gemeine Sandbiene
    (Andrena flavipes)
    Gemeine Sandbiene, Andrena flavipesGemeine Sandbiene
    (Andrena flavipes)
    Gewöhnliche Zwergsandbiene
    (Andrena minutula)
    Gewöhnliche Zwergsandbiene, Andrena minutulaGewöhnliche Zwergsandbiene
    (Andrena minutula)

    © Olli Pihlajamaa 2014
    Westliche Honigbiene
    (Apis mellifera)
    Westliche Honigbiene, Apis melliferaWestliche Honigbiene
    (Apis mellifera)

    Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen

    Späte Wespenschwebfliege
    (Chrysotoxum festivum)
    Späte Wespenschwebfliege, Chrysotoxum festivumSpäte Wespenschwebfliege
    (Chrysotoxum festivum)

    © Martin Andersson, Wikimedia Commons