Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 19.10.2025
Gewöhnlicher Erdrauch (Fumária officinális)Zur Druckansicht
Gattung: Fumária
Familie: Papaveráceae (Mohngewächse)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima, Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien, Nordafrika / Orient
Häufigkeit: Mäßig häufig


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Gewöhnliche Erdrauch ist im Mittelmeerraum beheimatet und außerdem in der gemäßigten und mediterranen Zone Europas und Asiens zu finden. Die Pflanze wächst auf Feldern, auf Ruderalflächen oder an Wegrändern und bevorzugt mäßig feuchte, tiefgründige, nährstoffreiche, humose Lehm- und Sandböden in möglichst warmer und halbschattiger bis sonniger Lage.

Erscheinung:
Die krautig wachsende Pflanze besitzt einen kantigen, teils stark verzweigten Stängel. Ihre Wurzeln können eine Tiefe von bis zu 60 cm erreichen. Die gestielten Laubblätter sind zweifach gefiedert, bereift und bläulich-grün gefärbt. Die einzelnen Fiederblättchen sind tief eingeschnitten.

Blüte:
Die zahlreichen gestielten, zygomorphen Blüten erscheinen in traubigen Blütenständen. Ihre vier länglichen Kronblätter sind rosa bis zart lila gefärbt und an der Spitze deutlich verdunkelt. Ein Blütenblatt ist zu einem kurzen Sporn umgebildet. An der Basis der Blüten befinden sich zwei längliche, zugespitzte Kelchblätter.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung und bereits während der Blütezeit bilden sich einsamige, kugelförmige Nussfrüchte. Die Samen werden durch Regenfluss sowie durch Ameisen verbreitet.


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    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Ein-Jährig
    Wuchsform:Aufrecht
    Wuchshöhe:max. 40 cm
    Eigenschaften:Giftig
     Tiefwurzler
     Heilpflanze
     Stickstoff-Zeiger

    Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
    Boden:Mäßig feucht
     Nährreich, Humos

    Aussaat:Mär - Apr
    Blüte: Mai - Okt
    Blütenstand:Traube
    Blütenform:Zygomorph
    Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
    Frucht-/ Samenzeit:    Jul - Okt
    Fruchttyp:Schließfrucht: Nuss

    Blattform:Zusammengesetzt: Gefiedert, Gefiedert
    Blattrand:Glatt, Ganzrandig, Gekerbt
    Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven

    Heilwirkungen der Pflanze

    Stichwörter:
    Kopfschmerzen, Migräne, Blähungen, Stuhl-Verstopfung, Darmbeschwerden, Verdauungsbeschwerden, Erbrechen, Druck- und Völlegefühl, Bauchschmerzen, Magenbeschwerden, Gallen-Beschwerden, Schuppenflechte, Haut-Ekzem, Akne, Angst-Zustände, Depression, Verschlackung, Entzündung, Verkrampfung

    Die Pflanze wirkt Blut reinigend, entzündungshemmend, krampflösend und hilft bei Gallenbeschwerden sowie bei Verdauungsbeschwerden (z.B. Magenschmerzen, Übelkeit, Völlegefühl, Verstopfung). Außerdem kann sie bei Migräne und Kopfschmerzen sowie bei depressiven Verstimmungen helfen.
    Einer der Inhaltsstoffe der Pflanze ist Fumarsäure, der bei Hautbeschwerden wie z.B. Schuppenflechte Anwendung findet, indem Überreaktionen des Immunsystems unterdrückt werden.
    Äußerlich angewendet kann die Pflanze in Form von Umschlägen oder Bädern Hauterkrankungen wie z.B. Entzündungen oder Ekzeme lindern.
    Bei Gallenverschluss oder -entzündung, bei Gallensteinen oder bei Lebererkrankungen sollte die Pflanze nicht eingenommen werden.

    Anwendung
    Verwendbare Pflanzenteile:
    Blätter, Blüten, Früchte

    Für eine Tee-Zubereitung das Kraut mit kochendem Wasser übergießen, etwa 10 Minuten ziehen lassen und abschließend abseihen. Der bitter schmeckende Tee kann etwa 3x täglich zu den Mahlzeiten getrunken werden.

    Pflanzen-Inhaltsstoffe


    Sonstige Inhaltsstoffe
    Alkaloide, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Schleimstoffe


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    (Corýdalis sólida)
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    Nutzen für folgende Insektenarten

    Anzahl Schmetterlinge: 0
    Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 1
    Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
    Anzahl Käfer: 0
    Anzahl Schnabelkerfe: 0
    Anzahl Heuschrecken: 0

    Hautflügler, z.B. Wildbienen

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    (Anthophora aestivalis)
    Streifen-Pelzbiene, Anthophora aestivalis