Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 19.06.2024
Breitblättrige Bulbine (Bulbíne latifólia)Zur Druckansicht
Gattung: Bulbíne
Familie: Liliáceae (Liliengewächse)
Klimazone(n): Subtropisches Klima
Ursprüngl. Heimat: Südafrika
Häufigkeit: Selten


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Breitblättrige Bulbine ist im südöstlichen Südafrika beheimatet und wächst dort häufig in trockenen Flusstälern und felsigen Schluchten. Sie wächst bevorzugt auf durchlässigen, eher trockenen, sandig-lehmigen Böden in halbschattiger bis sonniger Lage. Leichter Frost stellt kein Problem für die Pflanze dar.

Erscheinung:
Die schnellwüchsige Pflanze wächst rosettenartig und bildet glattrandige, fleischige Blätter, die an die Blätter der Aloe Vera erinnern. Die Grundform der Blätter ist dreieckig und relativ schmal. Zum äußeren Ende hin sind die Blätter spitz.

Blüte:
Die gelben Blüten erscheinen in lang gestreckten, traubigen Blütenständen. Sie öffnen sich von unten nach oben. Es sind stets maximal 8 Blüten gleichzeitig geöffnet. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Kapselfrüchte, die zahlreiche Samen enthalten. Diese werden durch den Wind verbreitet. Die Keimung erfolgt in der Regel innerhalb von drei Wochen.


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    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Staude
    Wuchsform:Rosettenartig
    Wuchshöhe:max. 100 cm
    Eigenschaften:Immergrün
     Heilpflanze
     Bienen-/Hummel-Weide

    Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
    Boden:Trocken, Mäßig feucht

    Blüte: Mai - Sep
    Blütenstand:Traube
    Blütenform:Mehr als 5 Kronblätter
    Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
    Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Okt
    Fruchttyp:Öffnungsfrucht: Kapselfrucht

    Blattform:Länglich schmal
    Blattrand:Glatt, Ganzrandig
    Blattadern:Blatt-Nerven parallel

    Heilwirkungen der Pflanze

    Stichwörter:
    Magenbeschwerden, Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Darmbeschwerden, Durchfall, Insekten-Stiche, Sonnenbrand, Haut-Verbrennung, Wund-Infektion, Haut-Ausschlag, Haut-Ekzem, Gelenk-Rheumatismus

    Die Wurzel der Pflanze ist in der traditionellen Heilkunst beliebt. Abgekocht kann sie bei Verdauungsbeschwerden (z.B. Erbrechen, Durchfall) und Rheuma verwendet werden.
    Äußerlich angewendet hilft der Saft der Blätter bei der Wundheilung, bei Verbrennungen sowie bei Hautproblemen wie z.B. Ekzemen, Hautausschlägen und Juckreiz.