Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 20.05.2024
Aufrechter Ziest (Stáchys récta)Zur Druckansicht
Alternative Bezeichnungen: Heide-Ziest, Berg-Ziest
Gattung: Stáchys
Familie: Labiátae (Lippenblütler)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien
Häufigkeit: Selten


Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Der Aufrechte Ziest ist in Süd- und Mitteleuropa, in Kleinasien sowie im westlichen Asien beheimatet. Er wächst an Weg-, Feld- und Waldrändern, auf Magerrasen oder in felsigem Gelände und bevorzugt mäßig feuchte, durchlässige, magere, kalkhaltige Böden in warmer und sonniger Lage.

Erscheinung:
Die aufrecht und krautig wachsende Pflanze bildet über einen Meter tief reichende Wurzeln. Sie besitzt einen verzweigten, kantigen, drüsig behaarten Stängel. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind länglich schmal bis elliptisch geformt und besitzen einen zumeist gesägten oder gekerbten und behaarten Rand. Die Blätter im oberen Bereich der Pflanze sitzen am Stängel, die unteren Blätter sind kurz gestielt.

Blüte:
Die Blüten erscheinen zahlreich in Scheinquirlen. Die bis zu zehn übereinander angeordneten Blütenquirle enthalten jeweils etwa 6-10 weiß-gelbliche Lippenblüten. Die Blüten besitzen ein purpurfarbenes Saftmal und sind reich an Pollen und Nektar. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie z.B. Wildbienen.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Klausen, deren Teilfrüchte rund und bräunlich gefärbt sind.


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    Ecosia-Bildersuche

    Typ der Pflanze:Staude
    Wuchsform:Aufrecht
    Wuchshöhe:max. 70 cm
    Eigenschaften:Tiefwurzler
     Bienen-/Hummel-Weide

    Licht-Verhältnisse:Sonnig
    Boden:Trocken, Mäßig feucht
     Basisch, Mager

    Blüte: Jun - Okt
    Blütenstand:Ähre
    Blütenform:Zygomorph
    Geschlecht:Zwitter (Zwei-Geschlechtig)
    Frucht-/ Samenzeit:    Aug - Nov
    Fruchttyp:Zerfallfrucht: Klausenfrucht

    Blattform:Länglich schmal, Eiförmig, Elliptisch
    Blattrand:Gesägt, Gekerbt, Behaart
    Blattadern:Fiedernervig, Netznervig: Mehrere Hauptnerven mit Seiten-Nerven


    Nutzen für folgende Insektenarten

    Anzahl Schmetterlinge: 1
    Anzahl Hautflügler, z.B. Wildbienen: 8
    Anzahl Zweiflügler, z.B. Schwebfliegen: 0
    Anzahl Käfer: 0
    Anzahl Schnabelkerfe: 0
    Anzahl Heuschrecken: 0

    Hautflügler, z.B. Wildbienen

    Dunkle Zweizahnbiene
    (Dioxys tridentata)
    Dunkle Zweizahnbiene, Dioxys tridentataDunkle Zweizahnbiene
    (Dioxys tridentata)

    © Andreas Müller, Entomologie/Botanik, ETH Zürich
    Große Wollbiene
    (Anthidium manicatum)
    Große Wollbiene, Anthidium manicatumGroße Wollbiene
    (Anthidium manicatum)
    Rote Schneckenhausbiene
    (Osmia andrenoides)
    Rote Schneckenhausbiene, Osmia andrenoidesRote Schneckenhausbiene
    (Osmia andrenoides)

    © Albert Krebs, Entomologie/Botanik, ETH Zürich
    Goldene Schneckenhaus-Mauerbiene
    (Osmia aurulenta)
    Goldene Schneckenhaus-Mauerbiene, Osmia aurulentaGoldene Schneckenhaus-Mauerbiene
    (Osmia aurulenta)

    © gailhampshire from Cradley, Malvern, U.K., Wikimedia Commons
    Stahlblaue Mauerbiene
    (Osmia caerulescens)
    Stahlblaue Mauerbiene, Osmia caerulescensStahlblaue Mauerbiene
    (Osmia caerulescens)

    © Line Sabroe from Denmark, Wikimedia Commons
    Große Blaue Holzbiene
    (Xylocopa violacea)
    Große Blaue Holzbiene, Xylocopa violaceaGroße Blaue Holzbiene
    (Xylocopa violacea)
    Waldhummel
    (Bombus sylvarum)
    Waldhummel, Bombus sylvarumWaldhummel
    (Bombus sylvarum)
    Wald-Pelzbiene
    (Anthophora furcata)
    Wald-Pelzbiene, Anthophora furcataWald-Pelzbiene
    (Anthophora furcata)

    © Andreas Haselböck, www.naturspaziergang.de

    Schmetterlinge

    Heilziest-Dickkopffalter
    (Carcharodus flocciferus)
    Heilziest-Dickkopffalter, Carcharodus flocciferusHeilziest-Dickkopffalter
    (Carcharodus flocciferus)

    © Hectonichus, Wikimedia Commons