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Rundblättrige Minze (Méntha suavéolens)    Zur Druckansicht   
Alternative Bezeichnungen: Apfelminze, Wohlriechende Minze
Gattung: Méntha
Familie: Labiátae (Lippenblütler)
Klimazone(n): Warmgemäßigtes Klima
Ursprüngl. Heimat: Europa, Asien, Nord-Afrika / Orient
Häufigkeit: Selten


 

Allgemeine Informationen

Herkunft und Wachstumsbedingungen:
Die Rundblättrige Minze ist im südlichen und westlichen Europa, in Nordafrika sowie in Teilen Asiens beheimatet und wächst an Wegrändern, auf Weiden oder in Gräben. Die Pflanze bevorzugt mäßig feuchte bis feuchte, durchlässige, humose, nährstoffreiche, basische Böden in halbschattiger bis leicht sonniger Lage.

Erscheinung:
Die krautig wachsende Pflanze bildet unterirdische Ausläufer, die eine Länge von bis zu einem Meter erreichen können. Ihr Stängel ist flaumig behaart. Die Laubblätter sind elliptisch geformt, teils rund und mit herzförmiger Basis. Die Blattoberfläche ist häufig sehr runzelig, der Blattrand zumeist gesägt.

Blüte:
Die zahlreichen Blüten erscheinen in Scheinquirlen. Sie sind zygomorph und weiß bis blass-lila oder leicht rosa gefärbt. Aus den Blüten ragen die Staubblätter und der Griffel deutlich sichtbar heraus. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten wie z.B. Bienen und Schmetterlinge.

Vermehrung:
Nach der Befruchtung bilden sich Klausenfrüchte, die bei Reife in vier Klausen zerfallen. Vegetativ kann die Pflanze durch Teilung oder Kopfstecklinge vermehrt werden.

Verwendung der Pflanze:

Die Blätter sind essbar und sollten möglichst vor der Blütezeit geerntet werden. Aus ihnen kann ein Tee zubereitet werden, der im Geschmack milder ist als Pfefferminze. Die Blätter eignen sich zudem zum Würzen von Soßen, als Salatbeilage oder als Zutat für Smoothies.

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Bild: Mit freundl. Unterstützung von Zachau's Pflanzenwelt
Ecosia-Bildersuche
Typ der Pflanze:Staude
Wuchsform:Aufrecht, Kriechpflanze
Wuchshöhe:max. 80 cm
Eigenschaften:Essbar
 Heilpflanze
 Bienen-/Hummel-Weide
 Schmetterlings-Weide

Licht-Verhältnisse:Sonnig, Halb-Schatten
Boden:Mäßig feucht, Feucht
 Basisch, Nährreich, Humos

Aussaat:Apr - Jun
Blüte:Jul - Sep
Blütenstand:Ähre
Blütenform:Zygomorph
Frucht-/Samenzeit:    Sep - Okt
Fruchtform:Schließfrucht: Spaltfrucht

Blattform:Eiförmig, Elliptisch, Herzförmig
Blattrand:Gesägt, Behaart
Blattadern:Fiedernervig: Hauptnerv mit Seiten-Nerven


Heilwirkungen der Pflanze:   
Stichwörter:
Durchblutungsstörungen, Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Husten, Atemwegs-Beschwerden, Entzündung, Verkrampfung, Schmerzen

Als Tee zubereitet wirkt die Pflanze entkrampfend, entzündungshemmend, antibakteriell, Schleim lösend und Schmerz lindernd. Sie unterstützt zudem bei der Verdauung, indem sie den Fluss von Magensaft anregt und hilft bei Magen- und Darmbeschwerden wie z.B. bei Blähungen.
Während der Schwangerschaft oder bei Bluthochdruck sollte die Pflanze nicht eingenommen werden. Eine Überdosierung kann außerdem zu Schleimhautreizungen und Leberschäden führen.

Anwendung
Verwendbare Pflanzenteile:
Blätter

Für die Teezubereitung grob zerkleinertes Kraut mit kochendem Wasser übergießen und für etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Vitalstoffe


Sonstige Inhaltsstoffe
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe