Orangeroter Heufalter (Colias myrmidone)
Weitere Bezeichnungen: Regensburger Gelbling
Unterklasse: Pterygota (Fluginsekten)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Weißlinge (Pieridae)
Unterfamilie: Gelblinge (Coliadinae)
Gattung: Colias
Heimat: Europa, Asien
Vorkommen: Sehr selten
Gefährdung (Rote Liste): Ausgestorben oder verschollen (0)
Unterklasse: Pterygota (Fluginsekten)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
Familie: Weißlinge (Pieridae)
Unterfamilie: Gelblinge (Coliadinae)
Gattung: Colias
Heimat: Europa, Asien
Vorkommen: Sehr selten
Gefährdung (Rote Liste): Ausgestorben oder verschollen (0)
Allgemeine Informationen
Weißlinge (Pieridae)
Die Familie der Weißlinge kommt weltweit in Höhen von bis zu 4500 Metern oder auch in Wüstengebieten vor. Zu ihr gehören nicht nur Schmetterlinge mit einer weißen Grundfärbung, sondern auch Schmetterlinge mit cremefarbener oder gelber Grundfärbung. Nicht selten sind auch bunt gefärbte Flügelabschnitte vorhanden. Männliche Individuen sind in der Regel anders gefärbt als Weibchen.Weißlinge sind tagaktiv und häufig in sonnigen und warmen Gegenden anzutreffen. Nicht selten können sie an feuchten Stellen beobachtet werden, da sie viel Flüssigkeit benötigen.
Ein besonderes Merkmal der Weißlinge ist, dass sie gegabelte Klauen an den Tarsen (Füßen) der Vorderbeine besitzen.
Die Raupen können grün oder bräunlich gefärbt und dadurch gut getarnt sein. Es gibt jedoch auch auffallend gefärbte Raupen, die sich von Giftpflanzen ernähren und durch ihre Färbung Fressfeinde vor ihrer Giftigkeit warnen. Für gewöhnlich sind die Raupen mehr oder weniger lang behaart. Zu ihrer bevorzugten Nahrung gehören Pflanzen der Kreuz- und Schmetterlingsblütler.
Orangeroter Heufalter (Colias myrmidone)
Der Orangerote Heufalter ist von Europa bis Westasien beheimatet. Er lebt auf trockenen, sonnigen und warmen, meist in Südhanglage gelegenen Wiesen und Weiden oder Kalkmagerrasen, die einen Bestand an Sträuchern und Bäumen aufweisen oder sich in Waldnähe befinden. Der Falter ist ausgesprochen standorttreu.Weibchen heften ihre Eier einzeln an die Blätter der Raupenfutterpflanzen, bevorzugt an junge Triebe nahe der Triebspitze. Für die Eiablage bevorzugen sie Stellen in der Nähe von Felsen, was auf das hohe Wärmebedürfnis der Raupen deutet. Die Verpuppung erfolgt entweder direkt an der Futterpflanze oder an anderen Pflanzen. Die Überwinterung findet im jungen Raupenstadium statt.
Der Falter fliegt in zwei Generationen, die erste von Ende Mai bis Mitte Juni, die zweite in der Zeit zwischen Mitte Juli und Mitte September.
Weitere Informationen: lepiforum.org
Merkmale
Der Orangerote Heufalter erreicht eine Flügelspannweite von 44-50 mm. Die Flügeloberseite der Männchen ist kräftig orangegelb gefärbt und hat einen dunklen Rand. Die Flügeloberseite der Weibchen ist orangegelb bis grünlichweiß.Max. Größe (♀): 50 mm
Max. Größe (♂): 50 mm
Lebensweise
Allgemeine Eigenschaften:Bivoltin (zwei Generationen pro Jahr)
Nistplatz: Oberirdisch auf Pflanzen
Der Orangerote Heufalter ist in seinem Bestand stark vom Aussterben bedroht. Der Hauptgrund dafür ist der Verlust seines Lebensraumes verbunden mit dem Verschwinden der Raupenfutterpflanzen. Ungünstig für sein Überleben sind gedüngte, nährstoffreiche Böden, wodurch die Futterpflanzen schnell von anderen Pflanzen überwuchert werden. Es wird außerdem vermutet, dass die Raupen es nicht vertragen, wenn die Futterpflanzen zu viel Stickstoff aus dem Boden aufgenommen haben.
Flugzeit: Mai - Sep


