Pflanzen, Insekten & Heilkraft

Letzte Änderung: 26.11.2021
Sandrasen-Maskenbiene (Hylaeus angustatus)  
Unterklasse: Pterygota (Fluginsekten)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Familie: Colletidae
Gattung: Maskenbienen (Hylaeus)
Heimat: Europa, Asien, Nordafrika / Orient
Vorkommen: Mäßig häufig
Gefährdung (Rote Liste): Ungefährdet (*)

Allgemeine Informationen

Colletidae

Colletidae ist eine sehr ursprüngliche Familie der Wildbienen. Sie gehören zu den Solitärbienen. Einige Arten dieser Familie besitzen keine äußeren Pollensammeleinrichtungen. Sie sammeln den Pollen im Kropf und werden daher als Kropfsammler oder gelegentlich auch als Kropfbienen bezeichnet. Die Weibchen der anderen Arten dieser Familie sammeln den Pollen an den Hinterbeinen. Kennzeichnend für diese Familie ist die kurze, breite Zunge, die am Vorderende verbreitert und zweispaltig ist. Ein weiteres besonderes Merkmal dieser Bienenfamilie ist, dass die Bienen ihre Brutzellen pergamentartig auskleiden.

Maskenbienen (Hylaeus)

Maskenbienen gibt es weltweit, in Australien mit der höchsten Artenzahl. Ihren Gattungsnamen verdanken diese Wildbienen den weißen oder gelben Gesichtsflecken, die vor allem bei den männlichen Individuen deutlich zu erkennen sind. Ansonsten sind Maskenbienen nahezu komplett schwarz gefärbt und weisen, wenn überhaupt, nur eine sehr kurze und lockere Behaarung auf. Daher lassen sich die einzelnen Arten nur sehr schwer voneinander unterscheiden.
Ihre Nester legen Maskenbienen in vorhandenen Hohlräumen, in markhaltigen Pflanzenstängeln oder in Schilfgallen von Fliegen an. Der Pollen für den Nahrungsbrei der Larven wird verschluckt und im Kropf transportiert, da Maskenbienen keine äußeren Pollentransportorgane besitzen. Die Überwinterung erfolgt als Larve. Im folgenden Frühjahr verpuppen sie sich ohne Kokon.

Sandrasen-Maskenbiene (Hylaeus angustatus)

Die Sandrasen-Maskenbiene ist in Europa, in Nordafrika sowie in Teilen Asiens (z.B. Kleinasien, Kaukasusgebiet, Russland) beheimatet. Sie lebt an Waldrändern, in Sand- und Kiesgruben, auf Ruderalflächen sowie in Hecken.
Ihr Nest legt sie in vorhandenen Hohlräumen (z.B. Käferfraßgängen) oder in markhaltigen Stängeln an.
Die Flugzeit beginnt Anfang Juni und endet Mitte September.
Bezug zu folgenden Pflanzen

Merkmale

Die Sandrasen-Maskenbiene ist sehr klein und erreicht eine maximale Körperlänge von 4-5 mm. Der Körper ist schwarz gefärbt. Die weiße Gesichtsfärbung ist nach unten verschmälert.
Max. Größe (♀): 5 mm
Max. Größe (♂): 5 mm

Lebensweise

Allgemeine Eigenschaften:
Solitär lebend
Nistplatz: In markhaltigen Stängeln nistend, In (vorhandenen) Hohlräumen nistend, In Totholz nistend
Die Sandrasen-Maskenbiene lebt polylektisch und ist nicht auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. Nisthilfen werden von ihr angenommen.
Flugzeit: Jun - Sep

Bezug zu folgenden Pflanzen

Berg-Sandglöckchen
(Jasióne montána)
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Familie: Campanuláceae (Glockenblumengewächse)
Wilde Sumpfkresse
(Roríppa sylvéstris)
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Familie: Crucíferae (Kreuzblütler)

© Fornax, Wikimedia CommonsCC-BY-SA-3.0
Orientalische Rauke
(Sisýmbrium orientále)
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Familie: Crucíferae (Kreuzblütler)

© Kurt Kulac, Wikimedia CommonsCC-BY-SA-2.5
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(Melilótus álbus)
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Familie: Leguminósae (Schmetterlingsblütengewächse)

© Ivar Leidus, Wikimedia CommonsCC-BY-SA-4.0
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(Arméria marítima)
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Familie: Plumbagináceae (Grasnelkengewächse)
Färber-Wau
(Reséda lutéola)
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Familie: Resedáceae (Resedengewächse)

© Ixitixel, Wikimedia CommonsCC-BY-SA-3.0
Duftresede
(Reséda odoráta)
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Familie: Resedáceae (Resedengewächse)
Gelber Wau
(Reséda lútea)
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Familie: Resedáceae (Resedengewächse)
Wald-Himbeere
(Rúbus idaeus)
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Wiesen-Bärenklau
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Familie: Umbellíferae (Doldengewächse)

© Christian Fischer, Wikimedia Commons
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(Angélica sylvéstris)
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Familie: Umbellíferae (Doldengewächse)

© Christian Fischer, Wikimedia CommonsCC-BY-SA-3.0
Wilde Möhre
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Familie: Umbellíferae (Doldengewächse)
Feld-Mannstreu
(Erýngium campéstre)
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Pflanzen als Nisthilfen

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(Círsium vulgáre)
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Großblütige Königskerze
(Verbáscum densiflórum)
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Familie: Scrophulariáceae (Rachenblütler)